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    "Battlestar Galactica"-Kinofilm mit neuem Produzenten-Team wiederbelebt
    Von David Herger — 11.02.2016 um 13:00
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    Lange war es ruhig um den seit Jahren geplanten „Battlestar Galactica“-Kinofilm, doch jetzt wurde dem Projekt aus dem Hause Universal neues Leben eingehaucht: Gleich drei namhafte Produzenten haben sich für die Adaption der Sci-Fi-Kultserie gefunden.

    Universal Television
    Seit einigen Jahren schon ist ein „Battlestar Galactica“-Kinofilm in Planung. Für die Umsetzung des Projekts zeichneten 2014 noch Glen Larson, Schöpfer der „Battlestar Galactica“-Originalserie von 1978, und „Transcendence“-Autor Jack Paglen für Universal verantwortlich. Nach dem Tod von Larsen im gleichen Jahr wurde dieses Vorhaben allerdings wieder auf Eis gelegt. Nun aber hat sich ein neues Produzenten-Team für den geplanten Kinofilm gefunden und haucht dem Projekt so neues Leben ein.

    Nach Berichten von Tracking Board und Variety stoßen gleich drei namhafte Produzenten an Bord des bisher unbetitelten „Battlestar Galactica“-Films: Michael De Luca, der für Universal bereits „Fifty Shades Of Grey“ produzierte, „Battleship“-Produzent Scott Stuber und Dylan Clark („Planet der Affen: Revolution“) übernehmen die Produktion der Serienadaption.

    Empire Magazine berichtete 2014, dass Universal eine komplette Neuinterpretation der Originalserie plane. Ronald D. Moores „Battlestar Galactica“-Reboot von 2003, welches nach vier Staffeln im Jahr 2009 endete und mit „Caprica“ ein Jahr später ein kurzlebiges Spin-off-Prequel fand, solle dabei komplett ignoriert werden.

    Bryan Singer wird nicht länger als Kandidat für den Regieposten gehandelt. 2012 verwies der „X-Men-Regisseur darauf, dass er den Film nach wie vor machen wolle, doch nach seinem kommenden „X-Men: Apocalypse“ soll sich Singer neuesten Berichten zufolge der Verfilmung von Jules Vernes Klassiker „20.000 Meilen unter dem Meer“ widmen.

    In „Battlestar Galactica“ kämpft die Menschheit einen so verzweifelten wie zerstörerischen Krieg gegen die von ihnen geschaffenen Cylonen, einer gefährlichen Rasse hochintelligenter Maschinen. Während man sich nur mühselig gegen die Gegner erwehren kann und die endgültige Niederlage immer näherrückt, scheint die letzte Hoffnung ein sagenumwobener Planet namens Erde zu sein...

    Wann der „Battlestar Galactica“-Kinofilm in die Lichtspielhäuser kommen soll, ist noch genauso unklar wie der geplante Drehbeginn des Science-Fiction-Films.




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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      Jup Captain Future wäre genial.
    • Citizenpete
      Mit Firefly rennst du hier natürlich offene Türen ein, ich bin auch ein großer Fan dieser Serie. Reynolds mit Apollo zu vergleichen hinkt ein wenig finde ich, wenn dann müsstest du Reynolds mit Starbuck vergleichen und Apollo mit, oehm, Inara oder Zoe - sofern das irgendwie möglich ist. Apollo ist der einfachste Charakter, sogar noch schlichter als Admiral Adama. Wobei Adama trotzdem eine tolle Figur ist. Im übrigen ist es interessant, ich konnte mich nie mit Apollo identifizieren. Wie oft habe ich mir gedacht "so ein Rotzlöffel!"Im übrigen ist es allgemein schwer die Serien zu miteinander zu vergleichen, die Crew der Firefly sind Outlaws, die Besatzung der Galactica sind Militärs, welche die Verantwortung tragen das überleben der Menschheit zu sichern. Im übrigen war meine Lieblingsfigur schon immer Dr. Gaius Baltar - gut, böse, feige, mutig, mitfühlend, intrigant, manipulativ, kaltblütig, spirituell, zweifelnd, hörig und besessen.
    • Bruno D.
      Alle mal bei youtube all along the watchtower battlestar galactica eingeben :) Die zugehörige Szene in der Serie war phänomenal.Also ich würde mich freuen, da im Gegensatz zu jüngsten Veröffentlichunen nicht zu befürchten ist, dass das Universum dem "breiten" Publikum zuliebe angepasst wird.
    • Bruno D.
      Du brauchst keine Vorkenntnisse der 70er Serie. Vielleicht solltest du aber mal youtube schauen, wie die Cylonen in der Urversion ausschauen.Die Serie ist eine Art Seifenoper im Weltraum mit sehr viel Drama, dass sich auch gesellschaftskritisch zeigt. Handwerklick gut gemacht, spannende Wendungen, vor allem zum Ende hin etwas zu esotherisch-spirituell. Der Soundtrack von McCreary und Richard Gibbs sucht seines gleichen, vorallem wenn ich an deren Version von All along the watchtower von Jimi Hendrix denke. Klasse! Einfach mal bei youtube schauen, um sich selbst ein Bild zu machen.Alles in allem habe ich die Serie verschlungen wie keine andere SciFi-Serie zuvor und auch danach.Es entstanden einige emotionsgeladene Momente, in denen auch ich vor dem Fernseher saß und dachte..ach du sch****.Als Serienkenner eine klare Empfehlung.
    • Bruno D.
      Hihi..der letzte Absatz ist Klasse :) Mit den ersten beiden hast du Recht.
    • WhiteNightFalcon
      Bei Starship Troopers wäre es mal gut, würden die ihn endlich hierzulande mal von der Indizierungsliste streichen.
    • hard-times
      Also wünschen würde ich mir natürlich eine Wiederbelebung von Firefly. Aber eine dreckige, düstere und gesellschaftskritische Fortsetzung von Starship Troopers würde ich auch ziemlich cool finden (Teil 2 und 3 werden am Besten gleich ignoriert). :)
    • hard-times
      Naja schon. In allen Situationen die du gerade beschrieben hast (außer die Sache mit Starbuck, das ist aber auch nur ne side story), verhält sich Apollo genauso wie der Zuschauer es erwarten würde. Er tut _immer_ das "Richtige", ist aufrichtig und seinen Idealen treu etc. Klar wird das in diese Vater-Sohn Sache eingebettet und er begeht Verrat an diesem und jenem, aber er trifft _immer_ genau die Entscheidungen, die eben dieses klassische humanisitische Weltbild des aufgeklärten Weltbürgers widerspiegeln. Darum wird ihm ja auch am Ende immer auf die Schulter geklopft(Verrat hin oder her). Er schießt niemals auf Wehrlose, er tötet nicht, wenn es nicht sein muss, er hilft der gewählten Präsidentin den bösen Militärputsch abzuwehren, er hilft der alten Frau über die Straße.... Er ist eben der klassische "Gute". Keine wirklichen Abgründe, keine Ecken, keine Kanten (Außer halt die side story wo er im Schatten seines Bruders und Starbucks steht, naja....). Das macht ihn nicht nur zu perfekten Identifikationsfigur für 9 von 10 Zuschauer, es macht ihn eben auch ziemlich langweilig und vorhersehbar.Jetzt habe ich als Gegenbeispiel Firefly genannt darum beschreibe ich mal Malcolm Reynolds in Kurzform (evtl Spoiler). Das ist nämlich eine unglaublich interessante Figur: Er ist auch irgendwie der Held, er schützt die beiden Flüchtlinge und seine Crew, bringt den Kranken ihre Medizin, etc. Auf der anderen Seite schießt er aber auch diesem Kopfgeldjäger innerhalb eines Lidschlags in den Kopf oder stößt den wehrlos vor ihm knienden Gefangenen in die laufende Turbine. Er ist traumatisiert, egoistisch und grausam, aber auch fürsorglich und freundlich, wie ein Mensch eben so ist. Daher weiß man auch nie, wie er sich an einem Wendepunkt oder in einer kritischen Situation entscheiden wird (im Gegensatz zu Apollo z.B.). Das macht ihn zu einer wesentlich sperrigeren Projektionsfläche für den Zuschauer, aber eben auch zu einer spannenden und tiefgründigen Figur.PS: @ Filmstarts: das hier ist echt mal ein beschissenes Diskussionsformat. Wenn es schon kein Forum gibt, dann doch wenigstens ein brauchbares Fenster um Beiträge zu schreiben und zu formatieren.
    • Citizenpete
      Da es den Rahmen sprengen würden, greifen wir den vermeintlich "einfachsten Charakter" heraus, Apollo in Kurzform:Zu Beginn hasst er seinen Vater (angeblich Schuld am Tod seines Bruders), er wird Captain der BSG Staffel, wird dann auch noch Berater der Präsidentin (was dem Vater erst recht nicht gefällt). Er verweigert aber schon bei der Meuterei auf dem Gefängnisschiff sowohl die direkten Befehle Adamas und der Präsidentin, indem er eine eigene, friedliche Lösung vermittelt.Probleme bereitet ihm lange die Rolle als Anführer der Fliegerstaffel, da er sich Starbuck unterlegen fühlt. Er wirkt oft sehr unsicher, ja manchmal auch neidisch, dazu tanzt Starbuck ihm ständig auf der Nase herum. Später meutert Apollo gegen seinen Vater und das gesamte Militär, als dieser eigentlich die Präsidentin verhaften sollte. Apollo sitzt eine Weile im Gefängnis, wird dann vom Säufer Tigh wieder als Captain eingesetzt, stoppt einen Entertrupp Zylonen, begeht abermals Verrat an Freunden, Militär und Vater, der noch im Koma liegt, als er die Präsidentin aus der Zelle befreit und mit einem Teil der Flotte nach Kobol flieht.So, ich bin jetzt irgendwo Anfang Staffel 2. Die Wendungen des Apollo sind wirklich ausschweifend, wie mir gerade wieder bewusst wird.Ich kann deine Beschreibung von "Apollo: idealistischer, selbstloser Jüngling dem keiner was vormacht und der immer moralisch integer handelt (+ Vaterkomplex)" einfach nicht teilen. Auch was die anderen von dir beschriebenen Charaktere angeht. Wie gesagt, die Charaktere haben einen unglaublichen Tiefgang in der Serie (natürlich nicht alle).
    • WhiteNightFalcon
      Und warum machen sie das? Star Wars 7 richtig.Die 70er kriegen ein Deja Vu.Bin gespannt, welche Sci-Fi-Stoffe noch so ausgegraben werden, nachdem jetzt Star Wars 8, Star Trek 13, Independence Day 2, Blade Runner 2, Alien Covenant und Kampfstern Galactica in der Mache bzw schon fertig sind......Flash Gordon, Stargate wird sicher auch bald was zu kommen.
    • hard-times
      Die Überspitzung mal außen vor, wären das bestimmt interessante Charaktere. Die größtenteils schablonenhafte Charakterzeichnung des Remakes ist echt todesnervig und hat mir viele Folgen verdorben (Beim Original auch, aber hey! It's the 70s)Apollo: idealistischer, selbstloser Jüngling dem keiner was vormacht und der immer moralisch integer handelt (+ Vaterkomplex)Roslin: toughe Vollblut Demokratin, die ohne Bedenken und Schwierigkeiten die Chefin wird, deren Ideale aber erst noch auf die Probe gestellt werden müssen ("Wir dürfen unsere Werte nicht opfern" vs. "Wir befinden uns im Krieg"). Zum Glück hat sie Apollo bei sich yay!Adama: rauer Haudegen mit dem Herz am rechten Fleck. Pflichtgefühl, Patriotismus über allem bla.Starbuck: Ok Sie haben die Rolle mit ner sexy Lady besetzt und der Rolle gegen Ende mehr Tiefgang gegeben. Aber die meiste Zeit ist sie halt das wandelnde Klischee: die cholerische selbstmörderische Kampfamazone die besser kämpft, raucht, säuft und vögelt als jeder andere Motherfracker im All (+ tragische "ich bin Schuld an Tod X" Trauma).Der alte Cylon Father Wie hieß er noch?: Der klassische, charismatische, etwas irre Bösewicht, der überhaupt Schuld an allem ist. Pfui!Die Charakterzeichnung der anderen Cylons und einiger Nebenrollen war schon besser, zugegeben. Naja die Serie war schon ganz ok und generell muss man wohl mit dem Vorlieb nehmen, was man so bekommt im Fantasy und SciFi Genre. Wer aber wirklich gute geschriebene und spannende Charaktere im SciFi sehen möchte der schaut Firefly. Genauso wirds gemacht!
    • Citizenpete
      Das Remake war einfach bombastisch. Die Staffeln 1 + 2 waren richtig stark, 3 war noch gut und 4 war dann leider etwas durchwachsen. Ich glaube man wusste irgendwann einfach nicht mehr wohin es eigentlich gehen soll. Die Charaktere der Serie waren trotzdem bis zum Schluss unheimlich stark, es wäre schade, wenn man jetzt wieder das ganze von vorne in einen Film presst. Wieder der Angriff auf die 12 Planeten, dann die Flucht und irgendwann erreichen sie die Erde. Das ganze natürlich mit komplett anderem Cast.So wie der Trend im Moment läuft, Vorsicht politisch inkorrekt, wird Adama eine alleinerziehende bisexuelle Mutter, Starbuck ein afroamerikanischer Homosexueller und Apollo ein heimlicher Transvestit, der sich zu Starbuck hingezogen fühlt. Der Rest der Crew werden sowieso alles Frauen, da die Männer fast alle beim Erstschlag vernichtet wurden.
    • hard-times
      What the frack?!
    • greek freak
      Wozu ein Kinofilm,der dazu auch noch die geniale Remake-Serie ignoriert?Die sollten lieber eine Prequel-Serie machen,die während des ersten Zylonenkriegs spielt.Die Webserie "Blood & Chrome" war super,daraus eine richtige Serie,wäre toll.P.S.Ich fand "Caprica" richtig gut,schade das die Serie keinen Erfolg hatte.
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