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    Er recherchierte in der "Millennium"-Trilogie und war "John Wick"-Bösewicht: Michael Nyqvist ist tot

    In seiner Heimat Schweden war er spätestens seit der romantischen Tragikomödie „Zusammen!“ bekannt, international seit der Krimi-Adaption „Verblendung“: Nun ist Michael Nyqvist mit nur 56 Jahren verstorben.

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    Wie u. a. Variety und der Hollywood Reporter unter Berufung auf Sprecher und Familie berichten, ist Michael Nyqvist am 27. Juni 2017 verstorben. Hinter ihm lag ein Kampf gegen den Lungenkrebs. Der Schauspieler, am 8. November 1960 in Stockholm geboren, wurde 56 Jahre alt.

    Michael Nyqvist begann seine Schauspielerkarriere in den 1980ern in schwedischen Theaterstücken und Filmen, bevor er mit „Zusammen!“ (2000) seinen Durchbruch hatte. Kurz darauf spielte er die Hauptrolle in einer weiteren romantischen Tragikomödie, in „Der Typ vom Grab nebenan“, der 2002 in den schwedischen Kinos startete und für den Nyqvist den „schwedischen Oscar“ Guldbagge gewann. „Wie im Himmel“ (2004), mit Michael Nyqvist in der Hauptrolle des Dirigenten, wurde in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film für den echten Oscar nominiert.

    Neben Noomi Rapace als Lisbeth Salander war Michael Nyqvist als Journalist Michael Blomkvist in „Verblendung“, „Verdammnis“ und „Vergebung“ zu sehen, der schwedischen Verfilmung von Stieg Larssons „Millennium“-Trilogie, deren Auftakt 2012 von David Fincher mit Daniel Craig und Rooney Mara neu verfilmt wurde. In „Mission: Impossible 4 - Phantom Protokoll“ machte Nyqvist als Bösewicht dem Franchise-Star Tom Cruise das Leben schwer, in „John Wick“ dann Action-Held Keanu Reeves. „‚Millennium‘“-Trilogie-Star Michael Nyqist holt eine Menge aus seiner Bösewicht-von-der-Stange-Rolle heraus und befindet sich zahlreicher Gangsterklischees zum Trotz auf Augenhöhe mit John Wick,“ heißt es in unserer Kritik

    Michael Nyqvist hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

     

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