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    "Findet Dorie": Die ersten Kritiken zu Pixars "Findet Nemo"-Fortsetzung

    Es kann ja nicht jeder neue Pixar-Film so gut sein wie „Alles steht Kopf“: Den ersten Kritiken nach ist das „Findet Nemo“-Sequel „Findet Dorie“ kein Meisterwerk, aber ein sehr unterhaltsames Unterwasser-Abenteuer.

    Pixar Animation Studios

    In den USA und anderen Teilen der Welt schwimmt die vergessliche Dorie (Stimme im Original: Ellen DeGeneres) am 17. Juni 2016 los – bei uns wird der Sommer vorbei sein, wenn sich der Doktorfisch auf die Suche nach seiner Familie macht: Erst am 29. September 2016 startet „Findet Nemo 2: Findet Dorie“ in den deutschen Kinos. Immerhin wissen wir jetzt schon mal, dass wir uns auf den neuen Pixar-Film freuen können. Via metacritic haben uns die ersten englischsprachigen Kritiken zu „Findet Dorie“ erreicht, die eine vergnügliche Rückkehr in die bunte Unterwasserwelt versprechen – wenn auch im Schnitt kein Meisterwerk.

    Owen Gleiberman von Variety ist als einziger der bisher bei metacritic gelisteten Kritiker (Stand: 13. Juni 2016, 10 Uhr) vollkommen begeistert: „In einem Sommer voller lauer und enttäuschender Fortsetzungen werden Kinobesucher auf der ganzen Welt dankbar dafür sein, ein Sequel zu einem Film zu sehen, der so sehr geliebt wird wie ‚Findet Nemo‘, das mehr als nur dem magischen Charme des Vorgängers gerecht wird.“

    Tim Grierson von Screen International ist ähnlich angetan – obgleich das neue Pixar-Werk die höchste Latte nicht reiße: „‚Findet Dorie‘ ist ein sehr entzückendes Sequel. Obwohl es nie ans Original im Pixar-Pantheon herankommt, ist alles drin, was dieses verehrte Animationsstudio so gut kann: viele Lacher, erstklassige Action-Szenen und tiefe Emotionen.“

    Je länger dieser Text wird, desto schlechter die Kritiken – wobei „schlecht“ hier ein sehr relativer Begriff ist. Alonso Duralde schreibt für The Wrap: „Der Film drückt definitive unsere Knöpfe, wenn Verlust und Trennung thematisiert werden, aber er bremst nie genug ab, als dass es uns wirklich schmerzen könnte. Dennoch ist ‚Findet Dorie‘ mitreißend unterhaltsam.“

    „‚Findet Dorie‘ ist auf jeden Fall die Art von visuellem Vergnügen, das wir von Pixar erwarten“, meint Anna King Time (Out New York). Aber: „Der Plot erreicht nicht immer den Grad des Einfallsreichtums, auf den das gigantische Animationsstudio seine Reputation gebaut hat. Dem Film fehlt das psychologische Sondieren von ‚Alles steht Kopf‘, die existentialistische Grübelei von „WALL·E“ und die zarte, stoische Traurigkeit von ‚Oben‘.“

    Chris Nashawaty von Entertainment Weekly setzt den neuen „Nemo“ auf eine Stufe mit den Sequels zum „König der Löwen“: „Es ist nicht ‚Toy Story‘ oder ‚Alles steht Kopf‘ oder nicht mal ‚Findet Nemo‘. Es ist ein perfekt zu genießender Familienfilm, der wohlig ist, bekannt und ein bisschen dünn, wie eine dieser brauchbaren ‚König der Löwen‘-Fortsetzungen, die Disney in den 90ern direkt auf DVD veröffentlichte.“

    Matt Singer von ScreenCrush denkt ebenfalls nicht, dass „Findet Nemo 2“ das höchste Pixar-Gütesiegel verdient: „‚Dorie‘ ist ein unterhaltsames und von Herzen kommendes Sequel. Aber man wird das Gefühl nicht los, dass Pixar – ein Studio, bekannt dafür, neuen Boden zu betreten – diesmal auf bekannten Pfaden wandelt.“

    Und auch Todd McCarthy vom Hollywood Reporter misst „Findet Dorie“ an hohen Standards: „Obgleich wild und ausreichend humorvoll, so ist dieser Sprössling nicht mal annähernd so fantasievoll und einfallsreich wie sein Vorgänger.“

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