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    Tödliche Unfälle bei Dreharbeiten: So gefährlich ist es auf Filmsets
    Von Andreas Staben — 09.09.2016 um 19:07
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    Hubschrauberabstürze, Explosionen, Zusammenstöße, Herzversagen: Nach dem tragischen Unfall bei den Arbeiten zu „Blade Runner 2“ erinnern wir an Stuntleute, Kameramänner und andere Mitarbeiter, die ebenfalls bei Dreharbeiten ums Leben gekommen sind.

    Aus "Caine" wird "Shark!": Die Produzenten schlachten einen tödlichen Unfall aus.

    1969: „Outsider
     

    Was ist passiert?

    Am Set des Abenteuerfilms „Outsider“ war womöglich Fahrlässigkeit mit am Werk: Der Stuntman José Marco wurde vor laufender Kamera zerfleischt, als ein Hai, bei dem das verabreichte Betäubungsmittel nicht wirkte, ihn plötzlich angriff und tödlich verletzte.

    Welche Folgen hatte der Unfall?

    Die Produzenten schlachteten den tragischen Vorfall schamlos für Werbezwecke aus. Sie änderten den Filmtitel von „Caine“ im Original zu „Shark!“ (auch in Deutschland war er zum Teil als „Hai“ zu sehen) und garnierten ihn mit der dreisten Tagline „Ein realistischer Film, der zu real geworden ist“. Regisseur Samuel Fuller („The Big Red One“) wollte mit dieser Leichenfledderei nichts zu tun haben und seinen Namen zurückziehen. Doch das Ansinnen wurde von den Produzenten ignoriert.




    Leichtsinn mit schlimmen Konsequenzen: "Catch 22"

    1970: „Catch-22 - Der böse Trick
     

    Was ist passiert?

    Sein eigener Leichtsinn wurde dem Second-Unit-Regisseur John Jordan zum Verhängnis. Er filmte aus einer B-25 Mitchell heraus bei offener Tür eine Bombenangriffsszene, aber er lehnte es ab, die Sicherheitsmontur aus Gurt und Fallschirm für den Flug anzulegen. So wurde er schließlich geradezu aus der fliegenden Maschine gesaugt.



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