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Selbstkritisch: Christoph Waltz ist von seiner Darbietung als Bösewicht Blofeld in "James Bond – Spectre" nicht überzeugt
Von Dominik Haag — 06.09.2016 um 08:59
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Während sich die Gerüchte um die Besetzung für den neuen „James Bond“ wieder einmal überschlagen und mittlerweile sogar wieder Daniel Craig als heißer Favorit gilt, äußert sich nun Christoph Waltz kritisch zu seiner Rolle in „Spectre“.

Universal Pictures International France
Bereits zwei Oscars konnte Schauspieler Christoph Waltz für seine beeindruckenden Darstellungen einsacken. Einen bekam er für seine Rolle als fieser Standartenführer Hans Landa in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“. Doch mit seiner Leistung in einer anderen Bösewichtrolle ist er deutlich weniger zufrieden - mit der in „James Bond – Spectre“. In einem Interview mit dem Wochenmagazin „Mann“, welches von der „Zeit“ herausgegeben wird, sagte der gebürtige Österreicher nun über seine Rolle als Ernst Stavro Blofeld: „Ich kann nicht sagen, dass mir Blofeld gelungen ist.“ Seine darstellerische Leistung an sich sei zwar in Ordnung gewesen „aber es war nicht das, wonach ich gestrebt habe. Ich habe nach mehr Inspiration gesucht.“

Neue Inspiration erhofft sich Waltz in Zukunft von der Arbeit als Regisseur, allerdings befinden sich seine Regie-Pläne derzeit im Stillstand aufgrund von Unstimmigkeiten mit einem Produzenten. „Das Projekt ist nicht endgültig tot, aber es ist in einem Zustand, in dem man nur noch sagen kann: Ja, hat's denn allen Leuten ins Hirn geschneit? Dann mache ich es lieber gar nicht, die Filmgeschichte wird auch ohne meinen Regiebeitrag auskommen.“

Auf seinen nächsten Beitrag als Schauspieler muss die Filmgeschichte nicht mehr ganz so lange warten. Ab dem 22. Dezember 2016 ist er an der Seite von Alicia Vikander („Ex-Machina“) in „Tulpenfieber“ in den deutschen Kinos zu sehen.




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Kommentare
  • FAm Dusk Till Dawn
    Ich fand Waltz als das ultimative Böse etwas fehl besetzt. So wirklich klar wurde mir nie, worin eigentlich seine Motivation für das ganze Theater liegt. Doch ich schiele da eher Richtung Drehbuch. Dort liegt meiner Meinung nach der Hund begraben.
  • Fain5
    Ich sagte schon direkt nach Sichtung des Films: Wenn man es nicht mal schafft, aus Waltz was anständiges raus zu holen, dann zeigt das doch wie schlecht ein Film ist.
  • Slevinho
    Er wirkte auch etwas uninspiriert und die Figur des Blofeld blieb nicht so im Gedächtnis haften.
  • FAm Dusk Till Dawn
    Hat dir "Spectre" überhaupt nicht gefallen?
  • niman7
    Auch wenn er etwas lustlos wirkte, war es nicht unbedingt seine Schuld. Viel mehr lag es am Drehbuch. Er hatte aber auch kaum Zeit um sich wirklich zu profilieren.
  • Thomas Y.
    Eigentlich war Wltz das Beste and diesen..ähm... "Film"Scheisse war der Film mies und ich hab die Craig Bonds echt geliebt...
  • Fain5
    Ich weiß nicht am Anfang konnte ich ja noch sagen dass er unterhaltsam war aber eigentlich war der Film für die Tonne. Bis auf den Anfang (der war wirklich toll mit der One Shot Szene) war die Action echt billig. Es kam nie wirkliche Bedrohung auf. Die Flucht aus der Basis des Feindes war ein Witz (100 Soldaten mit Maschinengewehren gegen EINEN Mann mit ner Pistole) und das Ende so übertrieben in die Länge gezogen. Nein er hat mir nicht gefallen. Da hat MI5 es um längen besser gemacht. Für mich sowieso die bessere Agentenreihe.
  • Silvio B.
    Das kann man nicht besser sagen! Bei mir ist nur die Bohrerszene hängen geblieben :)
  • Fain5
    Die habe ich jetzt aus Zeitgründen weggelassen. Genauso wie die Flugzuegabsturzszene. Da hab ich echt gedacht ob ich in einem Disneyfilm bin. Und natürlich dass man Dave Bautista so verschwendet hat.
  • Fain5
    Jap den 2. ignorier ich geflissentlich.
  • Silvio B.
    Ich fand den Zweiten damals nicht übel, aber im Vergleich zu den Anderen ist er der Schwächste, das stimmt.
  • TresChic
    Klassische Fehlbesetzung, da muss er sich keinen Vorwurf machen.
  • Mordecai
    Der war letztens wieder im Fernsehen zu sehen. Habe das Ende noch mitbekommen: Ständig irgendwelche brechenden Wellen, die zwischen die vollkommen unnötige Action geschnitten werden und dann die begleitende Musik dazu. John Woo hat es echt drauf, Action und meinetwegen Martial Arts zu machen, aber das war ein Griff ins Klo. Geb ich euch Recht. Dennoch ist die Reihe mit Teil 1,3,4,5 sehr gut.
  • Mordecai
    So gesehen waren alle klassischen Bonds total Banane, weil er immer alleine und gegen 100 gekämpft hat und meist sogar nur mit einer Pistole.
  • Silvio B.
    Einer der Gründe, warum ich die klassischen Filme (bis einschließlich Brosnan) nie mochte ;)
  • Bruno D.
    Was kann er denn für ein teilweise absurdes Drehbuch? ACHTUNG SPOILER.Alleine wenn ich an die Szene denke, in der Bond gefesselt war. Bei so einem Superschurken versteh ich nicht, wieso Bond scheinbar "undurchsucht" seine Gadgetuhr, die ihm "natürlich" belassen wurde scharfstellen kann um diese dann natürlich der ebenfalls "unbeaufsichtigten" Holden übergeben zu können.Das war so ziemlich die lächerlichste Szene neben weiteren, die mir einen Vergleich mit einem Drehbuch der Fast-and-Furious-Reihe aufdrängen.Schade um das Potential, wobei ich Herrn Waltz eigentlich mag, ihn aber auch in Legend of Tarzan nicht berauschend fand.
  • TresChic
    Ja, da redet er wirklich zu viel, das erinnerte mich an Austin Powers, so qausi "jetzt kill ihn doch einfach" aber nee, da wird noch ewig gequatscht. .:-)) Die Schuld liegt für mich aber nicht alleine am Drehbuch, denn das vollkommene Böse kann Waltz nicht. Er kann dieses subtile, opportunistische Böse verkörpern, also eher das 'ich bin Mitläufer und setze mich ab, sobald ich den Vorteil für mich ausgenutzt habe'. Er war da sichtlich überfordert in Spectre. Man sah ihm an, was soll er spielen? Böse? Listig?
  • TresChic
    Und du wirst mir Recht geben. :-D
  • TresChic
    Bond hat immer aleine gegen 100 Mann gekämpft du Hirn. :-) Und es wurde immer alles in die Länge gezogen. Sag mal, war das dein erster Bond?
  • TresChic
    Was heißt verschwendet? Der soll froh sein, dass er nicht reden musste. 0,0% Talent.
  • TresChic
    Nein, du hast schon Recht. Er war fehl besetzt. Ich dachte auch, dass es am Drehbuch liegt. Dem ist aber nicht so. Waltz konnte es nicht spielen und daher Hut ab davor, dass er es zugibt!!
  • TresChic
    Hut ab davor, dass er es zugibt. Am Drehbuch lag es nicht.
  • TresChic
    Na klar, immer liegt es am Drehbuch. Warum gibt es dann schlechte Drehbücher und Schauspieler werden gelobt, einen Film gerettet zu haben. Ne sorry, das machst du dir zu einfach. Die Szene im Labor war einfach SCHLECHT gespielt von Waltz! Da hat sicher nicht der Regisseur gesagt "hey Waltzi, mach mal einen auf unbeteiligt und schau gelangweilt und ach ja...bitte tue einfach so gut wie gar nichts und laber deinen Text runter". Sicher Mr Bond, so wirds gewesen sein. Du bist aber schon etwas resisitent für Kritik. Außerdem hat Waltz doch selber zugegeben, dass er versagt hat. Was willste also noch? Ich denke, dass man Waltz als zweifachen Oscarpreisträger DURCHAUS um seine Meinung gefragt hat, wie die Rolle zu spielen sei. Und wie ich bereits sagte, Waltz kann den durch und durch boshaften Menschen nicht spielen. Selbst ich als Laie sehe, dass es ihm schwer fällt.
  • TresChic
    Nein, es lag nicht am Drehbuch. Ich habe dir noch etwas dazu geschrieben Mr Bond.
  • Thomas Y.
    Ich seh den immer als Epilog zu Casino Royal :-DBei Spectre fand ich vor allem blöd,dass man nach drei relativ realistischen Filmen (relativ) ploötlich wieder den Ton der Roger Moore-Ära annimmt.Auch ganz bescheuert,erst labber die Tochter von Mr.White,wie toll sie als Kinde an Waffen ausgebildet wurde und sich zu wehren weiß.Dann aber beim Showdown händchenhaltend neben Craig läuft und ihn mit Glubschaugen anhimmelt :-DJa,keine Ahnung gibt viele so Szenen,ich finde es wirklich schade.Aber auch hier wieder,das ist MEINE Meinung,wenn wer den Film mag ist das okay ;-)
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