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"The 15:17 To Paris": Die echten Thalys-Helden übernehmen die Hauptrollen in Clint Eastwoods Terror-Drama
Von Jennifer Ullrich — 12.07.2017 um 11:10
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Mit „The 15:17 To Paris“ verfilmt Clint Eastwood einen realen Vorfall aus dem Jahre 2015, als bei einer Zugfahrt ein Terroranschlag verhindert wurde. Dabei werden die „Thalys-Helden“ von vor zwei Jahren sich selbst in den Hauptrollen spielen.

Warner Bros.
Für sein jüngstes Regiewerk „Sully“ vertraute Clint Eastwood mit Tom Hanks noch auf einen gestandenen Star, doch bei seinem neuen Film wird das ganz anders aussehen. Wie unter anderem Variety vermeldet, engagierte die Hollywood-Legende für sein nächstes Projekt drei Amerikaner, die zuvor noch nie für eine Kinoproduktion vor der Kamera standen: Spencer Stone, Alek Skarlatos und Anthony Sadler wurden im August 2015 von der Presse als Helden gefeiert, als sie an Bord des Hochgeschwindigkeitszugs Thalys 9364 einen terroristische Angriff verhinderten - nun spielen sie sich selbst in Eastwoods Drama „The 15:17 To Paris“, in dem der Vorfall noch einmal als Hollywood-Film aufbereitet werden.

Den drei Freunden war es damals auf der Fahrt von Amsterdam nach Paris gelungen, einen Attentäter zu überwältigen, der das Feuer auf Fahrgäste eröffnet hatte. Gemeinsam stürzten sie sich auf den Täter, nahmen ihm seine Waffen ab und schlugen ihn bewusstlos, woraufhin er gefesselt und in Schach gehalten werden konnte, bis die Polizei eintraf. Zwar trugen dennoch mehrere Menschen Verletzungen davon, aber das beherzte Eingreifen der Männer verhinderte Schlimmeres. Neben dem eigentlichen Geschehen im Zug wird „The 15:17 To Paris“ auch die Kindheit von Skarlatos, Sadler und Stone sowie das Entstehen ihrer Freundschaft zueinander beleuchten.

Bereits Clint Eastwoods vergangene beiden Regiearbeiten basierten auf wahren Hintergründen: „Sully“ handelt von dem Piloten Chesley Sullenberger, der 2009 erfolgreich ein Passagierflugzeug auf dem Hudson River notlandete und mit „American Sniper“ adaptierte er 2014 die Autobiografie des US-Scharfschützen Chris Kyle für die große Leinwand. Wann „The 15:17 To Paris“ in den Kinos zu sehen sein wird, ist noch nicht bekannt.

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Kommentare
  • Jimmy V.

    Das klingt irgendwie sonderbar. Bei Geschehnissen dieser Art wird es natürlich Heldenverehrung wie -verklärung geben. Dem soll jetzt aber noch eine weitere Schicht sozusagen hinzugefügt werden? Weiß nicht, ob das gut geht...

  • Silvio B.

    Drei Mann überwältigen einen Täter. Das ist natürlich großartig für die Leute im Zug und hat wirklich etwas heldenhaftes, aber daraus einen Film machen? Ich weiß nicht. Sollten die drei nicht sonst noch irgendwas interessantes erlebt haben, dann finde ich das etwas wenig.

  • greek freak

    Zwei Dinge,die mir Sorgen machen:1). wie schon unten von Silvio B. erwähnt,wie wollen sie aus einem einzigen Ereignis einen ganzen Film basteln und 2). die realen Personen,mit null Schauspielerfahrung zu besetzen ist imho ein Fehler.

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