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    Preis der deutschen Filmkritik 2016: "Toni Erdmann" mit den meisten Nominierungen
    Von Helgard Haß — 10.01.2017 um 12:35
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    „Toni Erdmann“ wird in der laufenden Award-Saison nicht nur international große Aufmerksamkeit zuteil, auch beim Preis der deutschen Filmkritik 2016 geht Maren Ades Vater-Tochter-Drama als Favorit ins Rennen.

    Komplizen Film
    Im Rahmen der Berlinale verleiht der Verband der deutschen Filmkritik am Montag, den 13. Februar 2017, die Auszeichnungen für das Kinojahr 2016. Nun stehen die Nominierungen fest: Maren Ades „Toni Erdmann“ führt die Liste mit sechs Nominierungen an und gilt als Favorit für den renommierten Preis. Maria Schraders „Vor der Morgenröte“ folgt mit fünf Nominierungen und dahinter findet sich mit Nicolette Krebitz‘ „Wild“, insgesamt vier Nominierungen, ein weiterer Film einer Regisseurin. Der Ehrenpreis geht an die 1947 in Zwickau geborene Autorin und Filmregisseurin Helke Misselwitz („Engelchen“, „Winter Adé“).

    Hier die komplette Liste der Nominierungen (per Pressemitteilung):

    Ehrenpreis
    Helke Misselwitz

    Bester Spielfilm
    Fado“ (Jonas Rothlaender)
    Salt And Fire” (Werner Herzog)
    „Toni Erdmann“ (Maren Ade)
    Vor der Morgenröte“ (Maria Schrader)
    Wild“ (Nicolette Krebitz)

    Bestes Spielfilmdebüt
    Babai“ (Visar Morina)
    Beti und Amare“ (Andy Siege)
    Der Bunker“ (Nikias Chryssos)
    „Fado“ (Jonas Rothlaender)
    Petting Zoo“ (Micah Magee)

    Bester Dokumentarfilm
    Stefan Eberlein, Manuel Fenn („Parchim International“)
    Volker Koepp („Landstück“)
    Ulrike Ottinger („Chamissos Schatten“)
    Levin Peter („Hinter dem Schneesturm“)
    Philip Scheffner, Colorado Velcu („And-Ek Ghes“)

    Bester Kinderfilm
    Auf Augenhöhe“ (Evi Goldbrunner, Joachim Dollhopf)
    König Laurin“ (Matthias Lang)
    Molly Monster – Der Kinofilm“ (Ted Sieger, Michael Ekblad, Matthias Bruhn)

    Bester Kurzfilm
    „Kaputt“ (Volker Schlecht, Alexander Lahl)
    „Der Struggle ist real” (Britta Wandaogo)
    „Telefon Santrali” (Sarah Drath)

    Bester Experimantalfilm
    „Copy Complete” (Maria Auerbach)
    „Havarie” (Philip Scheffner)
    „Thunder In My Heart” (Carolina Hellsgård)

    Beste Darstellerin
    Luise Heyer („Fado”)
    Sandra Hüller („Toni Erdmann”)
    Julia Jentsch („24 Wochen”)
    Aenne Schwarz („Vor der Morgenröte”)
    Lilith Stangenberg („Wild”)

    Bester Darsteller
    Anand Batbileg/Tristan Göbel („Tschick”)
    Georg Friedrich („Wild”)
    Josef Hader („Vor der Morgenröte”)
    Eric Kabongo („Willkommen bei den Hartmanns”)
    Peter Simonischek („Toni Erdmann”)

    Bestes Drehbuch
    Maren Ade („Toni Erdmann”)
    Lars Hubrich („Tschick”)
    Maria Schrader, Jan Schomburg („Vor der Morgenröte”)

    Beste Kamera
    Wolfgang Thaler („Vor der Morgenröte”)
    Colorado Velcu, Philip Scheffner, Parizan Nistor, Casino Nistor, Mario Ilie, Emporio Ilie, Noami Nistor, Fecioara Velcu, Zefir Chiciu, Jeckichan Velcu, Rața Miclescu, Calil Velcu, Donadoni Miclescu, Bernd Meiners u. a. („And-Ek Ghes”)
    Reinhold Vorschneider („Wild”)

    Beste Musik
    Levin Kaercher, Alula Araya („Beti und Amare”)
    Ernst Reijseger („Salt And Fire”)
    Patrick Veigel („Toni Erdmann”)

    Bester Schnitt
    Anna-Kristin Akiz, Philipp Virus Nekarda („Der Nachtmahr”)
    Bettina Blickwede („Chamissos Schatten”)
    Heike Parplies („Toni Erdmann”)




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    Kommentare
    • FAm Dusk Till Dawn
      Hm, schade. Aber okay, man muss nicht alles mögen.
    • FAm Dusk Till Dawn
      also Toni Erdmann war viel, aber farb- und freudlos ja wohl kaum. Zu wenig in die Luft geflogen?
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