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    Zum Heimkino-Start von "King Arthur: Legend Of The Sword": Warum Guy Ritchie der King of Cool unter den Regisseuren ist
    Von Robert Laubenthal — 12.10.2017 um 21:00
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    In „King Arthur: Legend Of The Sword“ interpretiert Guy Ritchie die Artus-Sage auf seine berauschende und ultracoole Art neu. Doch was macht eigentlich den unverwechselbaren Stil des Briten aus? Wir haben uns das mal angesehen…

    Cool, cooler, Guy Ritchie

    King Arthur: Legend Of The Sword“-Regisseur Guy Ritchie kommt persönlich auf den ersten Blick rüber wie ein ganz normaler Geezer aus London, einer der im Pub ohne weiter aufzufallen sein Bier trinkt. Aber seine Filme sind alles andere als unscheinbar, das war schon bei seinem kultigen Langfilmdebüt „Bube, Dame, König, grAs“ so, das 1998 wie eine Bombe einschlug. Mit ganz viel schwarzem Humor, total authentischen und gleichzeitig unglaublich schrägen Figuren, einem schier unerschöpflichen visuellen Ideenreichtum, kultverdächtigen Dialogen und dem coolsten Soundtrack diesseits von Quentin Tarantino avancierte Ritchie zu Großbritanniens Gangsterfilmkönig. Mit „Snatch – Schweine und Diamanten“ machte er zwei Jahre später genau an dieser Stelle weiter – dieses Mal mit internationaler Starbesetzung (Brad Pitt, Benicio del Toro). Ritchie hatte einen unverkennbaren persönlichen Stil entwickelt, der weltweit zahlreiche Fans fand.

    Jason Statham, Brad Pitt und Stephen Graham in „Snatch“

    Auch Popstar Madonna war von Ritchie beeindruckt und heiratete ihn. Für sie unterbrach er 2002 seine Reihe typisch britischer Gangsterfilme und gab ihr die Hauptrolle in der Kuriosität „Stürmische Liebe“, ehe er mit „Revolver“ und „Rock N Rolla“ auf vertrautes filmisches Terrain zurückkehrte.

    Nach dem Ende der schlagzeilenträchtigen Ehe hat der Regisseur Guy Ritchie dann eine neue künstlerische Herausforderung gesucht und dem Hollywood-Blockbusterkino seine Signatur aufgedrückt. Im Riesenhit „Sherlock Holmes“ mit Robert Downey Jr. richtete er seinen unbändigen Stilwillen auf das viktorianische London und schuf eine mit seiner ganz eigenen Action-Ästhetik angereicherte Steampunkversion des berühmten Stoffes, die er im Sequel „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ noch einmal erweiterte.

    King Arthur & Co.: Die besten Schwertkämpfe

    Egal wo und zu welcher Zeit Guy Ritchies Filme angesiedelt sind, immer haben sie etwas unverwechselbar Cooles an sich: Das gilt für den 60er-Jahre-Agentenjetset in „Codename U.N.C.L.E.“ genauso wie für sein mitreißendes Mittelalter-Fantasy-Epos „King Arthur: Legend Of The Sword“. In dieser Neuinterpretation der Legende finden alle großen Stärken des Regisseurs zusammen. Auf den kommenden Seiten präsentieren wir euch die markantesten Markenzeichen des Filmemachers.

    „King Arthur: Legend Of The Sword“ ist seit 12. Oktober 2017 auf Blu-ray, DVD und VOD erhältlich.


     

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    Kommentare
    • Hans H.
      Nur dass dieses Cool zu der Arthur-Legende nicht gepasst hat. Ich fand das nur peinlich.
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