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    11 Regisseure, die über ihre eigenen Filme hergezogen sind
    Von Carsten Baumgardt — 13.08.2015 um 08:20
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    Jüngst entfachte Regisseur Josh Trank einen Krach mit dem Studio Fox, als er sich vor dem Start frustriert von seinen eigenen Film „Fantastic Four“ distanzierte. Wir haben uns umgesehen und zehn weitere spektakuläre Beispiele für euch herausgesucht


    Fantastic Four“ (Josh Trank, 2015)

    In den vergangenen Wochen avancierte „Fantastic Four“-Regisseur Josh Trank zu einer tragischen Figur. Nach Streitereien mit dem Studio Fox rastete der Indie-Filmemacher, der das Comic-Reboot mit frischen Ideen füttern sollte, vor Gram über die endgültige Schnittfassung aus und schrieb via Twitter: „Vor einem Jahr hatte ich eine fantastische Version des Films. Und diese hätte großartige Kritiken bekommen. Ihr werdet sie wahrscheinlich niemals sehen. Das ist leider die Realität.“ Dass er den Post nach zehn Minuten wieder löschte, half nichts. Das Kind lag tief im Brunnen. Was über Monate nur in der Branche gemunkelt wurde, war plötzlich aktenkundig. In den USA erhielt die 130-Millionen-Dollar-Produktion miese Kritiken und floppte. Analysten rechnen damit, dass Tranks Negativ-PR-Stunt zwischen fünf und zehn Millionen Dollar am US-Startwochenende gekostet hat. Ob Trank noch einmal ein großes Budget in die Hände bekommt, ist sehr fraglich. Das „Star Wars“-Spin-Off verließ der Amerikaner zuletzt nach eigener Aussage freiwillig.

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    Kommentare
    • Venom
      Ich fand den dritten vollkommen daneben. Wie du schon sagst haben sie Venom vollkommen gegen die Wand gefahren. Aber auch ansonsten war der Film einfach vollkommen überfrachtet und dramaturgisch ein Totalausfall. Einziger Lichtblick war für mich Sandman. Den fand ich ganz cool.
    • Luphi
      Das muss ja nicht unbedingt negativ behaftet sein. Arnold hat in seinen Filmen immerhin eine große Präsenz, das kann schlecht sein, muss es aber nicht, wie in Terminator, Predator oder Total Recall.
    • Luphi
      Dune hätte einer der größten Filme aller Zeiten werden können, wenn Alejandro Jodorowsky's Mega-Projekt nicht gescheitert wäre. DIE Version und Vision hätte ich sehr gerne gesehen. Lynch's Dune ist leider tatsächlich eine große Enttäuschung.
    • emmerich6
      Tja Joel Schumacher, was soll man zu dessen zweiter Batman-Verfilmung sagen. "Ich habe keine gute Arbeit geleistet. George Clooney schon. Chris O’Donnell auch. Uma Thurman ist brillant". Das stimmt alles. Aber der letzte Satz von ihm ist irgendwie ein wenig gemein :)"und Arnold ist Arnold".
    • Peter H.
      Transformers 1 ist definitiv nicht schlecht, das ist Bullshit ! Der Film ist grossartiges Unterhaltungskino. Auf der grossen Leinwand war der eine Wucht !
    • Fain5
      Oh ja. Spider Man war immer mein Lieblingssuperheld (obwohl ich panische Angst vor Spinnen habe :D) und abgesehen von den schrecklichen Filmen aus den 70ern war das nunmal der erste Realfilmauftritt von ihm und ich war auch in dem richtigen Alter um das alles mit Begeisterung aufzusaugen.
    • Fain5
      Ich war eher überrascht im Nachhinein zu lesen, dass der 2 so gehyped wird. Er ist überdurchschnittlich gut aber kommt meiner Meinung nicht an die anderen beiden ran. Für mich sind Teil 1 und Teil 3 auf einer Stufe. Vor allem ist mir in Teil 3 das erste mal James Franco richtig aufgefallen. Wie er diesen unaustehlichen Harry gespielt hat war einfach grandios. Ich rede von der Szene in der er Peter gesteht, dass er der neue von Mary Jane ist und danach genüsslich in seinen Kuchen beisst.
    • Fain5
      Eben. Wo ist die Entschuldigung Costners für Postman?
    • BobbyStankovic
      Schade, dass diese Liste so ausgerichtet auf Massentauglichkeit ausfällt.Die Regisseure hier sind ja im Grunde genommen weniger auf ihre eigenen Werke schlecht zu sprechen, denn auf die Umstände in denen sie entstanden sind.
    • niman7
      OMG doch nicht hier in der Öffentlichkeit!
    • Fain5
      Für mich ist Teil 2 der schlechteste. So, jetzt hab ich es gesagt!
    • niman7
      Er kann sich nicht mit Teil 1 und insbesondere mit 2 messen, aber er ist nach wie vor hervorragend. Den schaue ich immer wieder gern.
    • niman7
      Das mit Kaye ist einfach nur Schade! American History X ist ein Meisterwerk PunktUnglaublich, dass es überhaupt möglich ist, einen schlechten Film von Fincher zu bekommen? :DIch hab den Dying of the Light vor kurzem gesehen und er ist wirklich unerträglich schlecht.
    • Fain5
      Kubrick wurde von mehreren seiner Darsteller gehasst aber er hat wenigstens anständige Arbeit abgeliefert.
    • Fain5
      Ich kann es nicht oft genug sagen. Ausser der Enttäuschung mit Venom fand ich Spider Man 3 klasse.
    • FilmFan 1.0
      Tony Kaye und David O. Russel. Sollen beide bekanntlich schwierig sein, nicht nur als Mensch auch als Regisseur. Kollege Alan Taylor kommt auch drauf, dass er nicht als Regie-Künstler, sondern als -Handwerker betrachtet wird. (Kann eben nicht jeder ein Spielberg, Cameron oder Nolan sein.)
    • WhiteNightFalcon
      Der Unterschied zu Trank ist nur, dass kaum ein Regisseur jemals schon vor Kinostart so dermaßen vom Leder gezogen hat.
    • GenieNolanSnyder
      Ja, ist mir auch aufgefallen, das Fox beim Viele Filme, seinem Finger Überall hat. Kein Wundern. Diese Scheiße sich wiederholt. Ein Weitere Fox Opfer ist ja bekanntlich, der neue F4-Reboot. Wiedermal :-)Das kommt davon, wenn mann denn Regisseur, keine freiraum einräumt, sich zu entfalten.
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