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    "Game Of Thrones": Warum zwischen Jon Snow und Daenerys Targaryen niemals Gleichberechtigung herrschen wird

    Jon Snow auf dem Iron Throne – das wäre in den Augen vieler „Game Of Thrones“-Fans wohl nicht die schlechteste Lösung. Sollte es so kommen, bedeutet das aber wohl das Ende der Träume für Daenerys Targaryen – Emilia Clarke erläutert...

    HBO

    Achtung, Spoiler für die sechste und siebte Staffel „Game Of Thrones“.

    Es ist zwar nicht bekannt, wie viele „Game Of Thrones“-Fans tatsächlich noch auf ein Happy End zwischen Jon Snow (Kit Harington) und Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) hoffen, doch gäbe es ein Traumpaar in der HBO-Serie wäre es – dicht gefolgt von Arya (Maisie Williams) und Gendry (Joe Dempsie) – wohl dieses. Zwar wurden die Chancen auf ein romantisches Ende der beiden schon durch die Offenbarung, dass Jon der Sohn Raegar Targaryens und damit Daenerys' Neffe ist, geschmälert. Grundsätzlich steht ein Verwandtschaftsverhältnis einer Liebesbeziehung in „Game Of Thrones“ jedoch nicht zwingend im Wege (siehe Jamie und Cersei Lannister) – schon gar nicht, wenn es dabei um die gerne unter sich bleibenden Targaryens geht. Doch jüngste Äußerungen Emilia Clarkes gegenüber Style Magazine schieben einer Paarung der beiden nun wohl endgültig den Riegel vor.

    Und das ist noch nicht alles: Auch möglichen Thronavancen Jon Snows, der aufgrund seiner wahren Herkunft ja dahingehende Ansprüche stellen könnte, würden von Daenerys wohl nicht geduldet werden. Insbesondere eine geteilte Herrschaft scheint laut Clarke ein absolutes No-Go für die von ihr gespielte Drachenqueen zu sein: „Ich denke, der Vorstellung, dass sie einen Mann an ihrer Seite braucht, hat sie inzwischen endgültig abgeschworen. Sie konzentriert sich dermaßen darauf, zu führen, zu herrschen, Königin zu sein und ihr Geburtsrecht zu erfüllen, dass ihr die Idee, jemand könnte dazukommen und diesen Titel teilen, nicht gefallen würde.“

    Clarke weiß freilich schon mehr über den weiteren Handlungsverlauf der Serie als die meisten anderen Menschen dieser Erde – schließlich ist die siebte Staffel „Game Of Thrones“ längst abgedreht und die Vorbereitungen auf die Dreharbeiten zur achten und letzten laufen bereits. Zuletzt sah man Daenerys mit einer Flotte gen Westeros aufbrechen – der Kampf um den Eisernen Thron geht also demnächst in die heiße Phase.

    Auch Euron Greyjoy (Pilou Asbæk) hatte die Absicht, um Daenerys‘ Hand anzuhalten (bzw. sie sich einfach zu nehmen) – auch er wird sich den Aussagen Clarkes nach zu urteilen wohl mit weniger zufrieden geben müssen. Gleichberechtigung oder sich gar einem Mann unterzuordnen kommt für die ehemalige Khaleesi nämlich definitiv nicht in Frage. Denkbar ist aber natürlich, dass sie sowohl Jon Snow als auch Euron als Untertanen rekrutiert und als wichtige Drahtzieher ihres Feldzugs oder bei einem Erfolg als Verwalter ihrer jeweiligen Regionen (Winterfell und Pyke) einsetzt. Zumindest beim gerne etwas zurückhaltenden Jon Snow könnte das funktionieren. Ob Euron Greyjoy sich damit zufrieden geben würde, ist allerdings fraglich.

    Statt groß zu spekulieren, warten wir am besten einfach ab, was sich die Showrunner David Benioff und D.B. Weiss bzw. Autor George R.R. Martin alles für die verbleibenden beiden Staffeln „Game Of Thrones“ ausgedacht haben. Die erste Episode der siebten Staffel ist ab 16. Juli 2017 bei HBO und Sky verfügbar.

     

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