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Zack Snyder erklärt, wie und warum der Dunkle Ritter in "Batman V Superman" tötet
Von Tobias Mayer — 30.03.2016 um 18:03
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Manche Fans mögen es nicht, wenn ihr Batman Gegner tötet. Zack Snyder entschied sich in „Batman v Superman“ für einen killenden Dunklen Ritter und erklärte seine Entscheidung im Interview.

Warner Bros.
Viele Fans achten sehr genau darauf, wie Comic-Helden im Film dargestellt werden. Da geht es um die Kostümierung genauso wie um den Moralkodex – und letzteren sehen einige Beobachter verletzt, wenn Batman auf der Leinwand Gegner umbringt, wie derzeit in „Batman V Superman: Dawn Of Justice“. Regisseur Zack Snyder, der sich mit seiner Entscheidung durchaus auf Comics beziehen kann, erklärte gegenüber HeyUGuys:

„Es gibt ein großartiges YouTube-Video, das alle Tötungen in den Christopher-Nolan-Filmen zeigt, obwohl wir die als Filme im Kopf haben, in denen Batman niemanden killt. Ich glaube, da sind 42 potentielle Tötungen, für die Batman verantwortlich ist! Außerdem sind in dem Video auch Szenen aus den Filmen von Tim Burton, wo Batmans Ruf herkommt, dass er niemanden töten würde.“

Vermutlich meint Zack Snyder dieses Video (wobei der Kill Count da etwas höher geht als 42):




Auch hinter der Art des Tötens in „Batman V Superman“ steckt eine bewusste Entscheidung Snyders: „Batman schießt auf das Auto mit den Gegnern, das dann explodiert, oder die Granate geht in der Hand des Typen hoch, oder er schießt auf den Panzer und der Typ drinnen jagt ihn so ziemlich selbst hoch. Ich fasse das so auf, dass Batman nicht direkt tötet, aber wenn der böse Typ in der Nähe von etwas ist, das dann halt in die Luft fliegt, würde Batman sagen, dass das nicht wirklich sein Problem ist.“

Snyder schließt mit einem Ausflug in juristische Begrifflichkeiten und Frank Millers „The Dark Knight Returns“: „Es ist ein bisschen mehr wie Totschlag [dt. jur. Übersetzung von „manslaughter“] anstatt Mord. Obwohl ich sagen würde, dass Batman im Frank-Miller-Comic, auf den ich Bezug nehme, die ganze Zeit tötet.“ Snyder spricht dann noch einen Moment aus „The Dark Knight Returns“ an, in dem Batman einem Gegner mit dem Maschinengewehr direkt zwischen die Augen schieße und der ihn für „Batman V Superman“ inspiriert habe.

„Batman V Superman“ mit Ben Affleck und Henry Cavill läuft seit dem 24. März 2016 in unseren Kinos und wird seitdem heftig diskutiert, nicht nur unter unserer 2-Sterne-Kritik.




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Kommentare
  • siggibaby
    Vielmehr sollte sich Zack Snyder die Frage stellen: Habe ich mit meinem wirren und komplizierten Film die Unterhaltung an Batman und Superman gekillt?Als Nichtkenner der Comics hat mich ehrlich gesagt BvS sehr verwirrt. Mal gibt es Rückblenden, dann Träume und dann auch noch Visionen von der Zukunft. Da blick doch niemand mehr durch, außer vielleicht ein paar Kenner. Ein User nannte den Begriff "Knightmare", was ich erst googeln musste.Fazit: Zydner hat ein wirren Film für Fans gemacht, bei den die normalen Zuschauer und Nichtkenner der Comics auf der Strecke geblieben sind. Sowas kann aber ein fataler Fehler sein, wenn man die normalen Zuschauer nicht mitnimmt. Beim nächsten Mal bleiben sie dann nämlich ganz weg.
  • Deliah Christine
    Hammer-Spoiler in der Headline! ^^
  • Bruce W.
    Also ich finde diese Debatte auch übertrieben. In den Burton-Filmen hat es sogar so gewirkt als ob Batman Spaß am Töten hätte, was aber trotzdem perfekt in diesen Kosmos gepasst hat. Ich fand die BvS-Version von Batsie ziemlich interressant und erfrischend, weiter so!
  • WhiteNightFalcon
    Würde mal sagen zu diskutieren, ob Batman tötet, ist müßig. Wenn ich allein an den Blitzbesuch des Batmobil bei Axis Chemicals in Burtons Batman denke, wo der ganze Laden dann hoch geht. Wenn da keiner drauf gegangen ist, na dann.Oder bei Batman Forever, als er die Münzen am Ende in die Luft wirft und Two Face deswegen abstürzt.
  • greek freak
    Zack Snyder und David S.Goyer haben einfach ein halbes Dutzend Stories in einem einzigen Film gepackt.-ACHTUNG SPOILER FÜR DIE,DEN FILM NOCH NICHT GESEHEN HABEN-Wir haben da:ein MoS Sequel,eine Batman Origin Story,die Story vom Injustice Game,Darkseid,die Einführung von Aquaman,Cyborg etc. im Schnelldurchlauf,dazu ein Teil von Miller´s The Dark Knight Returns,The Death of Superman und dann noch JL Begins.Anstatt sich mal auf einer Story zu konzentrieren und die richtig zu erzählen,fängt Snyder eine Story an,ballert den Zuschauer mit CGI zu,dann wird eine weitere Storyarc aufgegriffen,wieder viel Krawumm und dann wird das ganze nochmal wiederholt.Logiklöcher nicht inbegriffen Mann hätte ein ordentliches MoS Sequel machen sollen,mit mehr Charakterentwicklung für Sups und wo Luthor eingeführt würde und dann Batman in einem eigenen Film einführen sollen,aber nein.
  • Bruce W.
    Nicht zu vergessen die Bombe mit der er in Batman Returns diesen Zirkusheini in die Luft sprengt.
  • greek freak
    Mich persöhnlich stört nicht das Batman tötet,das hat er auch in den Nolan und Burton Filmen getan.Mich stört das er Superman für eine Gefahr hält,wegen dem ganzen Kollateralschaden in MoS,dabei ist sein Verhalten genauso gefährlich.(er ballert fröhlich mit seinen cal.50 Bordkanonen in der Gegend rum)Noch viel mehr stört mich,was Snyder,Goyer und Eisenberg aus Lex Luthor gemacht haben.Luthor ist keine Joker auf Crystal Meth-Kopie,er ist ein skrupelloser,superintellinger Strippenzieher.
  • Silvio B.
    Kann ich genauso unterschreiben!Es macht einfach Spaß sich nochmal mit der einen oder anderen Sache näher zu beschäftigen. Muss man denn immer alles vorgekaut bekommen?
  • GenieNolanSnyder
    Snyder muss sich nicht rechtfertigen.. mit Batman in BvS hat er comicvorlage gerecht gemacht.. ich weiß nicht was für Problem viele Fans haben. Haben die Burton-batman Joel-Batman und Nolan-Batman nie gesehen ? Batman tötet direkt und indirekt.
  • GenieNolanSnyder
    Du sagst es... ich gehe morgen normal hin. Ich kann auch verstehen, für die Leute mit Comics nichts am hut haben, das BvS sehr verwirren war und ist... für DC-kenner war das Sonnenklar :)
  • Barbaros
    Du magst ja Recht haben, aber solche Filme sollte man auch als Teil eines ganzen sehen. Bin mir sicher, dass viele offene Fragen in kommenden Filmen geklärt werden.
  • Deliah Christine
    Batman wendet sich gegen Superman, hasst ihn sogar, weil es Tote beim Kampf gegen Zod gab, und da hältst Du die Information, dass Batman selbst in dem Streifen tötet für unwesentlich? Ich hoffe der Film ist nicht so platt, dass das tatsächlich unbedeutend ist.
  • Klaus S.
    Viele haben noch die alten Comics aus den 80´s im Kopf, wo Batman in seinem grau-blauem Kostüm mit seinem kleinen Robin auf Superdetektiv gemacht hat und Gegner nur verprügelt hat, einen Miller Batman oder Long Halloween haben die aber nie gelesen ;)
  • Barbaros
    Kann ich vollkommen nachvollziehen. Ich wollte halt erklären, warum die Macher sich für diesen Weg entschieden haben. So was sieht man ja bei mehrteiligen Filmen oft. Auch bei Star Wars und Herr der Ringe.
  • Klaus S.
    Naja als Referenz dienen ja die Comics und nicht die anderen Filme.Es gab mal eine Zeit in der die Batman Comics sehr auf junge Zuschauer zugeschnitten waren, die wurden bei uns ja vom EHAPA Verlag herausgebracht in den 70 - 80´s. Dort hat Batman sich eben nur auf seine Kampfkünste beschränkt und mehr auf Detektiv gemacht. Es gibt aber eben auch die etwas härteren, düsteren Batman Comics von Frank Miller oder Jeph Loeb und dort geht Batman eben nicht mehr so zimperlich mit seinen Gegnern um, an diesen Comics haben sich sowohl Tim Burton als auch Chris Nolan und Zack Snyder orientiert.Das Batman nicht tötet ist eher falsch interpretiert, daß er niemals eine Schusswaffe benutzen würde stimmt aber
  • GenieNolanSnyder
    Das ist zwar nicht meiner zeit... aber anscheint nicht ^^
  • WhiteNightFalcon
    Erinnert mich an nen Spruch aus nem Film, dessen Titel mir grade nicht einfällt:"Ich sagte, dass ich Schusswaffen nicht mag. Ich hab nie behauptet, ich kann damit nicht umgehen."
  • Marcus W.
    spectre?
  • WhiteNightFalcon
    Ne Spectre wars nicht. Da nimmt Madeline Bond die Waffe soweit ich mich erinnere nur aus der Hand, baut sie eben mal auseinander und wieder zusammen und sagt: "Ich weiß damit umzugehen."Den Film, den ich meine, da sagt die Person ziemlich am Anfang beiläufig: "Ich mag Schusswaffen nicht besonders." Stattdessen verwendet die betreffende Person Messer. Und erst am Ende, wenns ohne Knarre nicht geht und man sieht, wie gut derjenige schießen kann, fällt der oben genannte Spruch.
  • Marcus W.
    schlimmer noch waren die späten 50'er bis Mitte 70'er mit der ganzen bat Familie und netten kleinen Abenteuern.. Die neal Adams Sachen fand ich ganz imterresant da sie das dedektivische und die Intelligenz von batman mehr zum Tragen brachten.durch Frank miller fand dann mehr eine rückbesinnung auf das ursprüngliche von batman statt der ja aus der pulp und crime Ecke entstand und in seinen ersten Abenteuern alles andere als zimperlich mit seinen Gegnern umging.
  • New Nemo
    Das Stammt aus "Welcome to the Jungle" oder im englischen original "The Rundown" mit Dwayne "The Rock" Johnson.
  • Marcus W.
    stimmt,du hast recht,ich erinner mich
  • WhiteNightFalcon
    Bingo! Der wars, danke. Natürlich mit den Messern dann Nonsens. Die Flinte wars, die er ja sonst benutzt.
  • Da HouseCat
    naja, vielleicht haben wir den echten luthor noch nicht gesehen. abwarten.
  • Da HouseCat
    genau so habe ich den film jetzt auch aufgenommen. ich habe mich komplett darauf eingelassen, habe ein bestimmtes grundwissen, und von daher fand ich den film bei weitem nicht schlecht. er ist nur nicht ganz glücklich geschnitten und so mancher werdegang nicht so gut geschrieben.aber die begleitmusik von wonder woman hat das alles wettgemacht :D
  • Da HouseCat
    genau das. bin wirklich auf die längere version gespannt.wenn der film anders geschnitten wird, könnte er wenigstens schlüssiger werden.
  • Da HouseCat
    hab meine mitgucker auch aufgeklärt und dann fanden sie es auch logischer im nachhineinach ich mag es einfach, wenn man bei filmen bisel hintergrundwissen mitbringen muss, da freut man sich auch mehr beim schauen.
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