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    "Breaking Bad" in der Realität: 15 Monate Haftstrafe nach Geldwäsche für Drogenring

    Ob man von „Breaking Bad“ auf die Idee gebracht wurde? In den USA wurde ein Mann nun zumindest zu einer Haftstrafe verurteilt, nachdem er die Geldwäsche-Methode aus der TV-Serie angewendet hatte.

    AMC

    Als Walter White in „Breaking Bad“ vor dem Problem steht, seine vielen Drogeneinnahmen in legales Geld zu verwandeln, stellt ihm sein Anwalt Saul Goodman eine Geschäftsmodell vor. Walt folgt zwar nicht ganz Sauls Vorschlag, aber kommt schließlich mit seiner Frau auf die Idee, eine Autowaschanlage zu kaufen. Als Einnahmen aus dieser getarnt wird so das schmutzige Geld gewaschen. Und genau das spielte sich nun in Realität ab.

    Wie das Albuquerque Journal berichtet, wurde bei einem großen Schlag gegen einen Drogenring auch ein Mann zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, der seit 2012 das Geld aus den Drogenverkäufen gewaschen hat. Ihm diente dabei – ganz wie einst Walter White – eine Autowaschanlage zur Tarnung.

    Ob der Geldwäscher die Serie wirklich gesehen hat, ist nicht bekannt. Die Parallelen sind aber verblüffend. Schließlich ist nicht nur die Tat dieselbe, sondern auch der Ort des Geschehens. Denn „Breaking Bad“ spielte in Albuquerque, wo sich nun auch der reale Fall zutrug.

    In einer Sache unterscheidet sich Realität und Fiktion dann doch gewaltig. Der Geldwäscher hier kam mit 15 Monaten Haftstrafe davon. Walter White nimmt in der Serie doch ein deutlich schlechteres Ende…

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