Schnell-Bewerter
Mein FILMSTARTS
    Gerücht: "The Batman" soll auch mit Jake Gyllenhaal statt Ben Affleck ein "Justice League"-Sequel werden
    Von Björn Becher — 20.11.2017 um 16:03
    facebook Tweet

    Es mehren sich die Gerüchte, dass Jake Gyllenhaal als Ersatz für Ben Affleck bereitsteht, falls dieser nicht mehr Batman spielen will. Einem neuen Gerücht nach würde man dann die Rolle aber einfach umbesetzen – ohne zusätzliche Erklärung.

    Warner Bros.

    Genau zum Start von „Justice League“ sorgte Filmjournalist John Campea für Aufsehen. Er brachte das Gerücht in Umlauf, dass Jake Gyllenhaal als Batman-Nachfolger von Ben Affleck schon bereitsteht, falls dieser nicht mehr weitermachen will. Zwei Quellen hätten ihm dies unabhängig voneinander verraten. Nun legt Campeas Kollege Mario-Francisco Robles nach. Der mittlerweile selbstständige ehemalige DC-Experte der Genre-Seite Latino-Review verrät auf seinem privaten Blog ElFanboy.com, dass er das Gerücht mit Gyllenhaal auch gehört habe und seine Quelle ihm zudem schildern konnte, wie der Übergang erfolgen soll.

    Laut den Infos von Robles sei Gyllenhaal in erster Linie auch angefragt worden, um ein bisschen Druck auf Affleck aufzubauen und diesem zu verdeutlichen, dass er nicht unersetzbar ist. Doch mittlerweile sei es sehr wahrscheinlich, dass Affleck wirklich aufhöre. In den vergangenen Wochen sei intern wohl recht deutlich geworden, dass sich der Star verabschieden will. Die Quelle geht sogar davon aus, dass die Gyllenhaal-Personalie deswegen schon bald bestätigt wird.

    Gyllenhaal spielt Afflecks Batman

    Die große Frage, die sich viele Fans dahingehend stellen: Wie wird dieser Wechsel erklärt? Womöglich überhaupt nicht. Robles Quelle berichtet, dass „The Batman“ von Matt Reeves kein Prequel oder Reboot wird. Man werde darin den Batman aus „Justice League“ sehen – nur womöglich mit einem neuen Darsteller.

    Jake Gyllenhaal wird in Kürze 37 Jahre, bis „The Batman“ in ein bis zwei Jahren realisiert wird, ist er noch näher an 40. Ben Affleck ist zwar noch einmal eine Ecke älter (45 Jahre), doch trotzdem will man keine jüngere Version zeigen. Auch Gyllenhaals Batman soll der nach 20-jähriger Auseinandersetzung mit dem Verbrechen abgekämpfte Dunkle Ritter sein.

    Wie alt ist Batman?

    Da kommt es ganz passend, dass gerade eine Twitter-Nutzerin eine Unterhaltung teilte, die auf der Social-Plattform Vero erfolgte. Dort wurde über die Zeitlinie der aktuellen Filme diskutiert. „Man Of Steel“-, „Batman V Superman“- und „Justice League“-Regisseur Zack Snyder bestätigte im Rahmen dieser Diskussion, dass Ben Afflecks Batman nach dem Ende von „Batman V Superman“, also zur Zeit von „Justice League“, etwa 45 Jahre alt ist. In „Batman V Superman“ erfahren wir ja bereits, dass er 44 Jahre alt ist.

    Ein paar graue Strähnen in Jake Gyllenhaals Haar- und Bartpracht und er dürfte ohne Probleme einen Mittvierziger darstellen können – vor allem, wenn man das Alter einfach nicht diskutiert.

    Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber noch einmal die Betonung, dass alles nur Gerüchte sind. Sicher ist nur, dass Ben Affleck sich öffentlich wiederholt distanzierte und es so wirkt, als hätte er mit der Rolle schon abgeschlossen. Und bei Warner wäre es dumm, für einen solchen Fall nicht schon einen Ersatz in der Hinterhand zu haben.

    "The Batman" mit David-Fincher-Anleihen

    Bereits im Juni 2017 verriet Regisseur Matt Reeves uns im Interview, dass sein „The Batman“ eine vom Noir-Stil geprägte Detektiv- bzw. Kriminalfilm-Variante werde – und es dabei Anleihen an Alfred Hitchcock gebe. Ähnliche Informationen hat Robles, dessen Quelle ihm verriet, dass der Regisseur einige Dinge plane, die sehr von Krimis beeinflusst seien. Zudem wolle er sehr tief in den Batman-Mythos eintauchen. Robles spekuliert, dass dies bedeuten könnte, dass Reeves ein paar eher unbekanntere Figuren als Bösewichte ausgraben und nicht nur auf die klassischen, mehrfach genutzten Figuren zurückgreifen wird.

    Zudem soll sich der Regisseur neben Hitchcock noch einen anderen Kollegen zum Vorbild nehmen. Ihm schwebe ein richtig „grobes Krimidrama“ vor, dass an David-Fincher-Filme wie „Sieben“, „Zodiac“ oder „The Game“ erinnere.

    Alte Bekannte an Batmans Seite

    Daneben hat der Filminsider noch gehört, dass man – falls es zum Wechsel des Hauptdarstellers komme – ansonsten auf alte Bekannte setzen wolle. So seien Jeremy Irons als Butler Alfred und J.K. Simmons als Polizeichef Gordon fest eingeplant. Falls nötig seien auch Auftritte von Jared Leto und Margot Robbie als Joker und Harley Quinn denkbar. So wolle man dem Publikum auch noch einmal deutlich machen, dass es derselbe Batman ist, den wir bereits in drei Filmen gesehen haben.

    Noch ist nicht bekannt, wann „The Batman“ in die Kinos kommen soll. Es ist eines von sehr vielen Projekten, das bei DC und Warner entwickelt wurde (siehe unser Übersichtsspecial zu allen kommenden DCEU-Filmen). „Justice League“ mit Ben Affleck als Batman läuft seit dem 16. November 2017 in den Kinos.

     

    facebook Tweet
    Ähnliche Nachrichten
    Das könnte dich auch interessieren
    Kommentare
    • HalJordan
      Auf der einen Seite fände ich es schade, wenn Affleck die Rolle nicht mehr verkörpern möchte. Auf der anderen Seite sollte man auch ihn nicht zu seinem "Glück zwingen". Jake Gyllenhaal wäre ein mehr als adäquater Nachfolger und die ersten Ideen, die Matt Reeves für diesen Film hat sind extrem vielversprechend. Eigentlich hatte Gyllenhaal dem typischen Blockbuster-Kino inzwischen abgeschworen, mit Reeves als Regisseur hätte man jedoch ein richtiges Ass im Ärmel, was Jake mit großer Wahrscheinlichkeit zum Umdenken bewegen könnte.
    • HalJordan
      Das nenne ich mal richtig weit hergeholt. Im Gegensatz zu den anderen Vorwürfen, die es zuletzt gab, hatte sich Affleck bereits entschuldigt. Bei ihm wurde auch mehrfach von einem "Versehen" gesprochen, was man im Falle Harvey Weinstein nicht sagen kann.
    • HalJordan
      Absolut. Es wäre auch nicht das 1. Mal, dass ein Darsteller völlig ohne Erklärung ausgetauscht wird. Das gab es sowohl bereits bei Marvel mit Mark Ruffalo für Edward Norton oder Don Cheadle für Terrence Howard, als auch bei DC mit Maggie Gyllenhaal für Katie Holmes. Und in keinem der Fälle stellte sich das als Nachteil heraus.
    • Deliah C. Darhk
      Ich denke eher, dass Affleck schlicht und einfach nicht vom Alkohol weg kommt und es sich nicht mehr zuverlässig mit ihm arbeiten lässt.
    • WhiteNightFalcon
      Schätze weil man sich sonst blamieren würde. Der Batman-Film wird ja nun schon lange angekündigt. Mit nem Darstellerwechsel kann man so tun, als sei er nie von/für Affleck konzipiert worden, sondern normaler Teil des DCU. Würde man den Film absagen, nachdem man Affleck vergrault hat, würde sich DC bis auf die Knochen blamieren. Nicht zuletzt, weil Batman nunmal einer der zugkräftigsten Helden ist und das will man nutzen. Zumindest versuchen.
    • Jimmy V.
      Aber das macht zeitlich wenig Sinn, weil es diese Gerüchte um Afflecks Ausstieg ja schon vor dem Skandal gab. Vielleicht ziehen sie jetzt an, das wäre schon möglich. Und vielleicht ist er wegen irgendwelcher Vorwürfe und seiner Unentschiedenheit ein schwaches Glied. Zuvor war Affleck aber DER Dude. Angeblich wurden doch wegen guter Testvorführungen Batmans Anteile in BvS ausgebaut. Und die Kritik war sich da ja zumindest einig, egal wie schlecht viele den Film fanden: In BvS war Afflecks Batman das Beste!
    • Jimmy V.
      Vor allem würde ich mir bei dem Austausch des Darstellers fragen würde, warum man sich diesen ganzen Solofilm-Krampf angetan hat...
    • Jimmy V.
      Daran hatte ich auch schon mal gedacht. Aber das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Affleck wäre derjenige, der kein Bock mehr hat, wenn es denn wirklich so ist. Sein Herzensprojekt "Live by night" wurde nicht so der Brüller, wohl auch, weil er zu sehr bei DC eingespannt war. Ich glaube schon: Er will einfach raus und wieder seine eigenen Sachen machen. Hätte er sich aber auch alles vorher denken können.
    • Pumm T.
      DC kann ihr Cinematic Universum bald einstampfen wenn es so weitergeht.
    • Silvio B.
      Das klingt richtig gut, was Reeves vor hat. Ich finde Affleck sehr gut als Batman, aber Gyllenhaal ist definitv der bessere Schauspieler. Es wäre durchaus interessant zu sehen, was er daraus macht.
    • Silvio B.
      Sehe ich genauso. Mit Val Kilmer hat es auch funktioniert, auch wenn der Film nicht so toll war.
    • Joachim M.
      Sehe ich genauso
    • WhiteNightFalcon
      Völlig Banane Druck auf Affleck auszuüben, wo der echt andere Sorgen hat. Batman braucht Affleck nach dem positiven Feedback der Fans definitiv mehr, als Affleck Batman. Wenn sich das Gerücht als wahr erweist, hätte sich Batman und das DCU damit gleich mit, für mich erledigt
    Kommentare anzeigen
    Back to Top