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    Wiedervereinigung statt Nazi-Herrschaft: So wird das Realfilm-Remake des Anime-Kult-Klassikers "Jin-Roh" angepasst
    Von Björn Becher — 17.07.2017 um 18:10
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    In Kürze beginnen die Dreharbeiten zu „Jin-Roh: The Wolf Brigade“. Nun gibt es neue inhaltliche Details zum Realfilm-Remake des gefeierten japanischen Animes.

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    Im 1999 erschienenen Anime-Kult-Klassiker „Jin-Roh“ hat der Zweite Weltkrieg einen anderen Ausgang genommen. Deutschland gewann und herrscht zehn Jahre später auch über Japan. Über das südkoreanische Realfilm-Remake des gefeierten Regisseurs Jee-Woon Kim („I Saw The Devil“, „Last Stand“) wussten wir bislang nur, dass es die Handlung für „Jin-Roh: The Wolf Brigade“ nach Korea verlegt, doch sie wird zudem der aktuellen Zeit angepasst.

    Wie nun ScreenDaily berichtet, ist von Nazi-Deutschland in der neuen Version nichts mehr zu sehen. Stattdessen steht in der in naher Zukunft angesiedelten Geschichte eine Wiedervereinigung Koreas im Mittelpunkt. Süd- und Nordkorea geben nämlich bekannt, ein Land werden zu wollen. Eine sieben Jahre andauernde Übergangsperiode soll diese Wiedervereinigung vorbereiten. Doch eine Terrorgruppe will dies unbedingt verhindern. Eine Spezialeinheit der Polizei soll die Rebellen mit äußerster Brutalität bekämpfen. Doch als sich ein kleines Mädchen vor einem der Polizisten in die Luft sprengt, fängt dieser an, zu zweifeln…

    Fest steht mittlerweile auch, dass der koreanische Star Dong-won Gang („Duelist“) die Hauptrolle bekleidet. An seiner Seite sind unter anderem Schauspielerin Hyo-ju Han („Cold Eyes“) sowie Woo-sung Jung zu sehen. Letzterer arbeitete mit Regisseur Kim bereits bei „The Good, The Bad, The Weird“ zusammen.

    Im August 2017 werden die Dreharbeiten beginnen. Der Sci-Fi-Action-Thriller „Jin-Roh: The Wolf Brigade“ (Originaltitel: „In-Rang“) soll dann 2018 weltweit in die Kinos kommen.

     

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