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    Nach Jack Reacher ist 007 dran: Werner Herzog will Bond-Bösewicht werden
    Von Tobias Mayer — 14.10.2016 um 13:00
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    Jack Reacher hat er das Leben bereits schwergemacht – vielleicht nimmt er sich bald James Bond vor. Kult-Regisseur und Gelegenheitsschauspieler Werner Herzog meint, dass er ein guter Bond-Bösewicht wäre.

    Paramount Pictures Germany
    In „Jack Reacher“ gibt’s einige Übertreibungen, den Vogel aber schießt Werner Herzog ab, der den Bösewicht spielt. In unserer Kritik zum Tom-Cruise-Actioner heißt es dazu: „Das deutsche Regie-Enfant-Terrible („Aguirre, der Zorn Gottes“, „Bad Lieutenant“) schauspielert erst gar nicht und sagt als russischer Ex-Gefangener, der sich nur als „Der Zec“ bezeichnen lässt und sich von jeder Hand drei Finger abgebissen hat, einfach Befehle auf. Er trägt diese in dem aus den eigenen Dokumentarfilmen wie „Die Höhle der vergessenen Träume", in denen er als Erzähler fungiert, bekannten unverwechselbaren Duktus vor.“ Dem Business Insider erklärte Herzog nun, dass er sich vorstellen kann, nach Jack Reacher auch gegen James Bond anzutreten. „Ich glaube, ich wäre ein guter Bösewicht in einem ‚James Bond‘-Film.“

    Offenbar glaubt Herzog außerdem, dass er einen besseren Job machen würde als Vorgänger wie Christoph Waltz (in „Spectre“), Javier Bardem (in „Skyfall“) oder Mads Mikkelsen (in „Casino Royale“). „Das letzte halbe Dutzend Bösewichte in ‚James Bond‘-Filmen war ziemlich schwach. Sie waren nicht sonderlich überzeugend.“

    In „Jack Reacher“, dessen Sequel am 10. November 2016 startet, sei Herzog seine Rolle leicht gefallen, „weil es die Funktion des Gegenspielers war, einfach nur Furcht und Horror zu verbreiten.“ Bei „Reacher“ lief es für Herzog also gut, für „James Bond“ ist er bereit – aber drunter will es der 74-Jährige wohl nicht machen. Die Parts mehrerer Hauptbösewichte in anderen, nicht genannten Filmen, die ihm nach „Jack Reacher“ angeboten worden seien, habe er abgelehnt. Da sei es um „dummes Zeug“ gegangen.

    Werner Herzogs neue Doku „Into The Inferno“ gibt’s ab dem 28. Oktober 2016 auf Netflix, seinen Entführungsthriller „Salt And Fire“ mit Michael Shannon, Veronica Ferres und Gael García Bernal ab dem 8. Dezember 2016 im Kino.




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    Kommentare
    • Fain5
      Höchstens neu aufgerollt.
    • WhiteNightFalcon
      Glaube das Wort gibts bei denen nicht: Neu....
    • Wolfman T.
      Die Reihe wurde doch mit "Casino Royal" neu gestartet.
    • Wolfman T.
      Könnte ihn mir gut als Karl Stromberg vorstellen.
    • Fain5
      Ich weiß es klingt verrückt aber die Typen in Hollywood könnten sich ja mal was komplett neues ausdenken :-O
    • Luphi
      Bitte! Ja! Werner Herzog ist nicht nur hinter der Kamera ein Genuss sondern auch davor!
    • killerloop
      Waltz in Spectre toppen..Kunststück... Obwohl... die Bommel-slipper die er da anhatte, das war doch mal was neues. :-| Waltzs' einizig gute Szene in Spectre war die "James.... kuckuck....!" sache... sehr geil. Anyway, Herzog sollte das was er in Jack Reacher gemacht hat einfach nochmal in nem Bond Fim machen. That was awesome!
    • Fain5
      Doppelpost
    • WhiteNightFalcon
      Dezent.... hm... als Blofeld im Stil von Donald Pleasence in Man lebt nur zweimal könnte ich ihn mir schon vorstellen. Doch würde das wegen seines Alters nicht gehen und wegen der Art, wie man Blofeld bereits in Spectre zurückgebracht hat.
    • Fain5
      Mikkelsen ist aber auch ein Brett. So eine physische Ausstrahlung die der Kerl hat.
    • Fain5
      Ich finde seine Stimme so geil. Hab letztens noch die Simpsonsfolge gesehen und dachte mir, moment die Stimme kennste doch. Also ich denke er könnte einen guten Bösewicht abgeben, wenn man ihn dezent einsetzt.
    • greek freak
      Gerne,aber nur mit richtig geilem Aktzent wie in ''Jack Reacher''.
    • TresChic
      Ich fand ihn genial in Jack Reacher. Und da die Geschichte um Spectre jetzt auserzählt ist, kann man im nächsten Bond mal wieder einen klassischen Bösewicht einsetzen. :) Dann wäre das im Übrigen auch eine Premiere, wenn der Bösewicht so angelegt wird, wie in Jack Reacher...wie du schreibst: kalter Erzähl Duktus, unbeeindruckt. Gabs nämlich so noch nicht. Wie auch immer, wird mal wieder Zeit für einen Fröbe 2.0 :))
    • WhiteNightFalcon
      Christoph Waltz zu toppen, dürfte echt nicht schwer sein, aber Bardem und besonders Mikkelsen definitiv schon. Schön, dass sich mal wieder jemand selbst ins Gespräch bringt, aber mehr wird es auch nicht, zumal ja noch nichtmal ein Drehbuch existiert.
    • Deliah C. Darhk
      Er hat vollkommen Recht, auch mit der Analyse von Zec. Bei dem musste ich die Beine auf die Couch hochziehen, so eine Schxxxx Angst hat der mir eingeflösst.Nichts gegen ChW, aber in Spectre war er glanzlos und kam mir verschwendet vor.
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