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    Ridley Scott verspricht: In "Blade Runner 2" wird ein lang gehütetes Geheimnis gelüftet + weitere Infos zu "Alien: Paradise Lost"
    Von Johanna Slomski — 30.09.2015 um 12:45
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    Mit den Fortsetzungen zu „Blade Runner“ und „Prometheus“ hat Ridley Scott gleich mehrere heiße Eisen im Feuer. Im Interview verriet er, worauf sich Zuschauer in den neuen Filmen freuen dürfen.

    Warner Bros.
    Ridley Scott lässt es auch mit 77 Jahren nicht ruhig angehen. Nicht nur heißt es neuerdings, dass Scott an gleich drei Fortsetzungen zu „Prometheus“ arbeitet, die mit „Alien: Paradise Lost“ ihren Auftakt nehmen sollen, auch hat er in einem Interview mit Yahoo durchblicken lassen, dass er auch weitere Sequels nach „Blade Runner 2“ nicht ausschließt: „Jeder macht das doch, warum also wir nicht?“ Für die Fortsetzung zu seinem Kultfilm aus dem Jahre 1982 überlässt Scott zwar „Sicario“-Macher Denis Villeneuve die Regie, ist aber als Produzent maßgeblich an der Entstehung des Films beteiligt. Und mit seinem Einfluss überzeugte er auch Harrison Ford zur Rückkehr. Während Ford zunächst skeptisch war, hatte er einen Sinneswandel, nachdem Scott ihm das Drehbuch gegeben hatte. Nach der Lektüre soll er sogar zu ihm gesagt haben: „Das ist das beste Skript, das ich je gelesen habe.“

    Außerdem wird der Film auch eine Antwort auf die jahrelang heiß diskutierte Frage geben, ob Rick Deckard (Harrison Ford) ein Replikant ist. Während sich Harrison Ford stets dagegen ausgesprochen hatte, vertritt Scott eine andere Position: „Natürlich ist er ein verdammter Replikant! Und er wird es endlich zugeben müssen.“

    Und da Scott bei „Blade Runner 2“ das letzte Wort hat, dürfte seine Deutung auch Eingang in den fertigen Film finden. „Ich habe das Sagen beim Final Cut. Zum Teil, weil ich sehr verbraucherfreundlich bin. Ich dachte schon immer, wenn du jemandem eine Menge fremdes Geld gibst, um einen Film zu machen, kannst du damit keinen Unsinn treiben. Wenn ich ein Geldgeber wäre und du das mit mir machen würdest, würde ich kurzen Prozess machen.“

    Außerdem verriet Scott auch seine Inspiration für „Alien: Paradise Lost“: „Hast du je ‚Das verlorene Paradies‘ von Milton gelesen? Das ist eine interessante Basis für die Düsternis in ‚Prometheus 2‘. Wir haben da diesen gut aussehenden Typen, der durch und durch böse ist, all die Mädels kriegt und die Nachtclubs unsicher macht. Der andere Typ, der nicht so gut aussieht, ist total langweilig und bleibt zu Hause. Das ist gewissermaßen unsere Basis für Alien: Paradise Lost.“ Und das sei gruselig, weil der Film da ansetzt, wo der letzte aufgehört hat, „als Elizabeth Shaw [Noomi Rapace] sagte ‚Ich will dahin gehen, wo die herkamen.‘ Und dann gibt es da Michael Fassbender in zwei Teilen, den sie langsam wieder zusammensetzen muss. Sie werden zu der Welt der Konstrukteure aufbrechen. Da werden sie landen. Sie erfahren, wer diese grauenhaften bio-mechanoiden Kreaturen kreiert hat (...).“

    Während wir uns bis zur Veröffentlichung von „Blade Runner 2“ und „Alien: Paradise Lost“ noch eine Weile gedulden müssen, läuft mit „Der Marsianer“ bereits am 8. Oktober 2015 der jüngste Streich von Ridley Scott in den Kinos an.




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    Kommentare
    • sf-fan2014 B.
      Wow, als großer Fan der beiden Filme bin ich echt gespannt, was da Großes auf uns zukommt. Ich frage mich nur, ob Scott zu den Fortsetzungen zu Prometheus selber Regie führen wird... Vielleicht werde ich mir das Gedicht von J. Milton mal durchlesen^^
    • sf-fan2014 B.
      ich weiß.
    • Modell-101
      Scott, dieser Klugscheißer.
    • Deliah Christine
      Kurz? Na ja.Paradise Lost erzählt die Geschichte des Höllensturzes der gefallenen Engel, des Sündenfalls Adams und Evas und der Vertreibung aus dem Paradis. Das sind zwölf Bücher mit je zwischen 640 und 1200 Zeilen.Die Bücher sind hier als Kapitel zu verstehen. Gibts sicher auch als Sammlung.
    • Deliah Christine
      Ich folge lieber Fords Ansicht. Für mich ist er kein Replikant.Gerade die verstehende Szene zwischen Mensch und Replikant am Ende des Show down, als Dekker die Menschlichkeit der Replikanten klar wird macht für mich mehr Sinn, wenn er selbst ein Mensch ist.
    • lukimalle
      Vor allem, weil er zumindest früher als einer bekannt war, der immer das Budget haushoch überzieht.
    • pil
      Der alte Mann poltert hier in Sachen Produzentenrolle ganz schön rum! Hauptsache er lässt Villeneuve auch in Ruhe machen! " Ich habe das sagen beim Final Cut "! Villeneuves Filme fühlen sich nicht gerade an, als wenn er jemand gebraucht hätte der ihn reinquatscht! Aber kann ja natürlich auch alles toll werden :)
    • WhiteNightFalcon
      Jeder macht Fortsetzungen, warum also nicht auch wir....???Womit er eines der Probleme Hollywoods erkannt hat....
    • siggibaby
      Dass Deckard ein Replikant ist, ist ein offenes Geheimnis. Dafür braucht Scott keinen neuen Film drehen. Das Original war schon schwach auf der Brust und ziemlich langweilig. Dass jetzt Ford dabei ist, zeigt was für ein ewig gestriger Regisseur Scott ist, der in der Vergangenheit lebt. Statt mit neuen und jungen Darsteller eine komplett neue und andere Geschichte zu erzählen, wird vermutlich die alte Geschichte wiederholt. Die ewig alte Leier von Hollywood.
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