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    "Whereout": Regisseur des Skandal-Schockers "A Serbian Film" dreht blutigen Neo-Western

    Mit seinem ultrabrutalen Regiedebüt „A Serbian Film“ schockierte Srdjan Spasojevic 2010 die Zuschauer. Sieben Jahre später kündigt der serbische Filmemacher nun seinen nächsten Langfilm „Whereout“ an, der ebenfalls nicht mit Gewalt geizen soll.

    Contra Film

    Sieben Jahre ist es mittlerweile her, seit Regisseur Srdjan Spasojevic sein Debüt „A Serbian Film“ erstmals auf Festival-Zuschauer losließ. Das abgründige Psychodrama über einen ehemaligen Pornodarsteller, der sich bei einem neuen Filmprojekt in einem Strudel aus Gewalt verliert, stand mit seiner äußerst expliziten Brutalität schnell im Zentrum von Kritik und kontroversen Diskussionen. Doch obwohl Spasojevic damit für jede Menge Aufsehen sorgte und über Nacht berühmt wurde, hat er bis dato keinen weiteren Langfilm vorgelegt (zwischenzeitlich inszenierte er lediglich einen Beitrag zur Horror-Anthologie „22 Ways To Die“ bzw. „The ABCs Of Death“). Das soll sich mit „Whereout“ nun aber ändern.

    Wie ComingSoon berichtet, wird sich Spasojevic gemeinsam mit seinem „A Serbian Film“-Co-Autor Aleksandar Radivojevic demnächst an die Produktion des als bizarr und blutig beschriebenen Neo-Western machen. In dessen Mittelpunkt steht ein Mann, der sich mit finsteren Mächten anlegt, um die Frau zu beschützen, die er liebt. Von der schieren Kraft seines eigenen Willens angetrieben, kämpft er sich durch unbekannte Welten, um den kleinen Teil, der von ihrem utopischen Paradies noch übrig ist, zu verteidigen.

    A Serbian Film

    Abseits dieses noch recht vagen Inhaltsabrisses gibt es bislang allerdings noch keine weiteren Details zur Handlung oder einem Veröffentlichungstermin. Fest steht allerdings, dass die für die Horror-Schocker der „American Guinea Pig“-Reihe verantwortliche Produktionsschmiede Unearthed Films, die aktuell auch an einer Dokumentation über „A Serbian Film“ werkelt, „Whereout“ koproduzieren wird.

     

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