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    Freddie Mercury lebt: Neuer Drehbuchautor für Biopic über Queen-Frontmann bringt Schwung ins Projekt
    Von Tobias Mayer — 19.11.2015 um 12:35
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    Im März 2014 berichteten wir zum wiederholten Male über Sonys Freddie-Mercury-Biopic, danach war Funkstille. Jetzt wird die Musik wieder aufgedreht: Anthony McCarten („Die Entdeckung der Unendlichkeit“) wurde als neuer Drehbuchautor verpflichtet.

    Universal Music Vertrieb
    März 2014: Dexter Fletcher, als Schauspieler z. B. aus „Bube Dame König grAS“ bekannt, verlässt das Freddie-Mercury-Biopic, hatte offenbar genug von Auseinandersetzungen mit Produzent Graham King und den noch lebenden Queen-Mitgliedern. Es soll wie so oft um kreative Differenzen gegangen sein, die Musiker hatten zuvor wohl schon die Regisseure David Fincher und Tom Hooper abgelehnt – und Sacha Baron Cohen als Freddie Mercury, für den der Film als Traumprojekt galt. Anstelle von Cohen schrieb man Ben Whishaw, derzeit in „James Bond 007 – Spectre“ im Kino, auf die Wunschliste. Danach passierte lange nichts, bis jetzt.

    Wie Deadline berichtet, ist Graham King mit seiner Firma GK Films nach wie vor daran interessiert, den 1991 verstorbenen Queen-Leadsänger und –Komponisten Freddie Mercury in einem Biopic zu verewigen, Ben Whishaw weiterhin die Wunschbesetzung. Und damit das klappt, wurde Anthony McCarten als neuer Drehbuchautor engagiert, nachdem die Version von Peter Morgan („Frost/Nixon“) offenbar nicht überzeugte. Damit wurde ein oscarnominierter Schreiber durch den nächsten ersetzt: McCartens Skript zu „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ mit Eddie Redmayne als Stephen Hawking brachte dem Autor die Nominierung ein.

    Im Deadline-Artikel findet sich noch ein Detail, das Queen-Fans freuen dürfte: Ein möglicher Titel des geplanten Biopics ist demnach „Bohemian Rhapsody“ – Freddie Mercurys Rocksong wurde zum Hit und ist eines der bekanntesten Queen-Werke.




    Es ist also Bewegung ins Freddie-Mercury-Biopic gekommen, einen Starttermin können wir trotzdem noch nicht nennen. Anthony McCartens Skript zu „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ kam am 25. Dezember 2014 – inszeniert von James Marsh – auf die deutschen Leinwände.




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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      Gegen Cohen spricht, dass es ihm wegen Borat, Der Diktator etc keiner zutraut. Aber finde auch, hier muss die Maske wenig machen, dass er wie Freddy aussieht. Da passt alles zusammen und bei Sweeney Todd hat er bewiesen, dass er zum einen akzeptabel singen kann und auch deutlich ernsthafter spielen.
    • niman7
      Bin auch der Meinung. Cohan sieht genauso aus wie er. Er könnte die schräge Art 100% überzeugend spielen.
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