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    Andere Länder, andere Sitten: So unterscheiden sich die internationalen Fassungen von Disney- und Pixarfilmen
    Von Maike Johnston — 25.05.2016 um 08:30
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    Dass Filme für andere Länder verschieden synchronisiert werden, ist nichts Neues - aber bei diesen Filmen wurden auch beim Animieren bestimmter Szenen kulturelle Unterschiede berücksichtigt.

    Alles steht Kopf“ (2015)

    Kinder mögen sowieso nicht gern Gemüse, aber besonders verhasst ist ihnen der Brokkoli: Während sich diese Behauptung in den USA und anderswo mit den Erfahrungen vieler geplagter Eltern deckt, sieht die Sache in Japan ganz anders aus. Dort gilt der grüne Spargelkohl (wie der Brokkoli auch genannt wird) als Leckerbissen – und zwar auch bei den Kleinen. Und da es in „Alles steht Kopf“ in erster Linie darum geht, Emotionen glaubwürdig und nachvollziehbar darzustellen, richtet sich die kindliche Abneigung in der japanischen Fassung nicht gegen Brokkoli, sondern gegen grüne Paprika: Auf dieses Hassgemüse können sich die Kinder im Land der aufgehenden Sonne einigen.

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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      Das Kalkül ging bei den genannten Filmen aber auf, wenn man sich das Boxoffice ansieht. Aber du hast natürlich auch Recht. Der Eine sieht es als Kundenservice und witzigen Einfall, der Andere als Anbiederung ans Publikum. Kommt auch immer auf die Art von Film an, wo man es macht. Extraszenen für den China-Markt fand ich bei Iron Man 3 zb auch völlig bescheuert. Bei Animationsfilmen find ich sowas ganz lustig. Ich würde mich vermutlich schlapp lachen, wenn Captain Americas Anzug in der deutschen Fassung per CGI in Schwarz-Rot-Gold-Look umgewandelt wird. :-)
    • Edward;
      Hab kein Handy. Aber abgesehen davon werden die Filme genau wie dein Handyvertrag an dich angepasst, um mehr Profit zu machen. Das ist wahrscheinlich nicht nur bei Kinderfilmen so. Natürlich will das Studio möglichst viel Geld machen... klar.Aber ein bisschen Grips darf man dem Publikum auch zutrauen. Stell dir vor die Japaner machen einen Film und für den westlichen Markt werden alle Essszenen mit westlichem Essen und mit Messer und Gabel statt Stäbchen produziert.Würden alle Filmemacher so sehr darauf achten ihre Filme an die Zielgruppen anzupassen, dann gebe es keine Filme mehr, die provozieren und zum Nachdenken zwingen.
    • WhiteNightFalcon
      Im Prinzip nix anderes, als beim individuell für dich angepassten Handytarif.
    • Klaus S aus S
      Das ist doch mal ein netter und informativer Artikel, mehr davon :)
    • Klaus S aus S
      was ist dir denn über die Leber gelaufen ?
    • Edward;
      Dieses Anbiedern beim Publikum ist naturgemäß scheußlich.
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