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    #WTF: Geheime Botschaften? In DIESEM Blockbuster sind einzelne Frames aus anderen Filmen versteckt!
    Von Tobias Tißen — 18.03.2017 um 01:00
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    In unserer wöchentlichen Trivia-Serie #WTF rollen wir unglaubliche, absurde, überraschende oder auch einfach nur saulustige Geschichten aus der Welt des Films neu auf. Außerdem könnt ihr über die #WTF-Story der kommenden Woche selbst mit abstimmen!

    Wenn man sich den Beatles-Song „I’m So Tired“ rückwärts anhört, kann man am Ende die von John Lennon gesprochenen Worte „Paul is a dead man. Miss him! Miss him! Miss him!“ hören, was nur eines von vielen Indizien dafür ist, dass Paul McCartney in Wahrheit bereits seit den 1960er Jahren tot ist.

    In „Der König der Löwen“ prangt im Sternenfirmament das Wort „Sex“ – weil Disney ja bekanntlich Sex-Propaganda betreibt, um das Christentum und klassische Familienwerte zu torpedieren.

    Aber setzen wir den Aluhut mal für einen Moment ab. Natürlich lebt Paul McCartney noch immer und es ist auch nicht Disneys vorrangiges Ziel, die Jugend zu verderben. Die angeblichen versteckten Botschaften sind nichts als unsinnige Verschwörungstheorien.

    Es gibt allerdings auch viele verborgene Hinweise, die ganz absichtlich in der Kunst platziert wurden: So nahm Pink Floyd das ganze Getue um versteckte unterschwellige Botschaften bereits 1979 auf die Schippe. In ihrem Song „Empty Spaces“ kann man die Zeile „Congratulations. You discovered the secret message. Please send to…“ hören – aber natürlich nur, wenn man die Platte rückwärts abspielt.

    Und in David Finchers „Fight Club“ taucht Tyler Durden (Brad Pitt) bereits mehrfach in Form von einzelnen Frames im Film auf, noch bevor Edward Nortons Charakter ihm überhaupt begegnet.


    Ein weiterer Film neben „Fight Club“, in dem versteckte Hinweise in eingeschmuggelten Frames verborgen sind, ist Matt Reeves Found-Footage-Monsterfilm „Cloverfield“ aus dem Jahr 2008. Das gigantische außerirdische Ungetüm, das New York in Schutt und Asche legt, ist nämlich nicht das einzige Monster, das im Film vorkommt: Neben ihm haben auch ein urzeitlicher Saurier, eine mutierte Ameise und King Kong höchstpersönlich jeweils einen kurzen (nämlich genau ein Bild sprich 1/24 Sekunden langen) Auftritt!

    Monsterfilm-Fan Matt Reeves nutzte seine zweite Regiearbeit (nach „Der Zufallslover“) nämlich dazu, kleine Hommagen an drei seiner Lieblings-Vertreter des Genres einzubauen:

    - „Formicula“ von 1954, einem der ersten von zahllosen amerikanischen Filme, in denen riesige mutierte Tiere (hier Ameisen) als Bedrohung fungieren

    - „Dinosaurier in New York“ von 1953, dem ersten Film, in dem Stop-Motion-Messias Ray Harryhausen („Sindbads siebente Reise“) allein für die Spezialeffekte verantwortlich zeichnete

    - „King Kong und die weiße Frau“ von 1933, dem Urvater aller modernen Monsterfilme

    Warner Bros.
    Aus „Formicula“. In „Cloverfield“ bei: 24:06.

    Warner Bros.
    Aus „Dinosaurier in New York“. In „Cloverfield“ bei: 45:27.

    StudioCanal
    Aus „King Kong und die weiße Frau“. In „Cloverfield“ bei: 01:06:55.
    Und um den Aluhut dann zum Schluss doch noch mal wieder aufzusetzen: Wahrscheinlich hat Matt Reeves ganz bewusst diese Methode gewählt, um seinen Vorbildern Tribut zu zollen. Denn so wird das Publikum von „Cloverfield“ per subliminal messages unwissentlich dazu gebracht, sich die Kino-Klassiker anschließend auch noch anzusehen!

    ... die Leute dazu zu bringen, sich gute Filme anzuschauen – das wäre dann auch endlich mal eine Verschwörung, deren Ziel wir zu 100 Prozent unterstützen.



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