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    Brad Pitt nennt sein persönliches Lieblingswerk aus seiner langen Filmografie
    Von Björn Becher — 04.05.2017 um 12:05
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    Brad Pitt stand in vielen herausragenden Werken vor der Kamera. Doch nun verriet er, welcher Film ihm am liebsten ist….

    Netflix
    Ob „Fight Club“ oder „Sieben“, ob „True Romance“ oder „Inglourious Basterds“ oder seine oscarnominierten Leistungen in „12 Monkeys“, „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ und „Moneyball“ – Brad Pitt kann in seiner langen Karriere auf viele herausragende Schauspielleistungen zurückblicken. Doch welche Rolle ist ihm am liebsten? Wie Brad Pitt nun in einem Interview den Kollegen von GQ Style verriet, ist es der Film, der an den Kinokassen von allen am schlechtesten abgeschnitten habe: „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“.

    Der komplexe Spätwestern von Andrew Dominik („Chopper“) kam 2007 in die Lichtspielhäuser und wurde von Pitt auch produziert. Doch an den Kinokassen floppte er. Mit weltweiten Einnahmen von 15 Millionen Dollar konnte das Produktionsbudget von 30 Millionen Dollar nur zur Hälfte eingespielt wurden. In den USA kamen nicht einmal vier Millionen Dollar in die Kassen.




    Brad Pitt, der als Produzent von „12 Years A Slave“ seinen bislang einzigen Oscar gewann (in dem Sklaverei-Drama spielte er auch eine Nebenrolle), verriet den Kollegen daneben übrigens, dass ihm das Spielen in Komödien mittlerweile aber den größten Spaß mache, in Filmen, bei denen man ein Risiko eingehe. Damit meint er sich unter anderem die Satire „War Machine“, die er für Netflix machte. Sie ist ab dem 26. Mai 2017 weltweit auf dem Streamingdienst verfügbar.




    In dem sehr offenen und ausführlichen Interview, in dem Brad Pitt unter anderem auch über seinen Alkoholkonsum („Ich konnte einen Russen mit seinem eigenen Wodka unter den Tisch trinken. Ich war ein Profi.“) und die schwierige Scheidung von Angelina Jolie spricht, erklärt der Star übrigens auch, dass er teilweise zum Zyniker werde, wenn ein Herzensprojekt wie „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ so wenige Zuschauer finde. Aber insgesamt sei er ein Optimist: „Wenn ich glaube, etwas ist es wert, dann wird es das mit der Zeit auch sein“, und so hofft er, dass der Spät-Western später noch seine Zuschauer finden wird.

    Zum Abschluss wollen wir natürlich von euch wissen: Welcher ist der beste Film mit Brad Pitt?

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    Kommentare
    • Der Eine vom Dorf
      Netter Versuch. :-D
    • WhiteNightFalcon
      Kann ich mich anschließen. Wenn man damals Kommentare hörte, kamen die überwiegend von Mädels und lauteten meist: "Och wie Süß der ist." "Was ein toller Waschbrettbauch." etc etc....Im Umkehrschluss hies das für mich: Süss = im nächsten Jahr schon wieder out. Überzeugt hat er mich dann letztlich mit Interview mit einem Vampir und 7 Jahre in Tibet. Hätte aber auch anders kommen können, wenn aus Pitt so ne Lachnummer, wie etwa Kellan Lutz zb geworden wäre.
    • Deliah C. Darhk
      Na, wenn ihr zur Acht-Uhr-Vorstellung versehentlich morgens hingegangen seid ...;)
    • Deliah C. Darhk
      Für mich war seine stärkste Rolle die in Kalifornia. Danach sehe ich Sleepers, Sieben und Oceans Eleven.12 Monkeys ist bei mit je nach Stimmung mittlere bis untere Top Ten.EditInterview mit einem Vampir vergessen. Kommt noch vor Sieben in meinem Ranking.
    • killerloop
      Ich fand ihn in The Counselor gut....
    • The_Lavender_Town_Killer
      12 Monkeys!
    • Der Eine vom Dorf
      Ging mir so bei "Batman Begins" seinerzeit. Zu fünft waren wir - 5!!!!Unglaublich.
    • SchmitzKATZ
      Sieben, 12 Monkeys, Fight Club, Die Ermordung
    • WhiteNightFalcon
      Für mich bleiben Pitts beste Filme Interview mit einem Vampir und 7 Jahre in Tibet. Kann mich zwischen beiden nicht recht entscheiden.
    • mryx ..
      was ich an netflix filme so liebe ist, dass die stories verfilmen, die man nicht schon 100 mal gesehen hat. die filme müssen nicht hervorragend sein aber interessant und das sind die meisten netflix filme.
    • Sentenza93
      Nein, nicht als Einziger. Ich war den Film damals mit 14 Jahren im Kino in der nächsten Stadt gucken. War allein im Saal. Prinzipiell habe ich eigentlich kein Problem allein im Kino zu sitzen, Krach oder dumme Kommentare entfallen :D, aber hier hat es mich wirklich traurig gemacht, weil wirklich anscheinend keiner, außer mir, den Film in dem Kino geschaut hat. Später wohl auch nicht, der war nämlich schnell wieder aus dem Programm. Sehr schade, weil ich ihn absolut klasse fand.Mir fehlen in der Auswahl noch "Kalifornia" oder "Aus der Mitte entspringt ein Fluß".
    • Jimmy V.
      Das ist eine gute Wahl. Der Film ist sehr unterbewertet, jedoch wunderschön fotografiert, musikalisch untermalt und sehr dicht hinsichtlich der handelnden Figuren. Ich hätte den Film sogar auch fast gewählt (wohl als einziger hier?), aber da Pitt einige gute Filme gemacht hat, musste ich mich doch für "Fight Club" entscheiden. Das mag eine offensichtliche Wahl sein, aber es ist nun mal ein verdammt guter Film, der zurecht ein Klassiker ist. "Sieben" finde ich da im Vergleich übrigens schwächer.Ein anderer erwähnenswerter Film, auch hinsichtlich seiner Aussage über das Spielen in Komödien: "Burn After Reading". Da hat Pitt richtig viel Mut bewiesen, indem er mal so völlig gegen sein Image angespielt hat - und das kongenial! Dafür wäre schon eine Nominierung als bester Nebendarsteller drinnen gewesen.
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