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    National Board of Review kürt "Mad Max: Fury Road" zum besten Film des Jahres
    Von Tobias Mayer — 02.12.2015 um 09:20
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    Mit Ausnahme von „A Most Violent Year“ war seit 2001 jeder vom National Board of Review mit dem Hauptpreis ausgezeichnete Film auch bei den Oscars in der Hauptkategorie nominiert. Der NBR-Gewinner dieses Jahr heißt „Mad Max: Fury Road“.

    Warner Bros.
    George Millers „Mad Max: Fury Road“ hatte eine schwierige Produktion, das Kritiker- und Publikumslob aber ist umso größer: FILMSTARTS vergab 4,5 Sterne, die Kollegen von Sight & Sound setzten die Wüsten-Action auf Platz drei ihrer besten Filme 2015. Das National Board of Review, eine New Yorker Gruppierung aus Filmemachern und Filmwissenschaftlern, kürte „Mad Max“ gar zum besten Film des Jahres (via movies.com). Zum besten Regisseur wurde Ridley Scott erklärt („Der Marsianer – Rettet Mark Watney“), zum besten Schauspieler Matt Damon (ebenfalls für das Mars-Drama) und zur besten Schauspielerin Brie Larson („Raum“). Bester Animationsfilm wurde „Alles steht Kopf“.

    Aber wie aussagekräftig sind die Auszeichnungen des National Board of Review hinsichtlich der wichtigsten Filmpreise der Welt, der Oscars (Verleihung am 28. Februar 2016)? Die New Yorker Organisation ist für ihre Eigenwilligkeit bekannt, die jüngste Übereinstimmung zwischen NBR- und Oscar-Gewinner in der Hauptkategorie gab es 2008 mit „Slumdog Millionär“. Aber: Mit Ausnahme von „A Most Violent Year“ bekam seit 2001 jeder NBR-Gewinnerfilm auch eine Oscarnominierung in der Hauptkategorie.

    Die Gewinner des National Board of Review in der Übersicht:

    Bester Film:
    „Mad Max: Fury Road”

    Bester Regisseur:
    Ridley Scott, „Der Marsianer – Rettet Mark Watney”

    Bester Schauspieler:
    Matt Damon, „Der Marsianer – Rettet Mark Watney”

    Beste Schauspielerin:
    Brie Larson, „Raum“

    Bester Nebendarsteller:
    Sylvester Stallone, „Creed - Rocky's Legacy“

    Beste Nebendarstellerin:
    Jennifer Jason Leigh, „The Hateful Eight”

    Bestes Originaldrehbuch:
    Quentin Tarantino, „The Hateful Eight”

    Bestes adaptiertes Drehbuch:
    Drew Goddard, „Der Marsianer – Rettet Mark Watney”

    Bester Anmationsfilm:
    Alles steht Kopf

    Breakthrough Performance:
    Abraham Attah, „Beasts of No Nationv und Jacob Tremblay, „Raum“

    Bestes Regiedebüt:
    Jonas Carpignano, „Mediterranea - Refugees welcome?”

    Bester fremdsprachiger Film:
    Son Of Saul

    Beste Dokumentation:
    Amy

    William K. Everson Film History Award:
    Cecilia DeMille Presley

    Bestes Ensemble:
    The Big Short

    Spotlight Award:
    Sicario

    NBR Freedom of Expression Award:
    Beasts Of No Nation” und „Mustang

    Top-Filme:
    Bridge Of Spies - Der Unterhändler
    Creed - Rocky's Legacy
    The Hateful Eight
    „Alles steht Kopf”
    „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“
    Raum
    „Sicario“
    „Spotlight“
    Straight Outta Compton

    Top 5 der besten fremdsprachigen Filme:
    Ich seh, Ich seh
    Mediterranea - Refugees welcome?
    Phoenix
    Der Sommer mit Mamã
    The Tribe

    Top 5 Dokumentarfilme:
    Best Of Enemies
    The Black Panthers: Vanguard of the Revolution
    „The Diplomat”
    Listen To Me Marlon
    The Look Of Silence

    Top 10 Independent-Filme:
    '71 - Hinter feindlichen Linien
    45 Years
    Cop Car
    Ex Machina
    Grandma
    It Follows
    James White
    Dirty Trip
    Welcome To Me
    Gefühlt Mitte Zwanzig




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    Kommentare
    • Thomas Y.
      Nenn mir nur einen davon.... HA ! Eiskalt erwischt ! :-D
    • niman7
      Anscheinend wundert sich keiner darüber :D
    • niman7
      Kommentar von XYZ :D
    • FAm Dusk Till Dawn
      Muss nicht. Aber schonmal ein guter Vorschlag von dir. Weiter so :-)
    • AbnerRavenwood
      Beste Regie: Ridley Scott für "The Martian"?
    • Thomas Y.
      Deathworl,ich bin ja oft einer Meinjung mit dir...das kann man aber auch netter sagen..z.B.:"Sehet eine Flatulenz ! "..ansonsten,lass den Leuten doch ihre (oft seltsame) Meinung ;-)
    • Schnafffan
      Zu einer Oscar-Auszeichnung als Bestem Film wird es niemals im Leben kommen, aber allein die Nominierung wäre bereits eine Sensation!!!Ansonsten kann ich das National Board mit Blick auf ihre Auflistungen schon mal weit mehr ernst nehmen als die Academy - allein, dass mein diesjähriger Lieblingsfilm "The Tribe" überhaupt drin ist, dazu noch kleine oder große Perlen wie "Ex Machina", "It follows", "Sicario", "Ich seh, ich seh" oder sogar der durchaus sehenswerte deutsche Beitrag "Phoenix" --- sehr fein :) Und mit der Auszeichnung für "Mad Max" kann ich auch gut leben.
    • Edward;
      'Ich seh, ich seh' war top.
    • Deathworld
      Ja, am besten so ein Geschwür wie "Der englische Patient".
    • Deathworld
      Siehe da ein Furz!
    • ozzy d.
      völlig zu recht film des jahres..
    • FAm Dusk Till Dawn
      Fury Road war ne absolut fetzige Rock Oper. Aber für "den besten Film" sollte man doch etwas mehr auffahren ...
    • Cinergie
      Ich hatte relativ wenig Erwartung an den Film (trotz Original-Regisseur Miller) wurde aber mehr als nur positiv überrascht, ein gigantisches Spektakel, kurzweilig wie noch selten ein Film in diesem Jahr!
    • lukimalle
      Ich fand mad max schon cool. aber für mich war es kein meilenstein ala t2 oder matrix.
    • Deathworld
      Zu Recht bester Film des Jahres.
    • niman7
      Ich sehe leider keine Chance für Mad Max. Actionfilme haben bei den Oscars in der Regel keine Chance!
    • Knarfe1000
      Mad Max war ja ein gelungenes Revival. Aber bester Film des Jahres - niemals.
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