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    "Bohemian Rhapsody": "Mr.Robot"-Star Rami Malek spielt Queen-Sänger Freddie Mercury, Bryan Singer könnte inszenieren
    Von Markus Trutt — 05.11.2016 um 10:31
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    Schon lange befindet sich ein Biopic über den legendären Queen-Frontmann Freddie Mercury in der Entwicklung. Nach mehreren Rückschlägen und wechselnder Beteiligung soll der Film mit Rami Malek in der Hauptrolle nun endlich in die Gänge kommen.

    USA
    Es scheint endlich wieder voranzugehen mit dem problemgeplagten Biopic über die ikonische Rockband Queen und deren Sänger Freddie Mercury. Wie Deadline berichtet, wurde in Rami Malek („Short Term 12“, „Need For Speed“) nun ein neuer Hauptdarsteller für das Projekt gefunden, das aktuell unter dem Titel „Bohemian Rhapsody“ – nach einem größten Hits der Gruppe – firmiert.

    Dass Malek in die Haut des 1991 verstorbenen Mercury schlüpfen wird, hat nun niemand Geringeres als „X-Men“-Regisseur Bryan Singer über Instagram bekanntgegeben. Damit hat Singer wohl zugleich auch seine eigene Beteiligung an dem Film bestätigt. Unklar ist allerdings noch, ob er lediglich als Produzent fungieren oder vielleicht sogar die Regie übernehmen wird.

    #bohemianrhapsody #queen #freddiemercury #brianmay #rogertaylor #johndeacon #grahamking #fox #newregency Looking forward to @ramimalek @whoismrrobot playing #Freddie photo @therealmickrock

    Ein von Bryan Singer (@bryanjaysinger) gepostetes Foto am


    „Bohemian Rhapsody“ hat schon jetzt eine langjährige krisengebeutelte Produktionsgeschichte hinter sich. Nachdem „Borat“-Star Sacha Baron Cohen das Biopic gemeinsam mit Produzent Graham King energisch vorantrieb und lange Zeit als Hauptdarsteller gesetzt war, legten die in das Projekt involvierten Queen-Mitglieder um Brian May schließlich Veto gegen Cohens Verpflichtung ein. In Ben Whishaw („James Bond 007 - Spectre“, „Das Parfum“) wurde 2013 dann Ersatz gefunden, 2014 sollten die Dreharbeiten unter der Regie von Dexter Fletcher („Eddie The Eagle“) beginnen. Doch nachdem dieser wegen kreativer Differenzen ausstieg, kam der Film erneut ins Stocken, weswegen wohl auch Whishaw letztlich nicht mehr zur Verfügung stand.

    Rami Malek, der für seine Hauptrolle in der gefeierten Hacker-Serie „Mr. Robot“ in diesem Jahr mit dem Emmy ausgezeichnet wurde, soll nun wieder Leben in „Bohemian Rhapsody“ bringen. Das aktuelle Drehbuch zum Biopic stammt von „Die Entdeckung der Unendlichkeit“-Autor Anthony McCarten. Ein früherer Entwurf wurde von „Die Queen“-Schreiber Peter Morgan verfasst.



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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      Ja, da hast Du Recht. :)
    • WhiteNightFalcon
      Egal. Ein herausragender Song bleibt er. Egal ob man ihn auf Queen reduziert oder generell als Filmsong, Song der 80er, Ballade betrachtet.
    • WhiteNightFalcon
      Würde für mich am besten in den Film passen, wenn er die Diagnose erhält, aber gefiele mir als Filmtitel nicht. Ist aber natürlich Geschmacksache. :-)
    • Deliah C. Darhk
      Ich wundere mich nur über diese Erinnerung. Da hätte ich einen Eid drauf geleistet. ^^Vielleicht wurde auch "eingesungen" gesagt und ich habe es mit "geschrieben" gleichgesetzt.Verändert gerade ziemlich meinen Blickwinkel auf einen Song, den ich noch immer unter meinen Favoriten gespeichert halte. :\
    • WhiteNightFalcon
      Hab auch nochmal nachgeschaut. Princes of the Universe hat Freddy geschrieben. Die anderen Highlander Songs sind fast komplett von Taylor und May geschrieben worden.
    • WhiteNightFalcon
      Danke für die Korrektur.
    • Deliah C. Darhk
      Hab gerade nachgesehen. Lorena v hat Recht. Das Lied wird May zugeschrieben.Ich war mir sicher, in einer Doku gehört zu haben welche von FMs Gedanken und Gefühlen in dem Song verarbeitet wurden. Kann sein, dass meine Erinnerung da nicht mehr stimmig ist. :/
    • lorena v.
      das ist cohens version, may behauptet aber das genaue gegenteil, nämlich dass er rausgekickt wurde und seitdem lügen erzählt. wer may und taylor verfolgt hat, wird sehen dass nie irgendwas beschönigt wurde. im gegenteil. may hat den tod von freddie nie richtig verkraftet, aber auch nie versucht einen heiligen aus ihm zu machen. er weiß, die leute liebten ihn wie er war, und tun es heute noch. ich empfehle nach diversen interviews zu googeln, in denen may ganz offen über die persönliche beziehung zu mercury spricht.
    • Jimmy V.
      Fand die vorherigen Darstellerwahlen besser. Auch Johnny Depp wurde vor Jahren mal gehandelt?Mein Geheimtipp: Einfach mal Paul Rudds Darbietung bei den Lip Synch Battles bei Jimmy Fallon (das kleine Original, nicht diese dümmliche, unnötige Show) anschauen. Das ist grandios. Und dass Paul Rudd nicht aussieht wie Freddie Mercury, ist mir völlig egal.
    • lorena v.
      das lied wurde von brian may geschrieben und nicht von freddie
    • WhiteNightFalcon
      Wusste ich garnicht, dass er den Song geschrieben hat, als er schon wusste, dass er AIDS hat. :-(Ist und bleibt für mich einfach einer der zehn genialsten Filmsongs aller Zeiten.
    • Deliah C. Darhk
      Den Titel hat er ja auch unter dem Eindruck seiner Aids-Diagnose geschrieben.Da steckt sehr viel von seinen persönlichen Gefühlen bei der Auseinandersetzung mit seiner Lebensweise drin.Von daher hast Du absolut Recht. Das ist der EINZIGE Filmtitel, der Freddy Mercury widerspiegeln kann.
    • Fain5
      :D Daran hege ich keinen Zweifel ;)
    • Deliah C. Darhk
      Familienfreundlich für'n *rsch! ^^Freddy war nun mal im besten Sinne eine glamouröse Drecksau, die sich nicht verbiegen liess und zeigte wie sie war.Er lebte sich aus und stand dazu, und genau dass machte ihn zu Freddy Mercury.Das weich zu spülen auf PG 13 hiesse doch ihn in seiner frei gelebten Persönlichkeit zu verleugnen und genau damit sein Sndenken zu beschmutzen, weil es dann ja offensichtlich nicht "gut genug" wäre, um ihn so zu zeigen, wie er wirklich war.
    • WhiteNightFalcon
      Ich weiß was du meinst. Ging mir auch so.
    • WhiteNightFalcon
      Nebenbei. Der Filmtitel passt nicht. Bedenkt man, wie Freddy gelebt hat, könnte der Titel nur lauten:Who wants to live forever....
    • Deliah C. Darhk
      Ich denke, es ging der Band eher darum, ihre Trauer um den Tod auf der Leinwand Ausdruck zu verleihen.Dennoch sehe ich es auch so, dass das keine gute Idee gewesen wäre. Ein Freddy-Biopic ist nun mal kein Queen-Biopic. Sprich: Für die Trauerbetrachtung in dieser Länge wäre es schlicht der falsche Flm.
    • Deliah C. Darhk
      Ich erinnere mich, das Madonnas Name auch einige Male als Oscar-Kandidat für die Rolle genannt wurde und selbst die argentinische Regierung die Darstellung ihrer Volksheldin lobend hervorhob.Das sagt an sich schon aus wie ernsthaft Madonna sich mit der Bedeutung dieser Rolle auseinandergesetzt hat.Nach den Texten von greek freak hier bin ich noch überzeugter, dass SBC es als Freddy mindestens genauso gut gemacht hätte.Ich kann das leider nicht näher begründen, aber bei Cohen hatte ich einfach dieses begeisterte "Passt-Gefühl" im Bauch.
    • Deliah C. Darhk
      Ach, deswegen wurde ich direkt an die Bühne geschoben ...;D
    • Deliah C. Darhk
      Danke :))))
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