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Mammut-Deal: Netflix sichert sich Rechte für David Ayers Fantasy-Cop-Thriller "Bright" mit Will Smith und Joel Edgerton
Von Maren Koetsier — 19.03.2016 um 13:45
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90 Millionen Dollar legt der Streaming-Dienst Netflix auf den Tisch und sichert sich die Rechte an dem begehrten Fantasy-Cop-Thriller „Bright“ von David Ayer. Hauptdarsteller sind Will Smith und Joel Edgerton.

Warner Bros. / Walt Disney
Am 10. März 2016 erreichte uns bereits die Meldung, dass ein Bieterwettstreit um „Bright“ begonnen hat. Dieser ist nun zu Ende. Netflix wollte sich die Rechte sichern und hatte das beste Angebot. Laut dem Branchenmagazin Deadline hat der Streaming-Dienst mehr als 90 Millionen Dollar für das gesamte Paket auf den Tisch gelegt – das Dreifache wie für „War Machine“. Für das Satire-Drama mit Brad Pitt brachte Netflix 30 Millionen Dollar auf.

Allein über drei Millionen Dollar sind für das „Bright“-Skript von Max Landis, einem der höchsten Deals der vergangenen Jahre für einen Drehbuchautor. Gut 45 Millionen Dollar markieren das Budget des Films und noch einmal genauso viel wird in die Kosten für die Besetzung investiert. Laut Deadline sei dieser Schritt ein „Game Changer“, eine bedeutende Wende für Netflix. Chef Ted Sarandos habe sich damit ein großes Ding geangelt, und zahle den Premiumpreis dafür.

Der Streaming-Dienst sticht damit zwei andere hochkarätige Bieter aus: Warner und MGM waren willens 50 Millionen Dollar zu zahlen, Kevin Frakes von PalmStar wollte für das Drehbuch sogar vier Millionen Dollar und insgesamt 60 Millionen Dollar aufwenden.

In „Bright“ leben diverse übernatürliche Kreaturen und Menschen auf der Erde. Ein menschlicher Cop (Will Smith) ist gezwungen mit einem Ork (Joel Edgerton) zusammmenzuarbeiten, um einen mächtigen Zauberstab zu finden, bevor er in die falschen Hände gerät.

David Ayer wird mit den Dreharbeiten noch im Herbst 2016 in Los Angeles beginnen, also vor „Suicide Squad 2“. Wann „Bright“ dann auf Netflix abrufbar ist, steht noch nicht fest. Es könnte durchaus sein, dass der Cop-Thriller zudem vereinzelt ins Kino gebracht wird. Zunächst bekommen Kino-Zuschauer aber auf jeden Fall Ayers Himmelfahrtskommando „Suicide Squad“ (Kinostart: 18. August 2016) auf der großen Leinwand zu sehen.




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Kommentare
  • Silvio B.
    Und vor allem mit Will Smith. Der ist auch nicht mehr das beste Zugpferd.
  • Slevinho
    Ich hoffe Netflix bietet Regisseuren die Chance auf interessante Projekte abseits von Hollywoods großen Studios, die nur noch die gleichen Sachen Jahr für Jahr produzieren.
  • zbdk z.
    Und das für Will Smith?
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