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    Fünf Bücher, die unbedingt verfilmt werden sollten
    Von Maike Johnston — 30.06.2016 um 09:15
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    FILMSTARTS-Volontärin Maike Johnston teilt fünf ihrer Lieblingsbücher, die sie unbedingt verfilmt sehen möchte. Jetzt bist du dran, Hollywood!

    „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“

    (von Mark Haddon)


    Worum geht’s: Der 15-jährige Christopher lebt mit seinem alleinerziehenden Vater in der englischen Kleinstadt Swindon. Aufgrund seines Autismus‘ besucht Christopher eine Sonderschule - trotzdem ist er ein Mathe-Genie und besitzt ein fotografisches Gedächtnis. Eines Tages findet er den Pudel seiner Nachbarin Mrs. Shears tot auf, aufgespießt von einer Mistgabel. Mrs. Shears glaubt zunächst, dass Christopher ihren Hund umgebracht hat und verständigt die Polizei. Daraufhin macht Christoph es sich zur Aufgabe, den wahren Täter zu finden. Obwohl er die Nähe Fremder sonst meidet, kommt er durch seine Ermittlungen mit vielen Menschen in Kontakt und notiert sich alle neue Informationen und Beobachtungen in seinem Notizbuch. Doch dann erfährt Christopher etwas, das sein geordnetes Leben mächtig auf den Kopf stellt…

    Darum sollte es verfilmt werden: Obwohl Mark Haddons Erlebnisse aus der Sicht eines Teenagers erzählt wird, ist es keine typische Coming-of-Age-Geschichte. Denn weil Christopher Autist ist, nimmt er seine Außenwelt anders wahr als die meisten Menschen in seinem Umfeld und lässt uns durch die Ich-Perspektive an seiner außergewöhnlichen Sicht der Welt teilhaben. Gekonnt erzählt Haddon Christophers Geschichte, der trotz seiner Krankheit nach Unabhängigkeit strebt und vermischt dabei Krimi-, Drama- und Comedy-Elemente, die den Leser neugierig und nachdenklich machen oder auch einfach zum Lachen bringen. Zwar dreht der Hauptplot sich um die Aufklärung des tierischen Mordfalls, doch dieser dient hauptsächlich dazu, Christophers Denken und Fühlen besser verständlich zu machen. Beides lässt sich zwar nur schwer filmisch darstellen, jedoch dienen kleine detailreiche Exkurse auch schon in Haddons Roman dazu, Christophers Gedankenabläufe zu visualisieren.

    (Brad Grey und Brad Pitt haben sich die exklusiven Filmrechte gesichert. Aber nachdem bereits 2011 Steven Kloves als Regisseur und Drehbuchautor verpflichtet wurde, ist es ruhig um die Verfilmung geworden. Es sieht fast so aus, als sei das Projekt inzwischen beerdigt worden. Höchste Zeit, es wieder auszugraben!)

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    Kommentare
    • Filmfan47
      Metro 2033.
    • Jimmy V.
      Nette Idee von euch, aber mir fällt auf: Andauernd jugendliche Protagonisten! Die kann ich wirklich nicht mehr sehen.Ein paar Ideen, was meiner Meinung nach gut verfilmbar wäre:- Winter in Maine- The Seven Days of Peter Crumb- 100 Jahre Einsamkeit (als Mehrteiler)- Unsichtbar
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