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    "Independence Day: Resurgence"- Autor plant düsteren Sci-Fi-Film über Virtual-Reality-Technologie
    Von Julia Bork — 02.12.2015 um 18:15
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    Der Kurzfilm „Uncanny Valley“ entwirft die düstere Sci-Fi-Vision einer Welt, in der sich Menschen in der virtuellen Realität verlieren. Drehbuchautor Carter Blanchard ist begeistert und plant, daraus einen Spielfilm zu machen.

    3DAR
    Der Kurzfilm „Uncanny Valley“ entwickelt ein Szenario, in dem einige Videospieler so sehr davon fasziniert sind, in der virtuellen Realität abzutauchen, dass sie unsere eigentliche Welt völlig ignorieren, alle sozialen Kontakte zu Menschen aus Fleisch und Blut abbrechen und ihr Haus kaum mehr verlassen. Doch es kann schreckliche Folgen haben, wenn die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt fließend sind... Diese Science-Fiction-Dystopie begeistere nach Angaben von Deadline den Drehbuchautoren Carter Blanchard so sehr, dass er ein Skript für einen Langfilm basierend auf der Idee von "Uncanny Valley" schreiben möchte, um es potenziellen Investoren vorzulegen. Eine ähnliche Produktionsgeschichte liegt Neill Blomkamps „District 9“ zugrunde, denn der Regisseur ließ sich vom Kurzfilm „Alive In Joburg“ inspirieren.

    Der Argentinier Federico Heller, der Regie bei Werbefilmen führt, steckt hinter dem Kurzfilm „Uncanny Valley“, der von seinem Bruder German Heller produziert wurde. Die beiden Brüder leiten die Agentur 3DAR in Buenos Aires, die aus einem Kollektiv von Regisseuren, Visual Artists und anderen kreativen Köpfen besteht und als führend in ihrer Branche auf dem südamerikanischen Kontinent gilt. Der Titel des Kurzfilms geht übrigens auf das „Phänomen des unheimlichen Tals zurück“, das der Robotiker Masashiro Mori erstmals 1970 beschrieb. Darunter versteht man den paradox erscheinenden Effekt, dass Menschen eigentlich eine größere Vertrautheit zu technisch simulierten Figuren verspüren, wenn diese weniger künstlich und abstrakt wirken – doch ab einem bestimmten Grad des Anthropomorphismus bricht dieser Effekt ein und erhöht sich erst wieder, wenn eine Figur praktisch nicht mehr von einem realen Menschen unterschieden werden kann.




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