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    Gal Gadot, Ezra Miller und Co. erklären: Darum ist "Justice League" ein brandaktueller Film
    Von Björn Becher — 04.11.2017 um 19:09
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    Auf der Pressekonferenz zu „Justice League“ sprachen wir mit den Stars darüber, wie gut der neue DC-Blockbuster in die aktuelle Zeit passt.

    Warner Bros.

    Über den Inhalt von „Justice League“ dürfen wir euch eigentlich noch rein gar nichts verraten, aber so viel sei an dieser Stelle trotzdem erwähnt: Es gibt Anklänge an das aktuelle Weltgeschehen, was - wie die Stars des DC-Superheldenblockbusters auf der Pressekonferenz in London deutlich machten – auch sehr wichtig sei.

    Laut Flash-Darsteller Ezra Miller müsse man – auch bzw. gerade in Superheldenfilmen - bedeutende und ernste Themen adressieren, denn: „Es ist wichtig darüber zu reden“. Miller verweist darauf, dass sich die Welt in einer Krise befindet: „Es gibt keine Garantie, dass die Menschheit in 100 oder 200 Jahren noch hier sein wird, weil wir wirklich gefährlichen existenziellen Gefahren ins Auge sehen.“ Die Menschheit müsse daher ihre Differenzen beilegen, um Probleme wie den Klimawandel oder die Gefahr eines Atomkrieges zu lösen. Daher sei es schon mal hilfreich, in der Welt von Fantasy und Fiktion zu zeigen, dass dies möglich ist.

    Sein Kollege Ray Fisher, der Superheld Cyborg spielt, setzt dabei auf die Inspirationskraft von „Justice League“. Dort gelinge es Menschen, die über Macht in Form von Superkräften verfügen und eigentlich in verschiedene Richtungen gehen, zusammen zu arbeiten und Gutes zu tun. Er hoffe, dass dies auch Menschen, die im realen Leben Macht haben, inspiriere, es den Kino-Superhelden nachzumachen.

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    Ins selbe Horn wie Fisher bläst Erfolgsproduzent Chuck Roven, der hier auch „Justice League“ nicht als Ausnahme, sondern als Fortführung einer langen Tradition sehen will. Schließlich gebe es die Figuren schon so lange, weil sie inspirierende Figuren sind. Und wenn diese Metamenschen mit ihren Superkräften, die so verschieden sind, erkennen können, dass sie zusammenkommen müssen, dann soll dies seiner Meinung nach auch Wiederklang in der Welt finden und allen zeigen, dass wir zusammenkommen müssen.

    „Wonder Woman“ Gal Gadot bezeichnete ihre Antwort selbst als „cheesy“, also kitschig. Sie komme aber tief aus ihrem Herzen und ist mehr ein Appell, der die Aussagen der Stars perfekt abschließt: „In der realen Welt kämpfen wir nicht gegen Monster, wir haben keine Alienangriffe, es sind wir selbst, die die Probleme schaffen. Und ich denke, es wäre wundervoll, wenn irgendwie wir Menschen zusammenkommen könnten und Gutes zusammen tun könnten, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.“

    Was die Mitglieder der „Justice League“ Gutes tun, könnt ihr ab dem 16. November 2017 im Kino sehen.

     

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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      Die Republikaner haben in jedem Fall einen an der Waffel. Hab die letzten Wochen mal die Biografien von Bill Clinton und Hillary Clinton gelesen, da schüttelt man über die US-Politik stellenweise echt nur den Kopf.
    • Deliah C. Darhk
      Macht nichts. Dann gebe ich Interviews, bekomme eine eigene Show und unterstütze im nächsten Wahlkampf damit die Demokraten. :D... und dann erklärt er mich zum Schurkenstaat und behauptet, ich hätte ihn im Schritt berührt.Hab' ich dann vermutlich auch - mit dem Knie. *fg*
    • WhiteNightFalcon
      Wenn man das für bare Münze nehmen würde, müssten alle Bond-Filme der Vergangenheit ab sofort als "Ihrer Zeit voraus" deklariert werden, in denen es um die Vernichtung der Welt ging. 🤔
    • WhiteNightFalcon
      Lass das nicht Trump the Trampel hören, sonst wirst du umgehend berühmt, wenn der solche Beleidigungen über sich ließt und über dich Abtwittert. 😂
    • HalJordan
      Echt? Das wusste ich nicht. Dann nehme ich das gerne wieder zurück. ;-)
    • HalJordan
      Das habe ich bis dato noch NIE gehört? ;-D
    • Sentenza93
      Schön gesagt. :)Und es war noch kein Urteil über den Film an sich, sondern auf diese Aussagen bezogen. "Kong: Skull Island" hat mich z.B. nämlich trotzdem unterhalten. :)Geht mir einfach darum, endlich mal wieder das Politische und "Political Correctness" bei Filmen nicht immer so in den Vordergrund zu stellen. Wenn man sowas in einen Film einbaut, ok, oder die Zuschauer etwas in dem Film sehen, was sie evtl. inspiriert oder freut...super. Aber nicht immer so mit dem Dampfhammer: "Ach Gottchen, sind wir politisch!" oder "Guckt mal, wir haben eine homo - oder bisexuelle Figur im Film" ("Thor" lässt grüßen). Lobt stattdessen den Regisseur, den Cast, die Crew. Die, die das ganze Spektakel erst möglich machen.
    • Deliah C. Darhk
      Komm, sei nicht so hart. Jedes Leben sieht anders aus.Der Eine ist nach dem Film für Wochen gut drauf und fühlt dich inspiriert. Der Andere taucht direkt wieder in eine Alltagsrealität ein, die sich nicht ausblenden lässt, z. B. auf der Kinder-Krebsstation.Wir kennen Besserwisser und Sentenza nicht. Vielleicht ist einer von beiden tatsächlich so ein Held, der sich nach dem Film wieder einem aussichtslosen Kampf stellen muss.Unseren Spass an Filmen schmälert das ja nicht. Ich freue mich nur einfach, dass ich die Möglichkeit habe, den Genuss der Illusion etwas länger mitnehmen zu können. Ist was Schönes, ein Geschenk. :)
    • Darklight ..
      Leider ist auch das aktuelle Weltgeschehen spannender und interessanter. UND ES IST DÜSTER...Ich sehe bisher also keinerlei Gemeinsamkeiten mit DC Verfilmungen...; )
    • Sentenza93
      Chuck geht tatsächlich auch. :D
    • HalJordan
      Sollte die Abkürzung dann nicht besser Charlie heißen? ;-D
    • Sentenza93
      Naja, Abkürzung. :D
    • HalJordan
      @FS: *Klugschei*modus* an, der Produzent heißt Charles Roven, nicht Chuck. ;-)
    • Sentenza93
      Ganz ruhig. :DGeht mir nur um solche Aussagen bei Filmen. Solche Sachen wie "Epic" z.B. sind zwar mittlerweile auch recht nervig, aber gut, gehört dazu. Aber solche politischen Sachen...man kann es auch übertreiben. :D
    • Sentenza93
      Ganz so theatralisch meinte ich es nicht. :DSondern einfach nur, dass man den Film als das sehen sollte, was er ist. :)
    • King 35
      Ihr seid so erbärmlich!
    • FAm Dusk Till Dawn
      Da ist sicher viel wahres dabei. Aber mir fehlt einfach die Brücke zwischen aktuellen Brandherden und Blockbustern aus dem DC-Universum.
    • Besserwisser
      Ganz deiner Meinung. Filme lenken mich höchstens für 2-3Std von unseren Problemen ab. Aber nicht einer schafft es die Welt in einer besseren Bahn zu lenken. Wir stumpfen ehr ab durch das ganze rumgeballert, gefoltere und gemorde! Inspiration und Helden sind die, die sich anderen in den Weg stellen die hilflosen Leuten Schaden wollen. Nicht Batman, Spider-Man oder irgendeiner der sich ein Kostüm überstreift und 30mio damit verdient!
    • Deliah C. Darhk
      "Es gibt Anklänge an das aktuelle Weltgeschehen ..."Bitte sagt mir, dass im Film der US-Präsident ein Meerschweinchen als Frisur trägt. :D
    • Silvio B.
      Schade, dass die meisten Menschen ignorant und egoistisch sind. So kitschig Gadots Antwort auch klingt, genauso einfach könnte es aber sein.
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