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    "Star Wars: Rogue One": Neue Gerüchte zu den Nachdrehs und ein klares Dementi des Drehbuchautors
    Von David Herger — 03.06.2016 um 13:20
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    Die Gerüchteküche um die baldigen Nachdrehs von „Rogue One: A Star Wars Story“ brodeln munter weiter, was Drehbuchautor Christopher McQuarrie nun veranlasste, via Twitter darauf zu reagieren – und das auf seine ganz eigene Art!

    Walt Disney Germany
    Noch im Juni 2016 sollen Nachdrehs zu „Rogue One: A Star Wars Story“ stattfinden. Aus welchen Gründen genau diese für einen Hollywood-Blockbuster ganz und gar nicht ungewöhnlichen Aufnahmen in Auftrag gegeben wurden und welchen Umfang sie haben werden, darum ranken sich aktuell zahlreiche Gerüchte. Zuerst kursierten Gerüchte, die zusätzlichen Dreharbeiten seien aufgrund der Unzufriedenheit der Studiobosse von Disney mit Gareth Edwards' erster Schnittfassung anberaumt worden. Dann vermeldeten allerdings Variety und der Hollywood Reporter, dass „die Involvierung eines Cameos einer sehr wichtigen Figur“ der eigentliche Grund sei. Nun brodelte die Gerüchteküche noch ein weiteres Mal tüchtig auf, was ein Crew-Mitglied von „Rogue One“ gar veranlasste, ziemlich heftig zu reagieren.

    Für das neue Aufbrodeln sorgte Jason Ward von MakingStarWars mit einer Verlautbarung: Er habe gehört, dass die Crew von „Rogue One“ damit rechne, schlappe 40 Prozent des Films neu zu drehen. Darüber hinaus werde gemunkelt, dass „Star Wars 7“-Regisseur J.J. Abrams die Nachdrehs überwachen soll. Dies wäre ein klarer Vertrauensentzug gegenüber Gareth Edwards und würde Gerüchte befeuern, der Film solle stilistisch an „Das Erwachen der Macht“ angepasst werden. Acht Wochen sollen die Nachdrehs MakingStarWars zufolge in Anspruch nehmen und der Wiederaufbau von 32 Sets wäre für das Vorhaben nötig.

    Eine Person, die ebenfalls eine zentrale Rolle bei den genannten Gerüchten für die Nachdrehs spielt, ist Drehbuchautor Christopher McQuarrie („Mission: Impossible 5“, „Jack Reacher“). McQuarrie war für die letzte Fassung des Skripts zu „Rogue One“ verantwortlich. Laut MakingStarWars wurde McQuarries finale Drehbuchfassung erst während der Dreharbeiten des Films fertiggestellt, weshalb es beim ersten Dreh Komplikationen bei der vollständigen Umsetzung des Skripts gegeben haben soll. Es heißt sogar, dass McQuarries Drehbuch in seiner Gesamtheit besser sei als das, was Edwards bisher gefilmt habe. Aus diesem Grund solle McQuarrie angeblich auch bei den Nachdrehs zugegen sein, um so sicherzustellen, dass sein Drehbuch adäquat umgesetzt werde.

    Aufgrund dieses Sammelsurium von Gerüchten meldete sich nun McQuarrie selbst via Twitter zu Wort und sein Kommentar, in dem er die Gerüchte als „Pferdescheiße“ abtat, ist alles andere als zweideutig:



    Gegenüber den Kollegen von /film konkretisierte McQuarrie zudem sein Dementi: „Wenn es irgendwelche Reshoots geben wird, dann werde ich sie nicht überwachen. Jede Seite, die das schreibt, liegt damit nicht nur falsch, sondern handelt unverantwortlich. Gareth Edwards ist ein talentierter Filmemacher, der seinen Vertrauensbonus voll und ganz verdient hat. Einen Film zu drehen – mal davon abgesehen, dass es sich hierbei einfach mal um ein ‚Star Wars‘-Kapitel handelt – ist auch ohne die Abwertung jahrelanger harter Arbeit durch das Internet schon schwer genug. Wem soll das überhaupt entgegenkommen? Man soll ihn in Frieden seinen Film drehen lassen.“

    Auch von Seiten Disneys folgte zuletzt ein Statement zu den Nachdrehs von „Rogue One“, aus denen allerdings keine näheren Informationen für die Gründe hervorgehen: „Das Filmteam und das Studio haben immer mit zusätzlichen Dreharbeiten gerechnet, um den Film so gut wie möglich zu machen, und auch den Schauspielern war bewusst, dass es zusätzliche Drehs geben wird. Nach ‚Das Erwachen der Macht‘ sind die Erwartungen an den Film [‚Rogue One‘] unglaublich hoch und wir haben die Verantwortung, für dieses Franchise und die Fans den bestmöglichen Film abzuliefern.“

    „Rogue One“ ist zeitlich zwischen den „Star Wars“-Episoden III und IV angesiedelt und wird die gefährliche Erbeutung der Todesstern-Pläne durch eine abgebrühte Truppe von Rebellen zum Gegenstand haben. Zur Besetzung des Spin-offs gehören unter anderem Felicity Jones („Die Entdeckung der Unendlichkeit“), Diego Luna („Elysium“), Oscar-Preisträger Forest Whitaker („Der letzte König von Schottland“), Ben Mendelsohn („The Place Beyond The Pines“), Donnie Yen („Ip Man 3“) und „Hannibal“-Star Mads Mikkelsen.

    Deutscher Kinostart von „Rogue One: A Star Wars Story“ ist am 15. Dezember 2016.




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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      Gute Reaktion von McQuarrie. Der Mann schreibt ja nicht erst seit gestern Drehbücher und auch seine Regiearbeiten waren gut. Von daher wird sein Vertrauen in Edwards wohl gerechtfertigt sein.
    • Klaus S aus S
      Zitat: Das Filmteam und das Studio haben immer mit zusätzlichen Dreharbeiten gerechnet, um den Film so gut wie möglich zu machenUnd mehr muss man eigentlich auch gar nicht wissen, diese ganzen Spekulationen nerven echt total und nicht nur bei Star Wars
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