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Spider-Mans wichtigste Film-Gegner gerankt – vom schlechtesten bis zum besten!
Von Manuel Berger — 13.07.2017 um 11:55
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Zum Kinostart von „Spider-Man: Homecoming“ präsentieren wir euch die ultimative FILMSTARTS-Rangliste der Spider-Man-Antagonisten: Wie schlägt sich Neuling Vulture gegen Doc Ock, Green Goblin und Venom?

Sony Pictures Releasing GmbH

Platz 3

Adrian Toomes / Vulture
Schauspieler: Michael Keaton

Film:Spider-Man: Homecoming

Michael Keaton spielt den New Yorker Entsorgungsunternehmer Adrian Toomes ganz ähnlich wie den McDonalds-Manager Ray Kroc in „The Founder“ – als anpackenden Geschäftsmann, der einfach nur den amerikanischen Traum leben möchte. In diesem Fall machen ihm da allerdings die Avengers einen Strich durch die Rechnung – denn wo Toomes früher sein Geld damit verdient hat, den außerirdischen Dreck hinter den Superhelden wegzuräumen, entscheidet Tony Stark (Robert Downey Jr.) mit einem Mal, den Mittelständler auszubooten und sich stattdessen mit seiner eigenen Firma um die Arbeit zu kümmern. So wird aus dem hart arbeitenden Geschäftsmann der Superbösewicht Vulture, der mit seinen Männern auf dem Schwarzmarkt aus Alien-Relikten gefertigte Waffen vertickt. So spiegelt sich in Toomes durchaus der von Donald Trump ausgerufene Widerstand des (vermeintlich) kleinen Mannes. Womit sich Adrian Toomes dann aber endgültig einen Platz auf dem Treppchen dieses Rankings verdient, können wir euch leider nicht verraten, das wäre nämlich ein riesiger Spoiler. Aber dazu zumindest so viel: Die mit Abstand spannendste Szene des Films ist keine aufwändige Action-Sequenz, sondern ein vermeintlich harmloses Gespräch während einer Autofahrt, bei der Peter Parker und Adrian Toomes dazu auch noch in zivil ohne Spidey-Anzug und Vulture-Stahlflügel unterwegs sind. Das spricht Bände in Bezug auf die Qualität der sich hier nur mit Blicken duellierenden Schauspieler Tom Holland und Michael Keaton.

Columbia TriStar

Platz 2

Norman Osborn / Green Goblin
Schauspieler: Willem Dafoe

Film:Spider-Man

In bester Jekyll-und-Hyde-Manier mischt Willem Dafoe als Norman Osborn den Auftakt von Sam Raimis „Spider-Man“-Trilogie auf. Er ist eben nicht nur Bösewicht, sondern auch eine der wichtigsten Bezugspersonen für Peter Parker (Tobey Maguire) – fast schon Vaterersatz. Bemerkenswert an der Darstellung ist vor allem, dass im Film mehr Screentime für die positiven Seiten Normans aufgewendet wird als für seine Machenschaften als Green Goblin. Selbst nach der spektakulären Quasi-Selbsttötung im Showdown dominiert noch immer sein Vaterinstinkt, wenn er sich liebevoll um seinen Sohn Harry (James Franco) sorgt.
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Kommentare
  • Deliah C. Darhk
    Nekra, Moonstone, Black Cat, Silver Sable, Belladonna, White Rabbit, Slasher, Shriek, Titania, Medusa ...Fallen mir jetzt spontan als weibliche Gegner in den Comics ein.Okay, Slasher hat vermutlich selbst Stan Lee vergessen. Belladonna ist lächerlich. White Rabbit tatsächlich als Parodie angelegt und die Hälfte vom Rest ja eigentlich gar nicht böse. Aber die übrigen drei hätten Potential.
  • Master-Mind
    Im Grunde nur ab Platz 4 einigermaßen erträglich. Die Kandidaten zuvor sind mehrheitlich zum fremdschämen.
  • Deliah C. Darhk
    Medusa gehörte auch mal zu den Furchtbaren 4 mit Wizard & Co..
  • Deliah C. Darhk
    Die Versöhnung fand auch im 616er Comic statt. Könnte das letzte TB von Condor in Deutschland gewesen sein. Harry versöhnt sich mit Peter und stirbt. Im folgenden Bild sieht man dann die Andeutung, dass Norman jr den Konflikt foetsetzen wird (wenn er alt genug ist) in dessen Mimik. Zuvor hatte Harry, der mittlerweile auch privat zu Hause im Kostüm rumlief, seinem Sohn einen tiefen Spidey-Hass beigebracht.
  • Darth Doom
    Perfekt! Hat auch eigendlich den besten Schurken.
  • Darth Doom
    Was Vulture sollte auf Platz 1 sein!
  • Deliah C. Darhk
    Da ich meine damals auch schwanger gewesen zu sein, dürfte es ziemlich genau 18 Jahre her sein. ;)Die abschliessende Storyline um Harry war ziemlich genial, eine der Besten überhaupt mit der Figur.Harry wurde wieder zum Green Goblin, weil er als Superheld den Namen seines Vaters reinwaschen wollte. Peter wusste aber lange Zeit nicht was er mit der Situation anfangen sollte, weil er GG nur als Feind sehen konnte. Zudem war er verunsichert, weil er nicht wusste, ob Harrys Gedächtnis auch Spideys alter Ego wieder kannte.Es kam zum Kampf, wobei Harry seine Motive offenlegte.Spidey versuchte es ihm mehrfach auszureden, weil er Harry für zu schwach hielt, um als Superheld zu überleben. In einem weiteren Kampf besiegte er GG spielend und brutal. Als Harry wieder zu Bewusstsein kam, erklärte Spidey ihm, dass er jetzt tot wäre und seine Familie allein, wenn er nicht einen Freund zum Gegner gehabt hätte.Als Spidey davon schwingt, flüstert Harry: "Danke, ... Peter."Damit war dann auch dieser wichtige Punkt geklärt.Harry kippte aber wieder in seine Psychose ab und verübelte es Peter, dass er a) seinen Vater getötet hatte, b) ihn dessen Ruf nicht reparieren liess und c) mittlerweile selbst ein geachteter Held und Avenger war.Harry steigerte sich so weit da rein, dass er eine Vendetta der Osborns gegen die Parkers ausrief.Dazu hetzte er als graue Eminenz diverse Schurken auf Spiderman und machte auch Peter das Leben schwer. U. A. liess er zwei gefakte Eltern auftauchen, die erklärten als Agenten im Ostblock gefangen gewesen aber nie gestorben zu sein. Das brachte Peters Welt und Ehe und auch seine Beziehung zu May durcheinander.Harry drehte derweil so weit ab, dass er verdrängte den Schurken beauftragt zu haben, der die Eltern fakte und steigerte sich in einen Neid-Hass. Da er zu dieser Zeit wegen seines Zustandes in Sicherungsverwahrung war, brach er aus und verwandelte sich endgültig in GG.Peters Eltern entpuppten sich dann als Killer-Androiden, was Peter noch weiter belastete.GG hatte ihn schon vor der Verwahrung wissen lassen, dass er Peters Identität kannte und versprach ihm, ihn und alle Parkers zu vernichten. Aber erst wolle er ihn noch ein wenig quälen. Dazu deute er auch mehrfach z. B. vor Sicherheitsbeamten an Spideys alter Ego öffentlich zu machen, weil er um Peters grösste Angst, dass May oder MJ seinetwegen gefährdet werden könnten, wusste.Peter wurde auch immer nervöser und seine Ehe brökelte.Nach etlichen Psychospielen, als Peter seelisch schon am Ende war, entführte Harry seine eigene Frau Liz, deren Bruder, den Ex-Schurken der Geschmolzene, Mark und Norman jr., da er seine Familie bei sich haben wollte während Peters zerbrach, um ihm zu zeigen, dass Osborns stärker sind und zusammenhalten als Parkers.Obwohl MJ Peter anflehte sich Harry, da dieser mittlerweile viel stärker war (Superkräfte), nicht zu stellen und mit ihr und May aus NY zu fliehen schwang Spidey los.Er ergab sich, um Liz und Norman jr. zu schützen in Harrys Gewalt und liess sich weiter demütigen, indem er "Gast" beim glücklichen Essen der Osborns spielen und sich für seine kriselnde Ehe verhöhnen lassen musste.Nachdem Liz sich gegen Harry wandte und er sie damit aus der Familie warf, indem er Norm erllärte, sie habe ja eh kein Osbornblut in sich, kämpfte er noch kurz Mark nieder, der seiner Schwester helfen wollte und begann dann den finalen Kampf gegen Spiderman.Spidey konnte am Ende nur gewinnen, weil das Serum, dem Harry seine neuen Kräfte verdankte toxische Nebenwirkungen hatte.Zuletzt aktivierte GG eine Sprengfalle ihm Haus. Spidey rettete Liz, Mark und Norman jr. und trug auch noch den besiegten GG unmittelbar vor Zündung des Brandsatzes raus.Harry war aber bereits so vergiftet, dass er kurz darauf starb. Zuletzt sagte er Peter noch, dass sie immer Freunde gewesen seien und er ihm nie wirklich die Schuld an Normans Tod geben wollte.Dass Peter etwa zwei Jahre danach noch Flashbacks hatte halte ich bei diesem Storyverlauf für konsequent. Sooo leicht verarbeitet sich das nicht, auch nicht nach einer Entschuldigung.
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