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    Deutscher Filmpreis 2017: "Toni Erdmann" ist der große Abräumer des Abends

    Am gestrigen 28. April 2017 wurde wieder der Deutsche Filmpreis in Berlin vergeben. Großer Gewinner des Abends ist Maren Ades Tragikomödie „Toni Erdmann“ mit insgesamt sechs Auszeichnungen.

    Komplizen Film

    Sage und schreibe neun Monate lang läuft „Toni Erdmann“ von Maren Ade bereits in deutschen Kinos und noch immer gibt es Erfolge zu vermelden. Am selben Tag, an dem offiziell verkündet wurde, dass die 5-Sterne-Tragikomödie offiziell eine Million Besucher im deutschsprachigen Raum anziehen konnte, räumte der Film auch bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises am 28. April 2017 in Berlin ab. Mit insgesamt sechs Auszeichnungen ist „Toni“ nicht nur der große Gewinner des Abends, sondern legte auch eine fehlerfreie Erfolgsquote hin, denn schließlich gewann er jeden Preis, für den er nominiert wurde.

    „Toni Erdmann“ sahnte in den Kategorien „Bester Spielfilm“, „Beste Regie“, „Bestes Drehbuch“, „Beste weibliche Hauptrolle“, „Beste männliche Hauptrolle“ und „Bester Schnitt“ ab. Damit verwies er die Konkurrenten auf die hinteren Ränge. „24 Wochen“ von Anne Zohra Berrached wurde mit der silbernen Lola, also dem zweiten Platz, in der Kategorie „Bester Spielfilm“ bedacht, „Wild“ von Nicolette Krebitz wurde mit der Trophäe in Bronze geehrt. „Die Blumen von gestern“ von Chris Kraus ging mit den meisten Nominierungen (acht) ins Rennen, konnte jedoch keinen einzigen Preis gewinnen.

    Die komplette Liste der Nominierten und Gewinner kann auf der Seite des Deutschen Filmpreises eingesehen werden.

    Bester Spielfilm:

    „24 Wochen“

    „Die Blumen von gestern“

    „Toni Erdmann“

    Tschick

    „Wild“

    Willkommen bei den Hartmanns

    Beste Regie:

    Anne Zohra Berrached, „24 Wochen“

    Chris Kraus, „Die Blumen von gestern“

    Maren Ade, „Toni Erdmann“

    Nicolette Krebitz, „Wild“

    Bestes Drehbuch:

    Carl Gerber und Anne Zohra Berrached, „24 Wochen“

    Chris Kraus, „Die Blumen von gestern“

    Lars Montag und Helmut Krausser, „Einsamkeit und Sex und Mitleid

    Maren Ade, „Toni Erdmann“

    Beste weibliche Hauptrolle:

    Julia Jentsch, „24 Wochen“

    Sandra Hüller, „Toni Erdmann“

    Lilith Stangenberg, „Wild“

    Beste männliche Hauptrolle:

    Lars Eidinger, „Die Blumen von gestern“

    Bruno Ganz, „In Zeiten des Abnehmenden Lichts“

    Peter Simonischek, „Toni Erdmann“

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