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Keine Gleichberechtigung bei "Sharknado": Tara Reid bekommt weit weniger Geld als Co-Star Ian Ziering
Von Markus Trutt — 03.08.2017 um 15:45
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Dass auch in der Filmindustrie häufig keine Gleichheit bei der Bezahlung von Männern und Frauen herrscht, ist kein Geheimnis. Wie nun bekannt wurde, sind davon auch der Trash-Kult „Sharknado“ und dessen Hauptdarstellerin Tara Reid betroffen.

Daredo Filmverleih

Mit „Sharknado“ traten Trashfilm-Schmiede The Asylum und US-Sender Syfy einen kleinen Kult los, der mit „Sharknado 5 - Global Swarming“ demnächst (am 10. August 2017 beim hiesigen Syfy) bereits in die fünfte Runde geht. Wie bei Fortsetzungen üblich, wurden dabei im Laufe der Reihe das Budget und die Gehälter der Stammschauspieler aufgestockt. Dass dies allerdings nicht dazu geführt hat, dass die in allen Teilen mitwirkende Hauptdarstellerin Tara Reid auch nur annähernd so viel verdient wie ihr männlicher Co-Star Ian Ziering, enthüllt nun ein ausführlicher Hintergrundartikel des Hollywood Reporters.

Demzufolge würde Reid seit Beginn der Reihe bei jedem einzelnen Film nur etwa ein Viertel der Summe bekommen, die Ziering einfährt. Der Ex-„Beverly Hills, 90210“-Star soll 2013 für den „Sharknado“-Auftakt nach mehreren Absagen schließlich mit einem Angebot von 100.000 Dollar zur Zusage überredet worden sein. Für Teil fünf hat sich seine Bezahlung nun verfünffacht. Insgesamt soll die Produktion von „Sharknado 5“ rund drei Millionen Dollar und damit doppelt so viel Geld wie seinerzeit der erste Teil verschlungen haben.

Man kümmert sich mehr um den ‚Statisten des Tages‘ als um den eigentlichen Cast

Beim Dreh von „Sharknado 3“ machte Tara Reid ihrem Unmut über die ungleiche Bezahlung vor einigen Jahren Luft. Angeblich rein zufällig startete Syfy unter den „Sharknado“-Zuschauern nach der Ausstrahlung des Films dann eine Umfrage, ob Reids Charakter April nach dem offenen Ende des dritten Teils weiterleben oder sterben soll. Die Fans waren gnädig mit ihr und bescherten ihr somit eine Rückkehr in den Sequels. Reids Proteste zum Gehalt scheinen seitdem weitgehend verstummt, wirklich glücklich scheint sie mit der Arbeit an der Reihe aber trotzdem nicht zu sein.

„Ich glaube, ‚Sharknado‘ kümmert sich mehr um den ‚Statisten des Tages‘ als um den eigentlichen Cast“, zitiert der Hollywood Reporter den früheren „American Pie“-Star. „Du arbeitest fünf Jahre lang an etwas und wirst nicht so gut wie jemand behandelt, der nur für einen einzigen Tag vorbeischaut?“ Damit spielt Reid auf die zahlreichen Cameos von (mehr oder minder) prominenten Persönlichkeiten an, die die Trash-Reihe auszeichnen.

Der Beweis, dass "Sharknado" realistisch ist

Ob sie bei einem potentiellen weiteren Sequel an Bord wäre, dürfte daher fraglich sein. Bei „Sharknado 5“ mischt sie aber erneut als April, die inzwischen mit einigen Extras ausgestattete große Liebe von Zierings Held Fin, mit. Gemeinsam müssen die beiden diesmal nicht nur ihren Sohn retten, sondern auch den nun global auftretenden Haistürmen den Kampf ansagen.

 

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Kommentare
  • Aequitas
    Soweit ich mich erinnern kann ist aber die Rolle von Reid nicht gerade atemberaubend, geht ja mehr unter "Statistin" als Nebendarstellerin - kann mich aber auch irren aber irgendwie ist jeder Cent an diese Frau verschwendet!
  • greek freak
    Die sollte froh sein das sie selbst die niedrige Gage bekommt,bzw. das man sie noch überhaupt castet.Und nein liebe #aufschrei-Fraktion,nicht weil sie eine Frau ist,sondern weil sie ums Verrrecken nicht schauspielern kann.Selbst ein Dr. Uwe Boll sagt,das er es bereut sie für eines seiner Machwerke gecastet zu haben,das sagt schon alles über ihre darstellerischen Leistungen.
  • greek freak
    Es gibt ein sehr interessantes Interview von guten Doktor,auf youtube,wo er richtig aus dem Nähkästchen plaudert.Über Ben Kingsley meinte er,Zitat:"Der hat bei Bloodrayne nur wegen des Paychecks mitgespielt,machen wir uns nix vor,auch Oscar-Preisträger müssen Rechnungen zahlen,da habe ich keine Illusionen.ABER,der war hochprofessionel,immer pünktlich,konnte seinen Text,war super freundlich,keine Star-Allüren oder so.Da könnten sich andere Leute ´ne Scheibe abschneiden.""Wer denn?""Tara Reid zum Beispiel,die haben wir damals für Alone in the Dark gecastet,weil sie gerade das It-Girl war und immer in der Klatschpresse.Wir dachten die bringt PR für den Film,war ein riesiger Fehler.Kann ums verrecken nicht schauspielern,was an sich ja nicht schlimm ist,es gibt viele Stars die schlechte Schauspieler sind.ABER die hat sich total wie die Diva aufgeführt,nie pünktlich am Set,konnte den Text nicht,hat die gesamte Crew genervt mit ihren Star-Allüren." Überhaupt sind Boll´s Interviews immer unterhaltsam und informativ,weil der Typ ohne Filter labert.
  • Deliah C. Darhk
    Da stimme ich Dir zu. Seine Filme erreichen mich zwar wirklich auf keiner Ebene aber als Typ ist er schon ein Original.
  • greek freak
    Der Typ produziert Trash,aber ist wenigstens ehrlich.Es gibt ein Video,wo er ein Q & A macht wo er ein paar sehr interessante Sachen rund um den ganzen geschäftlichen Aspekt des Filmemachens erzählt,er hat auch eine Filmverleih Firma.Wie das mit Filmrechten,TV-Sendern Streaming Diensten etc. so läuft.Oh und ich fand "Dafur" gar nicht mal so schlecht.
  • Deliah C. Darhk
    Dafur habe ich noch gar nicht gesehen.Das Thema ist zwar auch für mich interessant, aber wie gesagt, erreichen seine Filme mich einfach nicht. Ist für mich wie ... öhm, keine Ahnung. Da berührt mich einfach nix. Als wäre der Kasten aus.
  • Knarfe1000
    Reid gäbe immerhin eine gute MILF auf Brazzers ab. Soll sie es doch mal da versuchen.
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