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    Weder "Gefährliche Liebe", noch "Befreite Lust": "Fifty Shades Of Grey"-Regisseurin hat absolut kein Interesse an den SM-Sequels

    Dass sich „Fifty Shades Of Grey“-Regisseurin Sam Taylor-Johnson beim Dreh des Erotik-Dramas mit Autorin E.L. James öfter in den Haaren lag, ist bekannt. Den Sequels will die Filmemacherin nun keinerlei Beachtung schenken.

    Universal Pictures

    Ursprünglich sollte Sam Taylor-Johnson („Nowhere Boy“) nach ihrer Adaption des ersten Bandes von „Fifty Shades Of Grey“ auch die Fortsetzung „Fifty Shades Of Grey 2 - Gefährliche Liebe“ inszenieren. Doch nachdem sie am Set des Erstlings so manche Meinungsverschiedenheit mit Romanautorin E.L. James hatte, trat sie schließlich von dem Posten zurück. Der Ärger über James‘ massive Einmischung und das Endergebnis der Verfilmung scheint bei Taylor-Johnson noch immer tief zu sitzen. Nun erklärte sie in einem Interview mit der Sunday Times Of London (via Vulture), dass ihr die Fortsetzungen ihrer SM-Romanze völlig egal sind.

    So werde die Regisseurin weder „Fifty Shades Of Grey 2“ im Heimkino nachholen noch eine Kinovorstellung für den ausstehenden Trilogieabschluss „Fifty Shades Of Grey 3 - Befreite Lust“ (Start: 8. Februar 2018) besuchen. „Ich werde sie mir niemals anschauen. Ich habe buchstäblich null Interesse“, so die mehr als deutlichen Worte der britischen Filmemacherin.

    In Bezug auf die Streitigkeiten hinter den Kulissen von „Fifty Shades Of Grey“ verriet Taylor-Johnson, dass sie und James einfach nicht zusammengefunden hätten und sie aufgrund des Fehlens jeglicher Chemie schlicht nicht wusste, wie sie mit der Bestsellerautorin umgehen sollte. Deren abweisende Haltung hätte sie einfach nur verwirrt. Da ist es dann wohl auch nur nachvollziehbar, dass Taylor-Johnson das Angebot, „Fifty Shades“ auf die große Leinwand zu bringen, mit dem Wissen von heute auf gar keinen Fall mehr annehmen würde. Ihr Nachfolger wurde letztlich in James Foley („Glengarry Glen Ross“, „House Of Cards“) gefunden, der auch den kommenden dritten Teil inszenieren wird.

    Mehr Freiheiten als bei „Fifty Shades Of Grey“ bekam Sam Taylor-Johnson offenbar von Netflix bei der Realisierung der Serie „Gypsy“, an der sie als Produzentin und Regisseurin beteiligt ist. Das Thrillerformat, in dem Naomi Watts als Psychiaterin ihren Patienten gefährlich nahekommt, feiert am 30. Juni 2017 seine Premiere beim Streaming-Dienst.

     

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