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    Daniel Craigs neue Serie "Purity" würde Dreharbeiten von neuem "James Bond" wohl doch nicht im Wege stehen
    Von Dominik Haag — 15.08.2016 um 18:30
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    Wohl kaum ein Film-Franchise lässt die Gerüchteküche regelmäßig so hochkochen wie „James Bond“. Nach dem Ausstieg von Daniel Craig und Geschichten um diverse mögliche Nachfolger, wird nun wieder über den alten Bond gesprochen.

    Sony Pictures Releasing France
    Viermal stand Daniel Craig als Nachfolger von Pierce Brosnan als britischer Geheimagent vor der Kamera und drehte unter anderem die erfolgreichen Teile „James Bond 007 - Skyfall“ und „James Bond 007 - Spectre“. Um aber wieder mehr Zeit für andere Projekte zu haben, wollte Craig eigentlich nicht länger als Spion mit der Lizenz zum Töten in Erscheinung treten. Eines dieser neuen Projekte ist die Serie „Purity“, in der er die männliche Hauptrolle spielen und 20 Folgen lang als Kopf einer mysteriösen Untergrundorganisation zu sehen sein wird. Die Serie wurde auch häufig als Hauptgrund dafür genannt, dass Craig keine Zeit mehr für „James Bond 25“ habe und die Suche und Spekulationen um einen neuen Geheimagenten ging in die vollen. Zwischendurch galten auch Tom Hiddleston („Kong: Skull Island“) oder Idris Elba („Star Trek: Beyond“) als Favoriten der Öffentlichkeit, wurden aber dann wieder von anderen möglichen Nachfolgern Craigs abgelöst.

    Doch urplötzlich steht auch Craig selber wieder auf der möglichen Kandidatenliste. Denn der Dreh zu „Purity“ stünde dem nächsten Bond-Abenteuer wohl nicht im Wege. Dies verriet nun der Geschäftsführer des Senders Showtime, David Nevins, höchstpersönlich auf der Television Critics Associaton Sommer Tour: „Es kommt darauf an, wann sie den nächsten James Bond machen wollen, aber die Serie schließt ihn nicht davon aus. 'Purity' ist im Laufe von 2017 fertig und es kommt darauf an, wie lange sie bereit sind, zu warten und wann der nächste Bond gedreht werden soll. Es gibt bestimmt irgendwo Lücken, aber die Produktion wird ziemlich durchgängig sein.“ Somit stünde Daniel Craig einer Rückkehr fast nichts mehr im Wege. Er müsste es nur selbst wollen. Ursprünglich war auch vorgesehen, dass er noch einen weiteren macht.

    Ein Sendetermin für „Purity“ wurde noch nicht bekanntgegeben.




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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      Bei Moore und Connery war es aber nach ihren jeweils letzten Filmen recht flott klar, das meinte ich. Bei Dalton dauerte es 4,5 Jahre, bis er hin geschmissen hat, damit am längsten. Klingt jetzt vielleicht deutlicher.
    • Thomas Y.
      Ich fand Craig als Bond ja immer klaase und hab ihm sogar nach dem mittelprächtigen QUANTUM TROST die Treue gehalten,aber nach seinem gelangweilten "Schauspiel" und dem mehr als miesen SPECTRE kann er hingehen wo der Pfeefer wächst und jemand die Rolle überlassen,der Spass daran hat.Sein Bond-Gebashe hat ihn echt unsympathisch gemacht.
    • niman7
      Warum hält man nur so fest an ihn. Es soll einfach ein neuer kommen. Ich kann sein emotionsloses Spiel nicht mehr sehen.
    • Frank F.
      Daniel hat einen Vertrag für fünf Bond Filme. Fakt. Alles andere ist reine Spekulation und das übliche Marketing-BlahBlah. David Nevins Aussage bestätigt das.
    • WhiteNightFalcon
      Dafür, dass Craig längst noch nicht raus ist, sprechen in meinen Augen noch zwei Dinge. Zum einen hält sich Craig seit der Werbetour für Spectre extrem bedeckt, von ihm ist in der Öffentlichkeit sehr sehr wenig zu sehen und hören. Das deutet für mich einfach auf ne Auszeit hin, die er offensichtlich brauchte.Zum anderen war bei jedem seiner Vorgänger ziemlich deutlich und schnell - außer Timothy Dalton - klar, wenn sie aufhören. Denke da laufen noch Gespräche und Craig wird wohl abwarten, wie der nächste Film aussehen soll, bevor er sich final entscheidet.Und obwohl es geeignete Nachfolger gibt, würde ich mich über einen letzten Film ohne familiären Balast und so bissig wie Casino Royale freuen. Kritiktitel wie: "Waisenkind auf Prügeltour" will ich einfach nicht mehr lesen.
    • Julian M.
      Ich hoffe er macht noch einen.Von mir aus sogar mehr als einen
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