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Nach "Wonder Woman": Wir hoffen auf den "Deadpool"-Effekt
Von Julius Vietzen — 17.06.2017 um 19:30
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Der Erfolg von „Deadpool“ öffnete die Tür für Superheldenheldenfilme mit R-Rating und auf einen ähnlichen Effekt hoffen wir nun auch bei „Wonder Woman“: In Zukunft bitte mehr Superheldinnen vor und Regisseurinnen hinter der Kamera!

2017 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. AND RATPAC ENTERTAINMENT, LLC/Clay Enos / Twentieth Century Fox
Natürlich, es gab „Blade“, es gab „Watchmen“ und es gab „The Punisher“, aber Superheldenfilme mit (US-)Altersfreigabe für Erwachsene waren und sind eine absolute Ausnahme – was wohl vor allem daran liegt, dass kaum einer dieser Filme ein echter Erfolg war: „Blade: Trinity“ etwa spielte laut BoxOfficeMojo bei einem Budget von 65 Millionen Dollar nur noch knapp das doppelte ein, „Watchmen“ schrammte knapp an der Enttäuschung vorbei (130 Millionen Budget, 185 Millionen weltweites Einspielergebnis) und „Punisher: War Zone“ geriet gar zu einem echten Reinfall (10 Millionen Einspielergebnis bei 35 Millionen Dollar Budget). Kein Wunder also, dass die Studios zwischen 2009 und 2016 lieber massentauglichere Comicverfilmungen mit Jugendfreigabe produzierten.

Doch dann kam „Deadpool“ und änderte alles. Mehr als 783 Millionen Dollar weltweites Einspielergebnis bei einem für Blockbuster-Verhältnisse lächerlichen Budget von 58 Millionen Dollar sorgten dafür, dass die Tür für Comicblockbuster für Erwachsene plötzlich wieder sperrangelweit offenstand. Der erste Film, der dann vom „Deadpool“-Effekt profitierte, war zweifellos „Logan“ – ohne den Kinoerfolg des vorlauten Söldners hätten Regisseur James Mangold und Hauptdarsteller Hugh Jackman wohl kaum die Gelegenheit bekommen, Wolverine die knallharte und packende Abschiedsvorstellung zu verschaffen, die der krallenbewehrte Mutant verdient hat. Auch hier gab der Erfolg den Machern übrigens recht: Einem Budget von 97 Millionen Dollar steht ein weltweites Einspielergebnis von 615 Millionen gegenüber.

Und der „Deadpool“-Effekt hält weiter an: „X-Force“ wird ebenfalls eine Freigabe für Erwachsene bekommen und auch in den großen Superhelden-Kinouniversen sind solche Filme mittlerweile nicht mehr komplett ausgeschlossen. Die Kollegen von Collider berichten etwa, dass „Venom“ mit Tom Hardy wohl ein R-Rating bekommen soll, was dann zweifellos auch auf weitere Filme im Sony-Superheldenuniversum zutreffen könnte (etwa „Silver Sable And Black Cat“). Im März berichteten wir außerdem, dass man bei Warner mittlerweile wieder über DCEU-Filme für Erwachsene nachdenke (vielleicht bei „Justice League: Dark“ oder „Lobo“?). Und Marvel-Mastermind Kevin Feige bestätigte im Gespräch mit unserer Schwesterseite Allociné noch einmal, dass ein Film mit R-Rating auch beim MCU keineswegs ausgeschlossen sei, auch wenn man aktuell nicht an einem konkreten Projekt arbeite.

Doch wozu eigentlich dieser ganze Exkurs über Altersfreigaben im Superheldenfilm, wo es in diesem Artikel doch eigentlich um „Wonder Woman“ gehen soll? Ganz einfach: Wir wünschen uns, dass der „Deadpool“-Effekt auch im Falle von „Wonder Woman“ greift – wenn auch in anderer Form. Aktuell gibt es nämlich wirklich keinen Mangel an Superheldenfilmen, sehr wohl aber einen Mangel an Filmen über Superheldinnen.

Catwoman“ und „Elektra“ liegen mehr als zehn Jahre zurück und waren in jeder Hinsicht so erfolglos, dass die Studios danach lieber wieder auf männliche Helden setzten – bis jetzt: Denn dank des großen Erfolges von „Wonder Woman“ bei Fans, Kritikern und an den Kinokassen (Stand 16. Juni 2017: 460 Millionen Dollar weltweites Einspielergebnis) könnte diese zwischenzeitlich geschlossene Tür nun ebenfalls wieder offen stehen. In Zukunft dürften wieder mehr Heldinnen die Leinwände bevölkern und so für Diversität und Abwechslung sorgen. Was „Deadpool“ also für die Altersfreigaben erreicht hat, könnte „Wonder Woman“ für Chancengleichheit vor – und hinter – der Kamera leisten. Denn auch Regisseurinnen wie Patty Jenkins sind aktuell bei großen Blockbustern im Allgemeinen und Comicverfilmungen im Besonderen noch sehr selten. Und dass wir davon eindeutig mehr brauchen, konnte man gerade bei „Wonder Woman“ sehen: Wie wir schon in unserer FILMSTARTS-Kritik ausführen, ist Jenkins‘ Wirken sowohl bei der fantastischen Chemie zwischen den Figuren als auch beim hoffnungsvollen Ton des Films deutlich zu spüren.

Die Chancen für ein Comeback des „Deadpool“-Effekts als „Wonder Woman“-Effekt stehen zumindest schon mal nicht schlecht: Mit „Captain Marvel“, „Silver Sable And Black Cat“, „Gotham City Sirens“ und „Batgirl“ befinden sich aktuell vier Filme über Superheldinnen (und –schurkinnen) in Arbeit. Diese wurden sogar allesamt vor dem Kinostart von „Wonder Woman“ angekündigt, also dürften nun erst recht weitere Projekte folgen – drücken wir einfach mal die Daumen, dass die typischen Mechanismen in Hollywood auch dieses Mal greifen und alle Studios versuchen, auf den fahrenden Erfolgszug aufzuspringen. Dass „Wonder Woman 2“ bei Warner nun plötzlich schon eine höhere Priorität hat, ist da auch schon ein gutes Indiz.

Und auch hinter der Kamera sieht es schon mal ganz gut aus: Gina Prince-Bythewood („Die Bienenhüterin“) wird „Silver Sable And Black Cat“ inszenieren und für „Captain Marvel“ ist mit Anna Boden und Ryan Fleck zumindest schon einmal ein zu 50% weibliches Duo verantwortlich. Wie die Kollegen vom Hollywood Reporter außerdem in einem ausführlichen Artikel zeigen, sind bei den großen Studios Disney, Sony, Fox, Universal, Paramount und Warner aktuell zwölf weitere Blockbuster von Regisseurinnen in Arbeit. Also wer weiß: Vielleicht dreht ja eine Filmemacherin wie Kelly Reichardt, Kathryn Bigelow oder Angelina Jolie dann bald den „Black Widow“-Solofilm, den sich die Fans von Scarlett Johanssons schlagkräftiger Agentin schon so lange wünschen.

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Kommentare
  • HalJordan

    Nicht wirklich. Es ist ja nicht so, dass man es in der Vergangenheit nicht mit einer starken weiblichen Comicfigur versucht hätte. Die bisherigen Filme hatten vor allem eine Gemeinsamkeit und das war ein mieses Drehbuch. Das hatte WW nicht.

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    ja ^^

  • Deliah C. Darhk

    Dass sie keinen Mann braucht, um ihren Weg gehen zu können.

  • Deliah C. Darhk

    Newt gab es im ersten Alien aber auch noch nicht.

  • Klaus S aus S

    Dieser "Effekt" bei WW beruht aber nur auf der Tatsache, das Warner vertrauen in seine Figur und die Regisseurin hatte.
    WW bzw Diana Prince hat sogar fast die exakte Origin bekommen wie in den Comics ohne irgendwelche hanebüchenen Erklärungen für Ihre Kräfte bzw. Herkunft zusammenzuspinnen wie MARVEL bei Thor im MCU.

    Man hat nicht versucht die Heldin besonders lustig darzustellen oder dem Film unnötig Selbstironie aufzuzwingen vor dem Hintergrund das Götter im DCEU tatsächlich existieren.
    Dazu hat man sich nicht darauf verlassen so ein teures Blockbusterprojekt mit einer Namenhaften Hauptdarstellerin zu versehen sondern auf Gal Gadot gesetzt, die vorher nur in Nebenrollen zu sehen war aber für diese Rolle einfach perfekt gecastet wurde.

    Das ist nicht selbstverständlich für solche Tent Pole Filme, die Studios wollen schon beim Hauptdarsteller das Interesse der Zuschauer wecken.
    Henry Cavill hat auch vor MOS diverse Hauptrollen gehabt, nicht so Gal Gadot.

    WW war sicher nicht ganz perfekt hat aber auf jedenfall die richtige Richtung für das weitere DCEU, ja wenn nicht sogar generell für weitere Event Movies aufgezeigt, egal ob diese weibliche oder männliche Hauptrollen haben.

    Das selbe Vertrauen hätte Warner übrigens schon David Ayer schenken sollen, dann wäre aus SSC evtl. wirklich ein dreckiger Anti-Helden Film geworden statt einer zerstückelten Blödelnummer voller Witzfiguren.

  • Deliah C. Darhk

    Dass sie es nicht gemacht hat war ja nun ihre eigene Entscheidung. Kann man schlecht Hollywood oder den Studios vorwerfen. Hat eben künstlerisch nicht gepasst.

    Dass die bisherigen Superheldinnenfilme eher maue Kritiken bekamen lag ja nicht am Geschlecht der Figur, sondern daran, dass die Filme selbst mau waren - trotz männlicher Regisseure. Die sind also auch keine Garanten für gutes Kino.

  • Aequitas

    Doppelmoral wäre, wenn ich Dich wegen Meckerns über zuviel Wonder-Woman-Artikel angreife und mich dann aber selbst über zu viele Deadpool-Nachrichten ärgere - jetzt beklage mich einfach über die Unfähigkeit gewisser User die eigenen Mausklicks unter Kontrolle zu haben ;-P.

  • Aequitas

    Da muss ich Dir mittlerweile recht geben, es gibt keinen WW-Artikel ohne dass die Gender-Thematik ins Feld geführt wird. Ich finde es ok, dass man das ein, zweimal erwähnt aber irgendwann ist auch gut. Vorallem schürt man so nur unnötig das Feuer, welches diese dämlichen Streitereien verursacht. Ich sage das als jemand, der in Sachen Gleichberechtigung ganz klar der Meinung ist, es ist noch bei weitem nicht alles gut aber schlussendlich gehts hier um Filme, etwas Gesellschaftspolitik ist gut aber es heisst immer noch Film- und nicht Genderstarts ;-).

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    Die erreichen wir diese Woche ??

  • niman7

    Als professionelles Medium sollte fs in der Lage sein einen Film aus objektiver Sicht zu bewerten. Stattdessen verteilt man hier Pluspunkte nur weil der Film von zwei Frauen getragen wird. Das ist natürlich eine wunderbare Sache, aber so etwas sollte den Film nicht automatisch "besser" machen.

  • niman7

    Man sollte als Medium da wirklich unparteiisch bleiben und einen Film ohne Vorwand und aus objektiver Sicht bewerten können. Fs geht jedoch unprofessionell zu Werke und verteilt Pluspunkte nur weil zwei Frauen den Hauptteil des Filmes tragen.

  • Silvio B.

    Nun ja, ich mag starke Frauen. Man fühlt sich auch etwas sicherer, wenn man weiß, die Frau kann Karate ;)

  • Modell-101

    Ich sehe da weniger die Schuld bei den Konservativen als viel mehr in der Natur. Die meisten Frauen mögen nun mal beschützt werden von starken Männern. Andersrum wäre es den Männern eher unangenehm.

  • Modell-101

    Du meinst, dass die Frau die Milliardärin ist und einen Kerl hat als persönlichen Assistenten? ;-)

  • Jimmy V.

    Das ist immer das Problem bei der Geschlechterdebatte. Wo Geschlecht keine mehr Rollen spielen soll, wird bei jedem Akt der Diskussion darüber dieses wieder reproduziert.

  • HalJordan

    Letzteres mag sicher stimmen, aber vor WW hat es weder eine Frau letztendlich gemacht, geschweige denn hat ein Film mit einer weiblichen Superheldin solche Kritiken bekommen!

  • Deliah C. Darhk

    Dann lies mal meinen Kommentar unter den heutigen In & Outs.
    XD

    Falls mein Account dafür gelöscht wird: Ich habe euch weiter aus der Ferne lieb.
    ;D

    Sexismus ist es übrigens auch, wegen des Geschlechtes hochgejubelt zu werden, weil damit die eigene individuelle Leistung hinter dem Geschlecht in den Schatten gestellt und damit geringer geschätzt wird. Aber SJWler denken in ihrer Über-Motivation gemeinhin nicht so weit.
    *fg*

  • niman7

    Vor allen Dingen würdigt fs die Leistung nicht als solches, sondern gerade eben weil eine Frau auf den Stuhl gesessen hat. Anstatt einfach zu sagen "starke Leistung von Patty Jenkins, der Regisseurin." Nein, man muss immer wieder ihr Geschlecht erwähnen. Ebenso bei Gadot. Meiner Meinung nach ist das Eigentor. Wenn in einer Zeit das Geschlecht irrelevant ist und man dies feiert, wieso muss man trotzdem immer wieder explizit darauf hinweisen? :D

  • WhiteNightFalcon

    Nicht ganz. 572 Mio. ??

  • Jimmy V.

    Ja, ich sprach von "Alien", und ja, erst "Aliens" hat sie eindeutiger weiblich gemacht. Das fand ich auch eine sinnige Weiterentwicklung. Das hat für die Figur so gepasst, die alle, die sie kannte, an ein Monster verloren hat.
    Du hättest dennoch die Beziehung zu Newt dann halt Vater-Kind-mäßig aufziehen können, wenn Ripley wie ein Mann gewesen wäre. Das wäre anders gewesen, aber nicht so komplett verschieden, wodurch man jetzt eine andere Story benötigt hätte.
    Wir meinen Beide, glaube ich, gar nicht so Verschiedenes. Denn ich gebe dir recht: Warum sollte sich eine Frau genauso verhalten wie ein Mann oder vice versa? Ich finde überbetrieben dargestellte Kampfamazonen auch ultra nervig. Aber mein Punkt ist einfach der, dass Geschlecht nicht DER entscheidende Faktor sein muss, der eine Figur gut oder schlecht geschrieben werden lässt. Wiederum machen aber viele Schreiber den Fehler sich dann nur auf dem Geschlecht auszuruhen. Und dann entstehen dumme Stereotype. Genau DANN ist es wiederum gut, wenn Geschlecht nicht so wichtig ist. Anders: Wenn sich alle auf dem Geschlecht ausruhen würden und es mit Geschlechtsstereotypen zusammenbringen, hätten wir eben nicht Ripley oder Furiosa gehabt.

  • King 35

    Lass sie nur schreiben. Fühlen sich wohl dabei. Und seine Antwort sagt alles.

  • King 35

    Na dann sind wir uns ja größtenteils alle einig. Schön. Übrigens kann jeder Filme mögen wie er will. Aber wenn dabei solche Artikel rauskommen schwillt dem King doch glatt der Kamm ;)

  • Silvio B.

    Ich seh das genauso. Allerdings mochte ich Deadpool und vor allem Logan trotzdem. Nicht weil sie so hart und blutig waren, sondern weil sie für meinen Geschmack richtig gut inszeniert wurden. Das hätte genauso auch ohne R-Rating funktioniert. Wie man bei Wonder Woman sieht. Dieser Film hat es tatsächlich geschafft, dass man hier und da Gänsehaut hatte :)

  • Sentenza93

    Er hat absolut recht. Ich fand Deadpool auch, im allerbesten Fall, mittelmäßig. Wenn der Deadpool-Effekt also heißt schlechte Filme zu drehen, kann ich gerne drauf verzichten. :D

    Und bei WW, ich freu mich für Patty Jenkins, fand den Film auch sehr gut, nicht ganz so gehypt, wie FS oder anderen Leute, aber gut. Nur deswegen, muss man doch jetzt nicht auf jeden Zug aufspringen. Mir ist sowas von egal, wer auf dem Regiestuhl sitzt oder ob es ein männlicher oder weiblicher Superheld ist, solange die Person was kann und der Film gut ist. Bei Jenkins und WW passt es, deswegen kann sie gerne auch Teil 2 übernehmen, aber das muss doch jetzt nicht, auf Teufel komm raus, in jeden Rachen geschoben werden.

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    Mir sind die Filme einfach nicht ins Gedächtnis geblieben, wo ich sagen kann Wow, den möchte ich nochmals ansehen

  • Jimmy V.

    Für diese Argumentation ist genau das der Punkt: Niemand sagt es, aber eine Menge handeln so. Bei uns Soziologen sind es Praxeologen, die sich genau für diesen Unterschied stark machen. Handeln - bzw. gerade routinisiertes Handeln - und das explizit Betonte/Gesagte/Diskursivierte sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe in der gesellschaftlichen Wirklichkeit.

  • Jimmy V.

    Gegenfrage: Ist nicht genau das ein Pluspunkt einen Charakter wie Furiosa auch einen Mann sein lassen zu können? Ripley ist doch das beste Beispiel: Es war im Drehbuch ziemlich egal, ob sie Mann oder Frau ist. Und das war gut.

  • Silvio B.

    Da hast du leider recht, der konservativen Masse gefällt das natürlich besser.

  • Fain5

    Oder die total naiv polemischen? Aber ok ich ignoriere mal deinen offensichtlichen Trollversuch und gebe dir die Chance mir zu erklären, was es mit Frauenfeindlichkeit zu tun hat, wenn man diese Anbiederung von FS an Filme mit Frauen dank dieses einen Machwerks und die Tatsache, dass mal eben alle anderen Actionfilme mit Frauen ignoriert werden, total lächerlich findet?

  • Aequitas

    Recht gut auf den Punkt gebracht :-)

  • Aequitas

    Ist es die Schuld von Filmstarts, dass Du nicht fähig bist nicht auf WW-Artikel zu klicken? Es gab eine Zeit, da wurden massenhaft Deadpool-News gepostet, er ist nicht so mein Fall - stell Dir vor, ich habe es tatsächlich fertig gekriegt nicht auf jeden DP-Artikel zu klicken - und wenn doch und ich mich vielleicht etwas geärgert habe, dann wusste ich - so schlau war ich dann doch - dass es mein Fehler war und habe dann nicht meinen (persönlichen) Ärger über möglicherweise überdurchschnittlich viele Deadpool-Nachrichten der Community mitteilen müssen!

  • Fain5

    Und wir sollten auch unbedingt über eine Jugendbuchverfilmung mit Jennifer Lawrence in der Hauptrolle nachdenken. Könnte erfolgreich werden.

  • Da HouseCat

    alien, buffy, game of thrones, firefly, salt usw usw...

  • Fain5

    Wer sagt denn, dass Frauen nicht ernst genommen werden?

  • Fain5

    Verdammt Deliah hast du denn nichts gelernt? Eine Frau hat einen guten Film gemacht, wer das nicht lobt ist sexistisch und hat in den Augen der FS Mitarbeiter jegliche Sympathie verloren!

  • Fain5

    Ihr habt so Recht. Bitte direkt einen Tomb Raider Film, eine Supergirl Serie, ein Film mit Charlize Theron als Actionamazone, und noch einen asiatischen Martial Arts Film mit einer weiblichen Hauptrolle... oh wait!

    Im ernst FS es ist nur noch peinlich wie ihr auf diesen Film abgeht.

  • Fain5

    Hier ist er!!!!

  • Modell-101

    Wenn man bei einer Superheldengeschichte noch eine Romanze mit einfügt, wie z.B. bei den bisherigen Spider-Man Filmen oder bei Thor. Dann funktioniert es immer besser, wenn eine schöne Frau vom tollen starken Helden beschützt wird und sie ihn deswegen anschmachtet. Andersrum funktioniert das so nicht, da eigentlich der Mann der Beschützer sein will.
    Ich denke deshalb ist es auch schwieriger eine Superheldinnengeschichte zu bieten, die die Masse auch mag.

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    Heute abend klopfen wir vor knapp 600 mio tür .. Hahahahah

  • NolanSnyderJenkinsGenie

    >>Nein. Ich mag Deadpool nicht. Und auch den hochgelobten Logan mochte ich nicht<<

    Ahh. Guter mann. Und ich dachte immer, ich sei der einigen Der die beide filme nicht so richtig mochte ...Man sieht die die beide filme an. So bald man raus aus dem kino sind. Weiss man nicht mehr um was eiglt da ging ...

  • King 35

    Danke für die Info. Ich als WW-Fan freue mich sehr darüber.

  • King 35

    Mein erster Gedanke war: Schwachsinn!
    Der zweite: was für ein dämlicher Artikel!
    Mein dritter: Ich kann den Namen Deadpool nicht mehr lesen. Und bleibt mir mit der noch dämlicheren Diskussion Altersfreigabe vom Leib. Die nerdigen Fanboy Wünsche finde ich zum kotzen.

    Ganz ehrlich Leute. David Hasselhoff hat auch nicht die Mauer nieder gesungen. Genauso wenig wie der bescheuerte Deadpool die Türen für Frauen in Hollywood öffnete.

    Nein. Ich mag Deadpool nicht. Und auch den hochgelobten Logan mochte ich nicht. Und mir ist egal ob ein Film mit einem R oder PG13 gedreht wird, solange das Ergebnis unterhält. Wonder Woman stellt die beiden "harten" Männerfilme so was von in den Schatten das ich mich darüber sehr gefreut habe.

    Wonder Woman und die beiden Frauen allen voran die göttliche Gal Gadot hinter dem Projekt verdienen solche Artikel nicht. Ich war im Kino und für mich ist Wonder Woman der beste DC bisher. Und jetzt kommt so ein Schreibtischhengst und haut die beiden Logan und Deadpool ins Boot, denen wir nun also dank der beschissenen Freigabe in Zukunft weitere tolle Frauenfilme verdanken werden.

    Zum kotzen diese Ansichten!

  • greek freak

    Sowohl "Logan" als auch "Wonder Woman" sind definitiv die überbewertesten Comicfilme des Jahres 2017.Der erste ist ein dröges Roadmovie,wo sich Jackman mit Dackelblick und dauerhustend durch die Gegend schleppt,unterbrochen mit ein paar milden Splatter-Einlagen und Schurken die Lachnummern waren.Die kleine,die X-23 spielte,war gut aber das war´s auch schon.
    Und "Wonder Woman",ist mit einem Wort beschrieben:"solide". Der Film macht Spass und unterhält über weite Strecken(im Gegensatz zu den anderen DCEU-Produktionen der letzten Zeit) aber ist im grunde nur eine 08/15-Origin Story ,ebenfalls mit Schurken die Lachnummern sind.Gal Gadot macht eine gute Figur beim verkloppen(obwohl es stellenweise schon lustig aussieht,wie sie mit ihren dünnen Ärmchen Panzer durch die Gegend wirft) aber ist bei weitem keine gute Schauspielerin(in einigen Reviews wird fast so getan als ob sie eine Oscar reife Leistung abgeliefert hätte,also bitte, lasst uns mal realistisch sein).Wenn ich da an andere weibliche Actionheldinen denke wie S.Weaver als Ripley,Uma Thurman als "Braut" oder Charlize Theron als Furiosa,dagegen ist sie nur ein "Fliegengewicht"(also metaphorisch nicht das ich hier des Bodyshamings beschuldigt werde). Die Inszenierung war jetzt auch nix aussergewöhnliches,Petty Jenkins hat ganz einfach nicht alles mit einem Blau-Grau Filter zugeballert und wie ein Videogame abgefilmt und das allein reicht schon um sie zum neuen Spielberg zu hypen,es ist fast schon lächerlich.
    Sorry für das ranting,aber das musste mal gesagt werden.
    P.S."Deadpool" ist um Längen besser als beide genannten Filme,weil er den respektlosen Spirit des Comics perfekt einfängt und sich selber keine Sekunde ernst nimmt.

  • Jimmy V.

    Na, da gebe ich dir ja schon recht: Es ist auf jeden Fall ein Anstieg in Gleichstellung und Gleichberechtigung (sind zwei verschiedene Sachen, die immer wieder zusammengenommen werden) zu beobachten. Ergo wird es im Laufe der kommenden Jahre durchaus weniger Grund für diese Argumentation geben, egal ob sie nun berechtigt ist oder nicht.

  • niman7

    So langsam sammelt ihr bei mir mächtig Minuspunkte! Ich fand den Film großartig und auch Gadot, aber offt verdammt nochmal müsst ihr das Thema "Frauen" auspacken? Habt ihr euch zu Aufgabe gemacht eure Nutzer zu belehren, oder woher kommen all diese Ideen für diese fragwürdigen Artikel? Ich bin der letzte Mensch der nicht für eine Gleichberechtigung ist, aber muss man das jeden Tag einen so aggressiv aufs Auge drücken? Deadpooleffekt? Logan ist weder gut noch schlecht und in wenigen Jahren wird sich kaum noch jemand an den Film erinnern. Er ist schlicht ergreifend nichts besonderes. Wenn, dann als letzte Film von Jackman.

  • BobRoss

    Selbst wenn es so wäre (was ich auch im Gespräch mit Frauen in der Arbeit noch nie gehört habe), was würde denn ein reines Frauenteam davon abhalten ein Indiegame zu programmieren oder einen Kurzfilm zu drehen? Wie gesagt, ich halte aus eigenen Erfahrungen das ganze für ein (ziemlich verletzendes) Vorurteil Fachfremder Personen die vergessen, dass "equality of chance" nicht gleich "equality of outcome" bedeutet.

  • Jimmy V.

    Ich auch nicht, um ehrlich zu sein. Aber ich glaube, wenn man(n) sich etwas mehr mit der Thematik auseinandersetzt, lässt sich das verstehen (im Sinne von: nachvollziehen). Es ist nochmal etwas ganz Anderes ein Mann oder eine Frau zu sein (!) als nur prophylaktisch, in deren Position hinein imaginiert zu argumentieren.

  • WhiteNightFalcon

    Es wird in Punkto R-Rated eh absolute Topfilme wie Rohrkrepierer geben. Ähnliches haben wir mit 3D ja gerade erlebt. 3D brachte mehr Geld in die Kasse, also wurde konvertiert, was ging. Das diese Rechnung aufgehen kann oder auch nicht, haben wir bei Alice im Wunderland gesehen. Teil 1 im Zuge von Avatar auf über 1 Mrd Boxoffice geklettert, wo ihn sicher niemand erwartet hatte, Teil 2 trotz 3D eigentlich schon ein Flop. Ähnlich wird es mit R-Rated laufen.

  • BobRoss

    Was ich für kompletten Schwachsinn halte. Keine der Frauen auf der Uni hat sich eingeschüchtert gefühlt. Im Gegenteil, viele der Studenten waren typische Kellerkinder die die Anwesenheit von Frauen sogar sehr genossen haben. Die Einschüchternde Wirkung der Männerdomäne halte ich für einen Mythos den ich noch kein einziges Mal in der Branche beobachten konnte. Auch unsere Professorinnen und Vortagenden haben die weiblichen Studentinnen immer als willkommene Abwechslung hervorgehoben.

  • WhiteNightFalcon

    Stand heute liegt Wonder Woman lt Boxofficemojo nun schon bei 517 Mio. ??

  • Jimmy V.

    Abschrecken tut es aber weiterhin und das ist das Argument für solche Quoten. Du kannst noch so viele Angebote aufmachen - wenn sich die Frauen (ob nun zu recht oder nicht) eingeschüchtert fühlen, weil es im Alltag eine Männerdomäne ist und man dort nicht ernst genommen wird, dann hilft nur eine harte Regel.

  • BobRoss

    Auch wenn in Zukunft immer mehr Frauen in der Branche arbeiten werden so glaube ich doch, dass die Mehrheit wegen der unterschiedlichen Interessensverteilung auch in Zukunft männlich bleiben wird. Auf der Uni (3D Arts and Design) hatten wir auf 40 Neuanfänger gerade mal 6 Frauen. Nur zwei davon haben den Abschluss gemacht und beide sind in die Werbebranche gegangen anstatt zum Film oder zu Videospielen. Obwohl jeder mit seiner eigenen Kamera, Freunden und Kickstarter einen Indiefilm drehen kann wird die überwältigen Mehrheit von Amateurproduktion von Männern umgesetzt (laut Hollywood Reporter ~81% Männeranteil). Das Geschlecht in den Katalog von Bewerbungsqualifikation aufzunehmen halte ich bei Frauen wie Männern für unzweckmäßig. Besser wäre es wohl, im Kunstunterricht digitale Medien vermehrt zu behandeln und auch einmal darauf einzugehen, was hinter der Kamera passiert. Gekoppelt mit Kurzfilmprojekten oÄ. im Lehrplan würden vielleicht SchülerInnen, die von sich aus sonst keinen Kontakt mit der Materie haben, motiviert sich die Branche mal genauer anzusehen.

  • Jimmy V.

    Das Plädoyer ist nachvollziehbar, birgt aber die Gefahr, ähnlich wie beim R-Rated, das jeweilige Projekt auf diese eine Eigenschaft runterzubrechen. Nach dem Motto: "Ist der Film R-Rated, wird er super!" oder eben "Da muss nur eine weibliche Superheldin sein, dann wird das furchtbar innovativ!"
    Und genau das ist eben nicht der Fall. "Deadpool" ist eine ganz spezielle Mischung aus Humor, Gewalt, postmoderner Attitüde, Parodie und Romantik (!). "Logan" war ja wohl ähnlich gut, aber eben auch, weil er wieder ein entsprechend guter Cocktail war - und nicht wegen des R-Rating allein. Viele Filme sind halt nicht gut, und es nützt nichts jetzt ein Merkmal in die Mitte zu stellen, welches es dann richten wird. Beim R-Rating besteht die Gefahr sich nur auf die Gewalt zu verlassen, beim Merkmal Superheldin eben sich nur darauf zu fokussieren. Aber eine Superheldin kann das stagnierende Genre auch nicht gleich beleben.

  • Deliah C. Darhk

    Bei den Figuren, ja. Da gibt es noch einige weibliche Helden und Schurken, die ich gerne sehen würde.
    Von welchem Geschlecht die Regie kommt ist mir hingegen egal. Hauptsache die Person macht einen guten Film, und es ist ja nicht so, als hätte man vor WW noch nie einer Frau angeboten einen Superhelden film zu machen...

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