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    Von wegen wahre Geschichte! – Diese sieben Filme haben ihre Zuschauer ganz schön zum Narren gehalten
    Von Johanna Slomski — 15.03.2016 um 08:30
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    Auch wenn die Macher zum Teil etwas ganz anderes behaupten: In diesen Filmen steckt höchstens ein Fünkchen Wahrheit drin!

    The Texas Chainsaw Massacre

    Das glaubten die Zuschauer:

    Mitte der 70er Jahre fiel eine Gruppe von Freunden während eines Ausflugs im ländlichen Texas einer Familie aus degenerierten Kannibalen zum Opfer. Während ihre Begegnungen mit den ersten beiden Familienmitgliedern zunächst noch glimpflich verliefen (einen von ihnen nahmen sie als Anhalter mit, einer tarnte sich als Tankstellen-Betreiber), kam es zu einem Blutbad, als die jungen Leute auf die restlichen Familienangehörigen trafen. Vier der Freunde wurden auf unmenschliche Weise abgeschlachtet (unter anderem war eine Kettensäge im Spiel), lediglich Sally Hardesty konnte knapp mit dem Leben entkommen und sich schwer verletzt und blutüberströmt in einen Pick-Up retten.

    Das ist die ganze Wahrheit:

    Auch bei „The Texas Chainsaw Massacre“ machte man sich die skandalträchtige Wirkung einer Geschichte zunutze, die angeblich auf wahren Ereignissen basiert. Noch bis heute wird von manchen Zuschauern fälschlicherweise angenommen, dass sich das Geschehen in ähnlicher Form tatsächlich so abgespielt habe: Kein Wunder, da der Vorspann suggeriert, dass der Horrorstreifen auf Ereignisse zurückgeht, die sich am 18. August 1973 zugetragen haben – etwas, was gar nicht möglich ist, weil die Dreharbeiten bereits am 14. August 1973 zu Ende waren!

    Lediglich sehr frei wurde „The Texas Chainsaw Massacre“ von dem Fall des Mörders und Leichenschänders Ed Gein inspiriert, der nachweislich mindestens zwei Frauen umgebracht hatte und sich an den Körperteilen von zahlreichen weiteren Toten zu schaffen machte. Die grauslichen Details seiner Taten bildeten nicht nur die Grundlage für „The Texas Chainsaw Massacre“, sondern auch für andere Klassiker wie „Psycho“ und „Das Schweigen der Lämmer“.

    „The Texas Chainsaw Massacre“ gilt bis heute als einer der verstörendsten Filme aller Zeiten und war über Jahre auf dem Index, obwohl im Film selbst nur wenig Gewalt zu sehen ist und Regisseur Tobe Hooper vor allem auf Kopfkino setzt. Dass die Geschichte dann auch noch als wahr dargestellt wurde, machte das Geschehen auf der Leinwand nur umso fürchterlicher.

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    Kommentare
    • Tobi K
      In der Serie heißt es, dass sich die Ereignisse 2006 zugetragen haben nicht 1987
    • Andy H
      Ist einfach nicht wahr, was Du über TCM schreibst. Erstens ist der Film von 1974 und nicht 1973 und zweitens die Geschichte um Ed Gein war in den fünfziger Jahren. Erst mitte der fünfziger (ca. 57) wurde Seine Farm durchsucht. Er starb übrigens 1984 in Haft.Bitte zuerst recherchieren bevor Ihr so ein schwachsinn ablässt.
    • Günther Öttinger
      Der Kommentar, dass es genauso passiert ist, ist doch eindeutig Ironie! Wie können denn so viele Zufälle auf einmal passieren? Für mich war das von Anfang der Serie klar, dass das Schwachsinn ist...Und es wäre auch ziemlich komisch wenn ein Mann versehentlich seine Frau umbringt, weil er nicht weiß, dass jemand stirbt, wenn man ihm mit einem Hammer auf die Schädeldecke schlägt. Darauf folgt Zufall auf Zufall, z.B. Dass der Mann genau zufällig dann kommt, wenn der Polizist Lester mit einer Waffe anvisiert. Durch die ganze Serie zieht sich ein ironischer Unterton, wer das nicht versteht, ist selbst schuld.
    • Deathworld
      Verwesung ist aber nur die energetische Umwandlung des biologischen Systems. Wohin verschwindet die Energie des psychischen (geistigen) Systems, dass ist die Frage die bis heute noch unbeantwortet ist.
    • Fain5
      Die gibt es heute noch. Manche gewinnen Wahlen in Rheinland-Pfalz.
    • Fain5
      Dann würde das gleiche auch für TCM gelten.
    • Deathworld
      Ich war damals 23 Jahre alt als ich Blair Witch im Heimkino gesehen habe. Ich war und bin auch heute noch ein großer Horrorfan und damals auf der Suche nach dem Horrorfilm der mich am meisten erschreckt. Ich habe mich damals sehr auf Blair Witch gefreut, weil die Vorberichte besagten, dass es der fürchterlichste Horrorfilm ist. Hab damals alles vorbereitet, um Mitternacht begonnen, alles finster in der Wohnung. Doch ich war dann nur gelangweilt und fand ihn fad. Vielleicht ist Kopfkino einfach nichts für mich, ich sehe die Dinge gerne.Ja Conjouring war wirklich ein Highlight im Horrorfach, ich freue mich sehr auf die Fortsetzung.
    • Fain5
      Ist ja nicht schlimm. Aber mich hat diese Szene damals ganz schön mitgenommen. Hab den im Kino gesehen und es war echt verdammt beängstigend auf einmal. Ja mit 16 hab ich mich noch gut erschrecken und beängstigen lassen. Das hat in den letzten Jahren nur The Conjouring geschafft.
    • Deathworld
      Stimmt, du hast vollkommen Recht, habe jetzt extra auch bei Wikipedia nachgelesen. Dort steht: "Im Keller angelangt, sieht sie Mike mit dem Gesicht zur Wand in einer Ecke stehen. Kurz darauf fällt auch diese Kamera zu Boden, Heathers Stimme verstummt und der Abspann beginnt."Ich habe den Film nur einmal gesehen und war fest davon überzeugt, dass man gegen Ende die Hexe sieht. Sorry habe mich geirrt.
    • Fain5
      Sieht man die Hexe wirklich? Ich erinnere mich nur an Josh(?) der in der Ecke stand und dann wurde das Mädel umgestoßen.
    • Fain5
      Nein so meinte ich das nicht. Ich meine das Auftreten von Steel Panther auf der Bühne. Da war keine der 80er Bands so witzig und abgefahren. Dass die im Privatleben richtig kranke Scheisse gebaut haben ist mir durchaus bewusst :D
    • greek freak
      Ich empfehle wärmstens,"The Dirt",die offizielle Biografie von Mötley Crue,da gibt´s u.A. die Geschichte wo Bassist Nikki Sixx sich ´ne Überdosis Heroin gespritzt hat,mit Krankenwagen in die Notaufnahme,wiederbelebt.Nach ein paar Stunden,haut er aus dem Krankenhaus ab,fährt nach Haus und achtung jetzt kommt´s,verpasst sich noch eine Überdosis!Wieder mit Ambulanz in die Notaufnahme, nochmal wiederbelebt,aber dann haben sie ihn ans Bett fixiert.Wahrscheinlich hätte sich der Idiot ein drittes Mal,´ne Überdosis verpasst.Slash´s & Ozzy´s Biografien haben auch ein paar Stories,die sind so bekloppt,da kann man nur kopfschütteln.
    • Deathworld
      Zum Ende des Films sieht man aber die Hexe kurz bevor die Kamera umfällt. Wahrscheinlich haben die Zuschauer sich hier die Augen zugehalten, sonst hätten sie diesen Müll nicht geglaubt. Außerdem muss ich sagen, dass mir Blair Witch gar nicht gefallen hat und ich persöhnlich etwas gegen den Film habe.PS: Bei unserer ersten wirklichen Diskussion, nachdem wir uns jetzt lieb haben, muss ich mich schon ein bisschen ins Zeug legen und lange Wälzer verfassen, in Zukunft bleibe ich kürzer.
    • Fain5
      Naja Steel Panther ist Homage und Parodie in einem. Denn die Musik ist ja erstklassig und lebt den Spirit der 80er. Und bis auf die Kostüme war glaub ich damals keine so crazy wie stählernden Panther :D
    • Fain5
      Der Vergleich hinkt überhaupt nicht. Denn es wird nirgendwo erwähnt, dass die Zuschauer an die Hexe an sich glaubten, sondern nur, dass das Video von den Leuten stammt, die eine Doku über sie machten und dann verschwanden. Also konzentriere dich doch mal auf die Kernaussagen, dann musst du nicht so viel schreiben.
    • Deathworld
      In Blair Wich geht es aber nicht um einen Stalker, sondernum eine Hexe, also der Vergleich hinkt. An Ufos zu glauben ist im Grunde der Glaube an außerirdisches Leben, wobei hier die Chance relativ groß ist (siehe Wasser auf dem Mars= Leben möglich), dass es irgendwo im Universum intelligentes Leben gibt , dieser Glaube ist also nicht so weit hergeholt. Unsere Wissenschaftlichen Erkenntnismethoden sind, zumindest heute, noch nicht in der Lage dies festzustellen.Der Glaube an eine Religion ist der Glaube an ein höheres Wesen, an Bestimmung und an ein weiteres Leben. Dies ist als Teil der Wissenschaft der Teleologie(ist der Weltzugang des "Schicksals, nicht zu verwechseln mit Theologie) zu sehen, auch hier gibt es keine Wissenschaftlichen Daten für einen "Gott". Fakt ist aber, dass es auf der Welt keine natürliche Energie gibt die verloren geht, alles an Energie wird umgewandelt. Unser Körper enthält ebenfalls Energie. Diese Energie geht nach unserem Tod irgendwo hin (es gibt noch keineDaten dazu). Somit ist der Glaube an "es kommt irgendetwas nach dem Tod“ auch nicht so weit hergeholt.Ebenso sprichst du hier von nicht weltlichen Dingen, also Dinge die sich nicht auf unserer Erde (Ufos + Gott) befinden und deshalb nicht überprüft werden können, wo hingegen Hexen weltliche Dinge und schon seit Jahrhunderten wiederlegt sind.
    • Fain5
      Es ist ein Unterschied zu glauben, dass es Hexen gibt und zu glauben, dass die Aufnahmen aus Blair Witch wahr sind mein lieber. Es hätte auch ein perverser Stalker sein können. Und wenn das alles so zutrifft wie du es beschrieben hast, würde keiner mehr in die Kirche gehen oder an UFO´s glauben ;)
    • Deathworld
      Mit der heutigen Zeit ist gemeint, nach dem Zeitalter der Aufklärung, als die „Moderne“ begonnen hat. Die Aufklärung begann durch die Französischen Revolution 1789, danach wurde der Glaube an das Übernatürliche, als Grund allen Lebens auf Erden, durch den Gedanken der Wissenschaft als Erklärungsmuster und Erkenntnistheorie abgelöst. Zu diesem Zeitpunkt, also 1789 begannen die Menschen der westlichen Welt, Abstand von Hexen, Zauberern und dergleichen zu nehmen und untersuchten sogenannte Phänomene unter dem Deckmantel der Wissenschaft. Blair Witch Projekt wurde 1999 in die Kinos gebracht, da kam auch Star Wars EP1 in die Kinos. Jeder der also zu diesem Zeitpunkt noch an Hexen geglaubt hat, ist entweder ein Kind gewesen, ein Fall für den Psychiater, oder er hat an Gedanken geglaubt, die Voraufklärerisch waren, ergo Geistig im Mittelalter Lebt. Da ändert es auch nicht daran, dass es 1999 noch weniger Internet gegeben hat.
    • greek freak
      Zu Spinal Tap muss man sagen,die meisten Leute sind einfach nur strunzdoof.Es sieht doch ein Blinder,das es eine Parodie ist.Das selbe gilt ja auch für Steel Panther,die ein ähnliches Konzept haben(sie parodieren die ganzen 80er Hair-Metal Bands,genau wie Spinal Tap die 70er Hardrock Bands), es gibt tatsächlich Leute,die nicht schnallen,das die Band eine Parodie ist,trotz Perücken!
    • Fain5
      Baaaaaahhhhhhh :D
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