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"The Crooked Man": Kontroverse "Conjuring 2"-Figur könnte eigenes Spin-off bekommen
Von Manuel Berger — 01.06.2017 um 16:59
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„Conjuring“-Produzent Peter Safran zeigt sich begeistert von der Idee eines „The Crooked Man“-Spin-offs. Tatsächlich bestätigt er, dass es dahingehend bereits Überlegungen gab.

Warner Bros.
Erst „Annabelle“ und „Annabelle: Creation“, dann „The Nun“ – kommt als nächstes „The Crooked Man“? Produzent Peter Safran heizte im Rahmen eines Interviews gegenüber JoBlo die Spekulationen bezüglich eines weiteren „Conjuring“-Spin-offs an. In dessen Mittelpunkt könnte der sogenannte Crooked Man (dt.: buckliger Mann) stehen. Die auf einem englischen Kinderreim basierende Figur hatte zwei Kurzauftritte in James Wans „Conjuring 2“.

Angesprochen auf die mögliche Rückkehr des Monsters, äußerte sich Peter Safran wie folgt: „Das ist eine exzellente Frage, denn selbstverständlich haben wir bereits darüber nachgedacht, ein Spin-off über den Crooked Man zu realisieren. Als wir [„Conjuring 2“] getestet haben, war er der polarisierendste Charakter. Er hatte sowohl die meisten Liebhaber als auch die meisten Hasser. Ich finde ihn faszinierend. Vielleicht ist er tonal nicht so geerdet wie „Conjuring“ an sich, was vielleicht der Grund war, warum einige Leute ihn nicht so mochten, aber ich glaube, ein Film mit ihm wäre sehr, sehr cool. Wir haben einige interessante Ideen, was ihn angeht. Also schauen wir mal.“

Das klingt tatsächlich recht vielversprechend – erst recht, da Safran zudem betonte, dass Franchise-Boss James Wan selbst äußerst angetan von der Figur sei. Er merkte außerdem an, dass der Hauptkritikpunkt am Crooked Man (nämlich, dass dieser computeranimiert gewesen sein soll) völlig haltlos sei: „Er war zu 100 Prozent echt. Der Schauspieler sieht einfach so aus, wir haben ihm eine tolle Garderobe geschneidert.“ Javier Botet übernahm die Rolle. Der am Marfan-Syndrom leidende Darsteller trat zuvor unter anderem als „Mama“ im gleichnamigen Horrorfilm auf. Aufgrund seiner Krankheit ist er unnatürlich groß und dünn und ist in der Lage, seine Gelenke stark zu überdehnen, was er für seine Rollen häufig einsetzt.

 

Wie die viele andere Geister innerhalb des „Conjuring“-Franchises ist dem Crooked Man ein bestimmter Gegenstand zugeordnet. Er ist an ein sogenanntes Zoetrop gebunden, eine Art mechanisches Daumenkino. Im Film verschwindet die darin beim Laufen gezeigte Gestalt bisweilen und materialisiert sich in der Wirklichkeit.

 

 

Die in „Conjuring 2“ zur Erscheinung des Crooked Man ertönenden Reime stellen übrigens eine Variation des Originalgedichts dar. Während die erste Zeile unverändert bleibt, nahm sich James Wan die Freiheit, die übrigen drei abzuändern:

There was a crooked man and he walked a crooked mile
The crooked man stepped forth and rang the crooked bell
And thus his crooked soul spiralled into a crooked hell
Murdered his crooked family and laughed a crooked laugh

Man darf gespannt sein, ob man in Zukunft noch weitere Verse des gruseligen Kinderschrecks zu hören bekommt. Wer es gar nicht erwarten kann, dürfte sich freuen, dass die amerikanische TV-Produktion „The Crooked Man“ aus dem Jahr 2016 sich genau dieser Figur bereits in Spielfilmlänge angenommen hat. Im „Conjuring“-Kosmos steht zunächst „Annabelle 2: Creation“ an, der am 24. August 2017 in die deutschen Kinos kommt. Am 12. Juli 2018 folgt dann „The Nun“.

 

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Kommentare
  • Bruce W.
    Es bringt auch nichts so einen Darsteller an der Hand zu haben, wenn man nicht weiß wie er am besten einzusetzen ist. Man kann seine Figur nicht mal eine Minute in normaler Bewegung sehen, und außerdem wurden diverse Aspekte von ihm noch nachträglich mit CGI nachbearbeitet. Kein Wunder, dass so viele ihn für komplett computeranimiert hielten.
  • FAm Dusk Till Dawn
    Conjuring ist überbewertet und der Crooked Man eine der größten Schwachstellen des zweiten Teils. Der war nicht gruselig.
  • WhiteNightFalcon
    Muss nicht sein. Ich mag die beiden Conjuring-Filme und fand auch Annabelle recht solide, aber jede Figur ausschlachten, die ein Monster ist, wäre überzogen. Drüber nachdenken können sie ja, aber man sollte auch zugeben können: Das lohnt sich nicht.
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