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Ridley Scott behauptet: "Blade Runner 2049" funktioniert nur, wenn Deckard ein Replikant ist
Von Tobias Mayer — 17.10.2017 um 17:11
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Seit „Blade Runner“ 1982 ins Kino kam, debattieren Zuschauer darüber, ob Harrison Fords Replikanten-Jäger Deckard nun selbst Androide ist oder nicht. Für Ridley Scott wird die Frage durch „Blade Runner 2049“ eindeutig beantwortet…

Sony Pictures / Warner Bros. Pictures

Achtung SPOILER! Wir schreiben über die Handlung von „Blade Runner 2049“!

Ridley Scott, Regisseur des Sci-Fi-Meilensteins „Blade Runner“ und Ideengeber von Denis Villeneuves meisterhafter Fortsetzung „Blade Runner 2049“, ist ein Mann markiger Ansagen. Für ihn steht lange fest, dass Rick Deckard (Harrison Ford) in „Blade Runner“ selbst ein Replikant ist, obwohl er den Auftrag hat, die Androiden zu jagen. In seinem Klassiker wird die Frage nicht eindeutig beantwortet (zumindest in der originalen Kinofassung) – und auch in „Blade Runner 2049“ geben Denis Villeneuve und seine Drehbuchautoren Hampton Fancher und Michael Green keine klare Antwort. Für Scott allerdings ergibt „Blade Runner 2“ nur Sinn, wenn Deckard kein Mensch ist.

Im Empire-Podcast erzählte der Produzent, wie er vor Drehbeginn des Sequels beim Essen zu Harrison Ford sagte: „Wenn Du kein Replikant wärst, würde der Film, den du machen wirst, nicht existieren. Wenn die Zuschauer den Film sehen, ist es notwendig zu wissen, dass er dort ein Replikant ist.“ Dass von Scott erwähnte Abendessen beschrieb übrigens wahrscheinlich schon einmal Denis Villeneuve. Der erzählte bereits Ende 2016 über ein gemeinsames Dinner mit Scott und Ford: „Es war ziemlich lustig zwischen Harrison und Ridley zu sitzen, die sich darüber streiten, warum Deckard ein Replikant sei oder warum er ein Mensch sein könnte. Für mich als Fan ist das ein Abendessen, an welches ich mich mein ganzes Leben lang erinnern werde.“ 

Denis Villeneuve über den "Blade Runner 2049"-Sex von Ryan Gosling, Ana de Armas und Mackenzie Davis

Eine der großen Überraschungen von „Blade Runner 2049“: Rick Deckard und die aus dem ersten Teil bekannte Replikantin Rachael zeugten ein Kind. Das ist der revolutionäre Beweis, dass sie zur Fortpflanzung in der Lage und damit den Menschen noch ähnlicher sind als ohnehin bereits. Deckard und seine Tochter Dr. Ana Stelline (Carla Juri) sind darum in „Blade Runner 2049“ gesuchte Personen, unter anderem der Geschäftsmann Niander Wallace (Jared Leto) – der eine zeugungsfähige Replikantin herzustellen versucht – will sie in seine Gewalt bringen. Glaubt Ridley Scott nun, die Elternschaft von Deckard und Rachael (Sean Young) sei nur dann wirklich besonders, wenn beide Replikanten sind? Ergibt die Handlung von „Blade Runner 2049“ keinen Sinn, wenn ein Mensch und eine Androidin sich fortgepflanzt hätten? Was meint ihr?

Blade Runner 2049 Trailer DF

 

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Kommentare
  • Jimmy V.

    Nein. So langsam nervt mich Ridley Scott mit seinem Insistieren auf Deckard als Replikanten. Ich fand die Idee ja früher auch interessant, aber sie macht in BR einfach keinen Sinn und war auch nicht im Sinne von Philipp K. Dick. Die Replikanten, die Maschinen, verhalten sich menschlich; die Menschen verhalten sich wie Maschinen. Und Deckard wird das klar. Das ist eigentlich, so grob, die Quintessenz, von "Blade Runner".
    Ob er ein Replikant ist oder nicht, hat für die Prämisse des zweiten Films gar keine Relevanz. Ich sehe nicht, wo das der Fall sein soll. Maschinen und Menschen werden ununterscheidbarer. Das ist hier der Kern der Sache. Auch dafür ist Deckards (Nicht-)Menschsein nicht von Bedeutung.

  • Micox

    SO ein Idiot.. Für mich macht es sogar noch mehr Sinn wenn Deckard kein Replicant ist..

  • Sentenza93

    Ridley, schmeiß eine Tablette ein, schlaf eine Runde und mach es wie Carpenter bei "Das Ding...": Dem Zuschauer überlassen.
    Und danach bitte nie wieder einen "Blade Runner" - oder einen "Alien" - Film anpacken. Überlass das Anderen. Danke. :D

  • TheFog

    Wann hört der endlich damit auf? Kein Regisseur in den letzten Jahren hat für soviel Des- und Chaosinformationen gesorgt wie Scott. Ob es um die Anzahl der Pometheus- oder Covernent-Fortsetzungen geht oder deren Filmtitel (!) oder dass er aus allen seinen Klassikern jeweils ein Franchise machen will und vor allem, vor allem (!!!!) sein nicht mehr zu ertragendes Deckard-Replikanten-Gesülze. Scott will einfach mehr Mystery und Tiefgang reinbringen, als sowieso schon drin ist und er will filmhistorisch unsterblich werden, was er trotz seiner Freakshow der letzten Jahre schon ist .... deswegen bitte alles Franchisen wo Scott draufsteht ..... nee, bitte nicht!

  • Sentenza93

    Du hast den gesehen, oder? :D
    Childs, ist er oder ist er nicht? :D

  • greek freak

    Es ist schon langsam nur noch tragik-komisch mit anzusehen,wie Ridley Scott seine eigenen Filme nicht versteht.
    Zuerst zerstört er den Mythos der Xenomorphs in Alien:Covenant,mit dieser bekloppten Originstory und seit Jahren versucht er Blade Runner mit dieser "Deckart ist ein Replikant"-Aussage auf den Kopf zu stellen.Wir sollten alle dankbar sein,das Denis Villeneuve beim Sequel die kreative Kontrolle hatte und nicht Scott.

  • Jimmy V.

    Nö. Ich bin auch kein Purist, der 1 zu 1 Umsetzungen will. Aber die Vorlage hat schon eine Intention, die einfach wesentlich besser passt. Man denke mal bitte über "Blade Runner" nach und sieht, dass Deckard als Replikant gar keinen Sinn macht.

  • WhiteNightFalcon

    Scott sollte die Entscheidung wer was ist, einfach dem Zuschauer überlassen. Ist doch schön, wenn man sich als Zuschauer einfach mal hinein interpretieren kann, wie die Auflösung eines Films ist.
    Kevin Costners Film Swing Vote hat das mal gekonnt vorgemacht, wie man den Zuschauer mit der letzten Szene völlig im Regen stehen lässt und wo man sich als Zuschauer auch selbst erklären muss, warum die Story kein eindeutiges Ende parat hält.

  • Sentenza93

    Genau der Kerl.
    Gibt halt manche Sachen, die dafür sprechen, dass er das Ding war, aber auch welche, die dagegen sprechen. Und Carpenter sagt halt selbst: Soll sich jeder das denken, was er will.

  • FAm Dusk Till Dawn

    hach ja, die Demenz ...

    Ist und bleibt letzen Endes auch nur ein Film. Man muss auch nicht aus allem eine Religion machen ...

  • Darth Doom

    In der Kinoversion wird die Frage garnicht gestellt.

  • Jimmy V.

    Auch dort nicht. Ich habe den Final Cut nochmal letzte Woche gesehen. Ja, da gibt es die bekannte Einhorn-Szene, aber das muss nichts heißen, weil auf der anderen Seite auch das Augen-Leuchten Deckards, welches Scott so leicht eingebaut hat, hier entfernt war.

  • Darth Doom

    Ich gibt ein paar sachen, welche dafür sprechen, das Deckart ein Replikant ist und es gibt auch Gründe (z.B. Logik), das er kein Replikant ist. Scott sollte aufhören, das abzustreiten und 2049 ergibt auch mit Deckart als Mensch sinn.

  • WhiteNightFalcon

    Stimmt. Die Kinoversion sagt eigentlich nur, dass Deckard sich in Rachel verliebt hat und mit ihr flieht, um sie zu schützen und mit ihr die ihr verbleibende Zeit zu verbringen. Darauf, dass er ein Replikant sein könnte, konnte ich für mich auch nie einen Hinweis entdecken.

  • John K.

    Der erste Film hat sich schon weit genug vom Buch entfernt ( würde das nicht als Quelle bezeichnen). Finde die Repkilantentheorie gar nicht ao abwegig, zum einen verleiht das dem Vorgänger einen bittere Note ( ein Replikant der seine eigene Spezies auslöschen muss) umd zum anderen spiellt es auch mit der Erwartungshaltung des Zuschauer, man denkt ständig Deckard wäre ein Mensch. Entspreche auch Dr. Eldon Tyrell These ,,menschlicher als ein Mensch" , die Grenze zwischen Mensch und Replikant verschwimmt immer weiter.
    Weiterhin würde das das im jetzigen Teil weitaus mehr Sinn ergeben, wenn Deckard und Rachael ein Kind bekommen können, würde das sie ja auf eine neue Evolutionsstufe setzten und wären damit einen Schritt näher ihren Schöpfer zu enstprechen. Wüsste nicht welche Gravitas das im anderen Fall hätte? .
    Und außderm kann ich die allgemeine Häme gegen Scott nicht nachvollziehen, ja er hat sich in letzter Zeit nicht mit Ruhm bekleckert, aber er ist maßgeblich dafür veranwortlich dass wir Blade Runner 2049 sehen konnten.

  • WhiteNightFalcon

    Was meinst du, wie die Religionen entstanden sind? Menschen brauchten schon immer etwas an das sie glauben konnten, dem sie die Schuld für Unheil geben konnten, statt zu akzeptieren, dass die Wahrheit irgendwo da draußen ist. 😞

  • Jimmy V.

    Die bittere Note ist ja genau das, was Scott will - aber eben zu sehr forciert. Das beginnt ja schon mit der Frage, warum Deckard überhaupt ein Replikant sein soll. Du musst einfach mal die Frage googeln. Da tauchen wesentlich mehr Argumente Contra-Replikant auf als Pro-Replikant.
    Was die Häme von Scott angeht: Er hat sich nicht mit Ruhm bekleckert, ja, aber ich halte ihn durchaus für einen fähigen Regisseur und mag viele seiner Filme, auch jüngere, und auch diejenigen, für die sich kein Schwein interessiert (wie z.B. "Ein gutes Jahr").

  • Jimmy V.

    Man darf alles miteinander Vergleichen. Das macht den Sinn der Sache aus.
    Ob Dick ein schlechter Autor ist, weiß ich nicht. Kenne nicht so viel von ihm. Auf jeden Fall eignen sich seine Werke wohl für eine Menge guter Serien und Filme. :)

  • Jimmy V.

    Dein Verständis von Interpretation ist dann wohl ein anderes. Ich halte jedenfalls nichts davon nach dem zu suchen, "was der Künstler uns damit sagen will" oder "was er gemeint hat", sondern nach dem, was sinnig ist, was eine tolle Lesart sein kann usw. Scott kann noch so viele Einhörner einbauen und es damit doppeldeutig sein lassen oder sogar ziemlich eindeutig. Es ändert ja nichts daran, dass viele andere Szenen dann trotzdem keinen Sinn mehr machen. Für mich ist die Einhorn-Szene keine wirklich gute gewesen, denn sie ist eben zu forciert.

  • Micox

    Äh, den ganzen Film..?

  • Deliah C. Darhk

    Ist Deckard ein Replikant, verliert Rachael ihre Einzigartugkeit und Ana steht nicht mehr als Hybride für dss Verschmelzen von Künstlichkeit und Menschlichkeit und die Frage was genau Leben ausmacht. Sie wäre einfach nur noch eine von zwei Maschinen geschaffene Maschine.
    Allein durch einen menschlichen Vater würde das durchbrochen. Deswegen macht 2049 für mich nur Sinn, wenn Rick ein Mensch ist.

  • Deliah C. Darhk

    Dagegen spricht in der Kinofassung aber "Schade, dass sie nicht leben wird.", weil es keinen Sinn macht, wenn Rick kein Mensch ist, und seine Erklärung aus dem Off, dass Rachael etwas Besonderes mit nicht festgelegter Lebensdauer sei., was keinen Sinn machen würde, wenn Rick dies als Replikant gar nicht miterleben kann. Es sei denn, er wäre so ein neues Modell wie Rachael. Aber dann passt seine krasse Unterlegenheit gegenüber Roy nicht ins Bild, der ja das ältere Modell wäre.

  • Deliah C. Darhk

    Sind beide Replikanten, ist es keine echte Evolution, da kein Erbgut weitergegeben werden kann.
    Es sind zwei Maschinen, deren Programm vorsieht eine weitere Maschine zu konzipieren.
    Pflanzt sich aber ein Mensch mit dieser Maschine fort, durchbricht diese ihre Sachlichkeit ubd bringt Leben hervor, indem sie die DNA des Vaters austrägt. Das wäre dann in der Tat sowohl für die Maschine wie auch den Vater ein evolutionärer Schritt.

  • WhiteNightFalcon

    Wären Deckard und Batty Replikanten, hätten wir den Terminator-Effekt, dass ein altes Modell ein technisch überlegenes neueres letztlich trotzdem besiegt. 🤔 Was in dem Fall heißen würde, James Cameron hätte dreist bei Ridley Scott geklaut für Terminator 2. 🤤😂

  • AtzeH

    Na na! Das sind keine Maschinen, sondern zu 100% menschliche Körper, wenn auch gezüchtet und designt. Und sie haben zwar künstliche Erinnerungen, aber dennoch ein Bewusstsein, hinterfragen den Sinn des Universums und haben somit trotz gegenteiliger Meinung der Menschen eine "Seele".

    Rachel wurde also zur Fortpflanzung geschaffen. Was wäre da für einen Test besser als der Mensch Deckard?

    Falls er doch Replikant mit menschlicher Lebenserwartung und damit ein Vorgängermodell von K ist, warum soviel Aufhebens bei der "Verkupplung" seitens Tyrell?

  • Jimmy V.

    Ja, eben. Das ist doch genau einer meiner Punkte.

    Und ob sie "keine" Maschinen sind oder "doch" Maschinen, wäre eine endlos zu debattierende Frage. Willkommen in der Philosophie. ;)

  • Der Eine vom Dorf

    Das wird's sein. :-D

  • Der Eine vom Dorf

    Es ist doch gar nicht klar, ob sie aus diesem Grund erschaffen wurde oder einfach als "normaler" Nexus 6 Replikant. Auch das wurde im neuen Film nur dahingestellt oder habe ich Etwas verpasst. Würde - mit Deckard als Mensch - sogar noch mehr Sinn ergeben, da sich dann Beide verhalten hätten wie "ganz normale Menschen", die sich verlieben und fortpflanzen.

  • Der Eine vom Dorf

    Treffender hätte ich es nicht schreiben können. Nach dem ersten Film (Director's Cut) bin ich auch noch auf der Pro-Welle mitgeschwommen, aber in der Fortsetzung ergibt das Ganze überhaupt keinen Sinn, wenn Deckard ein Replikant wäre. Keine Ahnung, weshalb Scott das genau andersherum sieht.

  • SchmitzKATZ

    Alter Trottel verschandel lieber weiter deine Aliens

  • SchmitzKATZ

    du bist ja krass

  • Deliah C. Darhk

    Altersstarrsinn nehme ich an. Der Mann will seine Vision durchsetzen, weil er vielleicht Angst hat sonst seine guten Zeiten zu schnell loslassen zu müssen.
    Ist zwar etwas nervig (für Andere), aber auch ein ganz natürlicher Reflex, um die ihm immer bewusster werdende Sterblichkeit auszublenden.

  • Deliah C. Darhk

    Die Bauteile mögen ja gezüchtet sein, aber dennoch werden Replikanten aus diesen zusammengesetzt. Sie werden nicht als Babys geboren, durchlaufen keine Kindheit und wachsen mW nicht. Das macht sie faktisch zu Maschinen.

    Auch eine gut programmierte KI-Software könnte jeden denkbaren Sinn hinterfragen. "Seele" nännte ich das aber nicht.

  • Deliah C. Darhk

    In T2 (und 3) war die Unterlegenheit jedoch als Bauart sichtbar, und wichtiger, wie das ältere Modell seine eigenen Möglichkeiten nutzte um den Gegner zu besiegen, was in T3 nur durch Selbstzerstörung ging.
    In BR verliert Roy durch sein mehr oder minder natürliches Ableben; nachdem er Rick besiegt und begnadigt hatte.
    Nach Roys Tod äussert Rick sich (Kinofassung) aus dem Off dazu, dass, wenn diese Maschine in ihren letzten Momenten das Leben zu schätzen wusste, sollten die Menschen es auch können.
    Macht für mich einfach mehr Sinn, wenn Deckard selbst ein Mensch ist.

  • John K.

    Replikanten sind keine Maschinen, sie bestehen aus bioorganischen Teilen die keineswegs mechanische Komponenten beịnhalten. Sie wurden nach dem Abbild ihrer Schöpfer entwickelt. Und da sie im Gegensatz zu den Menschen im Laufe der Handlung menschliche Gefühle entwickeln wäre die Verschmelzung beider die letzte Stufe zur Menschlichkeit. Deckard wäre der Vater des ersten nicht von Menschenhand produzierten, sondern frei geborenen Replikanten Ana
    Außerdem sind doch beide Teile durchsetzt mit Anspielungen auf Deckards Identität:
    -Seine Faszination für Fotos ( wie eigentlich alle Replikanten im Originaltei)
    -Nichtvorhandensein von Verwandten
    -Wieso sollte man einen alten Blade Runner auf so einen Job anhsetzen? Er ist doch ganz klar entbehrlich
    -Im neuen Teil spricht Gaff von einem Leuchten in Deckards Augen ( was bei allen Replikanten im Originalteil vorkommt)
    -Rachael fragt ihn ob er den Void Kampf-Test jemals selbst angewandt hätte? , was er verneint.
    -Deckard wird nur mit seinem Nachnamen angesprochen, alle Repliakten im Film haben nur einen Namen
    -Alle Replikaten werden thematisch an ein Tier gebunden :
    Leon-Schildkröte / Rachael - Eule / Zhora - Schlange / Pris - Waschbär / Roy - Wolf / Deckard - Einhorn , womöglich doppeldeutig zu verstehen ein mystisches Wesen, unnatürlich und das einzige seiner Art ( -> würde sogar in Bezug zu seiner Tochter stehen Ana-Pferd)

    Das soll keinesweges ein Versuch sein zu sagen Deckard sei ein Replikant, finde es nur vermessen dass alle Scott attestieren er wäre übergeschnappt nur weil er auf seiner Meinung behaart. Finde es sogar löblich wenn man mal Partei ergreift, weitaus interessanter als es einfach offen zu lassen.

  • Deliah C. Darhk

    Der Begriff Maschine kommt vom Griechischen irgendwas mit "mēchanḗ" und bedeutet „Werkzeug", Hilfsmittel" oder "Vorrichtung".
    Es ist ein durch ein Antriebssystem motiviertes technisches Gebilde mit beweglichen Teilen.
    Mechanik bedeutet "Wirkungsweise" und ist die Lehre der körperlichen Bewegung.

    Trifft beides auf Replikanten zu, denn schon die Bewegung eines Armes ist ein Akt der Mechanik.

    Was nicht zutrifft ist, dass Deckard nur einen Namen hat. Er heisst Rick.
    Sich ohne Titel nur mit dem Nachnamen anzusprechen ist in den USA nicht unüblich. Da ist es schon auffälliger, dass die Replikanten mit ihren Vornamen angesprochen werden, denn auch sie haben Nachnamen. Sie werden Deckard genannt, als er den Job bekommt.

    Ich bin auch von Bildern fasziniert. Das nennt sich Kunstinteresse. Es macht mich nicht zur Replikantin.
    Meine engste Freundin hat auch keine vorhandenen Verwandten. Und? Vielleicht mag sie ihre Familie nur einfach nicht und hat sich von ihr getrennt. Soll vorkommen.
    Womit das Einhorn per Definition nun mal kein Tier ist. Es ähnelt nur einem.
    Meine Kinder sind bzw werden übrigens Steinbock, Krebs, Steinbock + Steinbock. Die wurden aber nicht künstlich gefertigt.
    Und wenn ich dran denke wie oft mein Mann das Leuchten meiner Augen preist ...
    Hast Recht. Ich bin auch 'ne Replikantin. ;)

    Der Unterschied lt. Zitat ist, dass Scott seine Ansicht zum Fakt erklärt, wohingegen ich klar formulierte was FÜR MICH aus welchen Gründen Sinn oder keinen Sinn macht.
    Ich lasse damit Oposition zu. Ridley nicht, und deswegen wird er kritisiert, nicht weil er schlicht anderer Meinung ist.

  • John K.

    Das mit der Defintion nehme ich gut und gerne an, aber der Rest der Antworten halte ich für mehr als lachhaft. Würde es ja akzeptieren wenn man Kontroargumente nimmt die auch im Film auftauchen.
    Aber was soll die Kleinigkeit? Ein Einhorn nicht als Tier zu klassifizieren? Ich mein wir reden hier über einen Science-Fiction Film und nicht über wissenschaftliche Studien. Der Rest der Antworten fällt ins selbe Muster.
    -Hatte einige Fehler in meinem Text, meinte natürlich das Behalten von alten Fotos ( anstatt Bildern).
    -Der Zuschauer erkennt Replikanten außerdem an einem besonderen Glanz der Augen, wenn diese in einem bestimmten Winkel zum Zuschauer sehen -> ( das ,,Leuchten" der Augen).
    -Mir ist durchaus bewusst das Deckard einen Vornamen hat, dennoch wird er ausschließlich mit seinem Nachnamen angesprochen. ( Alle Replikanten im Film haben nur einen Namen). Nur die die vom Menschen nicht zu unterscheiden sind oder eine Art Menschlichkeit erhalten haben Vor und Nachnamen - > Joe. K , Roy Batty , Rick Deckard , Dr. Ana Stelline.
    -Das Argument mit den Verwandten ist schwach, geb ich zu. Er entspricht zwar dem Klischee des Hardboiled-Cop , find es dennoch intereessant dass Deckard keinerlei Freunde oder nähere Verwandte hat. Seine einzige Bezugsperson ist Bryant.
    -Die Argumentationsweise mit den Tieren würde ich gerne mit einem beliebigen Fäkalwort beanworten.... was ich selbstverständlich nicht mache
    Wer die Vorlage kennt und im Film aufpasst weiß das Tiere eine signifikante Rolle spielen.

  • Deliah C. Darhk

    Du hast das Zwinker-Smiley übersehen ...

  • John K.

    Oh mann , verzeih mir .... .

    Hab mich bissl zu sehr reingesteigert....

  • Deliah C. Darhk

    Kein Problem.
    Die Repli-Frage ist gefühlt halt auch ein klein wenig wie Religion. Da kann das passieren.

  • Darklight ..

    Das ist, wie immer das ätzende an FILMSTARTS.
    Die MegaSpoiler (Und SpoilerAndeutungen) in den Überschriften.
    Ein Thema, wo ich hier jedesmal das Kotzen kriege.
    Die Überschrift hätte einfach neutral heißen können:
    "Ridley Scott persönlich äußert sich endlich eindeutig zu der Frage, ob Deckard Mensch oder Replikant ist."

    Sowas hätte völlig gereicht. Damit hätte jeder gewußt, daß er diesen Artikel tunlichst nicht lesen soll, wenn er ohne Spoiler ins Kino will. Mich hat diese mal wieder sehr unintelligente Überschrift beim Schauen des Film eine Woche später sehr gestört.
    Wenn die Überschriften etwas "schwammiger" formuliert würden, gäbe es weniger verärgerter Fans und... ja... wohl auch weniger Klick.
    Also... wird klar, wofür sich FILMSTARTS entscheidet.

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