Mein FILMSTARTS
    "Venom" mit Tom Hardy soll Darstellung eines Marvel-Bösewichts revolutionieren
    Von Björn Becher — 24.11.2017 um 13:15
    facebook Tweet

    Tom Hardy steht aktuell für „Zombieland“-Regisseur Ruben Fleischer als legendärer Marvel-Anti-Held „Venom“ vor der Kamera. Nun gibt es die Info, dass man dabei die Darstellung eines Marvel-Bösewichts neu definieren will.

    Marvel

    Die Kollegen der britischen Boulevardzeitung DailyExpress haben sich in einem Artikel mit Tom Hardys knallhartem Training für „Venom“ auseinandergesetzt und liefern dabei auch ein paar Infos, in welche Richtung der Film gehen soll. So geht es nicht nur darum, dass Hardy mit dem britischen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Nathan Jones (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Ex-Wrestler) und einem weiteren Trainer fünf Mal pro Woche intensiv trainiert, sondern es wird auch verraten, dass Regisseur Ruben Fleischer wohl bei der Darstellung des Bösewichts neue Wege gehen wird.

    So soll „Venom“ „den Begriff ‚Bösewicht‘ revolutionieren“, wie es vollmundig im Artikel heißt. Zitiert wird eine Quelle mit der Aussage: „Die Welt wird einen der düstersten, mächtigsten Superbösewichte zu sehen bekommen, den Marvel jemals erschaffen hat.“

    "Venom": Spider-Man-Bösewicht wird angeblich via Performance-Capture zum Leben erweckt

    Ganz genau ist dem DailyExpress-Bericht aber nicht zu entnehmen, ob diese Beschreibung sich wirklich – wie von den Kollegen angenommen – auf Tom Hardys Venom selbst bezieht oder auf den möglichen Widersacher Carnage. Der Satz „It's going to be carnage“, der sich an die obige Aussage anschließt, könnte nämlich auch letzteres bedeuten, während die DailyExpress-Kollegen eindeutig davon ausgehen, dass Hardys Venom selbst gemeint ist und mit dem Satz nur bekräftigt wird, dass es „ein Gemetzel geben wird“ (carnage = Gemetzel).

    Allerdings ist der Redakteur der Klatschzeitung ersichtlich kein Comic-Experte und hat womöglich noch nie gehört, dass es eine Figur gibt, die „Carnage“ heißt. So wird in dem Artikel „Venom“ auch fälschlicherweise als Spin-off zu „Avengers: Infinity War“ bezeichnet.

    Gerücht: Carnage soll "Venom"-Bösewicht werden

    An der grundlegenden Aussage ändert dies aber nichts. „Venom“ dürfte sehr düster werden und mit der Darstellung des Bösewichts neue Wege beschreiten. Das passt auch sehr gut zu den bisherigen Bekanntgaben des Studios Sony. Man wolle alle kommenden Filme auf Grundlage der Spider-Man-Rechte, die man einst von Marvel erwarb, unterschiedlich gestalten. Während ein Film eher düster wird, könnte ein anderer lustiger sein, einmal mehr Action, einmal mehr Humor im Vordergrund stehen und auch teuer müsse es nicht immer sein. Ein Low-Budget-Film sei ebenfalls denkbar.

    Ob „Venom“ irgendwann dann sogar zum Universum der Avengers um Tom Hollands Spider-Man gehört, ist noch offen. Nachdem es – losgelöst von einer Aussage von Produzentin Amy Pascal im Interview mit FILMSTARTS – darüber viel Diskussionen und Verwirrung gab, erklärten Pascal und Marvel-Chef Kevin Feige mittlerweile gemeinsam, dass alle Filme „in derselben Realität“ spielen, das heißt: Es gibt anfangs keine Überschneidungen, aber in Zukunft kann sich das ändern.

    „Venom“ soll am 4. Oktober 2018 in die Kinos kommen. Unter anderem Riz Ahmed („Rogue One“) und Michelle Williams („Brokeback Mountain“) gehören neben Hardy noch zur Besetzung. Am 7. Februar 2019 soll „Silver & Black“ mit den Spider-Man-Figuren Silver Sable und Black Cat folgen.

     

    facebook Tweet
    Ähnliche Nachrichten
    Das könnte dich auch interessieren
    Kommentare
    • Besserwisser
      Hoffentlich wird das nicht versaut. Venom ist wirklich einer der besten Bösewichte in der ganzen Comicwelt. Ich wünsche mir für die Figur das sie mir einen Schauer über den Rücken laufen lässt, wenn ich mir den Film anschaue!
    • Jimmy V.
      Das ist eine interessante Frage. Vielleicht, weil sie genau deswegen mehr herausfordern. Sie erlauben uns auch dem Normzwang zu entfliehen. Wobei jetzt insbesondere "Schlächter" nicht gerade die sympathischsten Bösen sind. Sympathisch sind ja gerade die, bei denen ihre Bosheit plausibel wirkt und Charme hat. FU aus "House of Cards" - in beiden Versionen - wäre so ein Fall.
    • WhiteNightFalcon
      Mit Aussagen, dass man etwas revolutionieren will, sollte man generell gaaaaanz vorsichtig sein, bis das Endergebnis das beweist.
    • Deliah C. Darhk
      "So wird in dem Artikel „Venom“ auch fälschlicherweise als Spin-off zu „Avengers: Infinity War“ bezeichnet."Und schon weiss ich in welchen Artikel sehr viele Markt-Fische eingewickelt werden sollten ... ^^Wer einen Job macht, sollte auch gut darin sein.
    • Deliah C. Darhk
      Weil sie uns jemanden geben, den wir verabscheuen und verurteilen können, in den wir unsere eigenen Frustrationen und Gewaltfantasien projizieren, die er stellvertretend für uns auslebt, wobei unsere Hände sauber bleiben, und den wir am Ende noch benutzen können, die Genugtuung zu empfinden, wenn er erwischt oder gerichtet wurde.Weil das so viel leichter ist, als dazu zu stehen, dass auch wir nicht immer nur kleine Sonnenscheinchen sind.So machen wir diese Figuren zu unseren emotionalen Katalysatoren.
    • Deliah C. Darhk
      Für mich als real Life - Anarchistin war in dem Film ja auch Batman der Böse. ;)Nachvollziehbare Motivationen haben alle gut geschrieben Figuren, nicht nur Bösewichte.Ich nehme an, Du meinst Figuren eie Walter White, wo gut und Nöse fliessend ineinander greift.Wenn ich Luthiens Kommentar richtig verstanden habe, waren aber wohl eindeutig miese Böse Gewaltverbrecher gemeint. Totmacher, Kanibale von Rothenburg usw.Dramatische Figuren, die eigentlich gar nichts Böses tun wollten bewerte ich natürlich auch anders.
    • Deliah C. Darhk
      Mit Letzterem hast Du natürlich unbestreitbar Recht.Ich denke aber Luthien's Ent meinte da eher die persönliche Identifikation mit dem Bösewicht.
    • WhiteNightFalcon
      Hast du absolut Recht. Bei den Bond-Filmen zb sagt man ja auch, ein 007-Film ist nur so gut wie sein Schurke.
    • WhiteNightFalcon
      Weil sie keine Grenzen kennen. Helden sind (fast) immer an irgendwelche Grenzen, wie Gesetze, Anweisungen von Vorgesetzten etc gebunden. Schurken hingegen setzen sich über solche Grenzen hinweg.Als normaler Mensch bist du ja auch tagtäglich in alle möglichen Routinen eingebunden und daher fühlen sich viele Menschen von Schurken angezogen, weil sie sowas nicht haben, sie eine Flucht aus dem Alltag sind.Aber die Leute stehen ja nicht nur auf Schurken, das siehst du glaube ich zu eindimensional. Ich mag zb den Bond von Dalton und Craig so, weil beide konsequent und offensiv einfach mal auf Anweisungen von M pfeiffen und nach Instinkt handeln. Batman finde ich u.a. cool, weil er auch ein Held ist, der nach eigenen Spielregeln spielt. Er gehört zwar zu den Guten, aber schert sich auch nicht unbedingt um Gesetze, um Schurken zu erwischen. Pfeiff du in der Realität mal auf Anweisungen des Chefs und es gibt Ärger. Zieh Du nachts mal los und vermöbel irgendwelche Typen, die du zufällig bei nem Einbruch erwischst, mit nem Baseballschläger und du bist wegen Körperverletzung dran. Schurken und manche Helden projizieren einfach ne Wunschvorstellung eines alternativen Lebens.
    • Lionheart W.
      hoffentlich ab 18!
    • greek freak
      Das ist ´ne Sony-Produktion,die labern viel im Vorfeld und am Ende kommt doch nur cineastister Sondermüll dabei raus.Erinnert sich noch jemand an das die Feigbusters und was da für ein Geschwafel vom Regissuer,Produzenten,Cast und Dan Akroyd kam?
    • Darth Doom
      Ich fand "Homecoming" super. Für mich ist das die beste Filmversion vom Charakter, aber jeder hat seine eigene Meinung :DEigendlich, wenn man es genau betrachtet, ist "Homecoming" komplett von Marvel/Disney. Sony hat sie dafür bezahlt den Film zu machen.Was Venom angeht: Da ist mir mit der Zeit, der Hype vergangen. Venom als Komedie-Action-Film, "Fifty Shades"-Autor, das Casting zu Carnage?!! Fehlt nur noch Emo-Parker und ich bin raus.
    • Darth Doom
      Warum sollte der Film revolutioner sein, wenn der Schauspieler ein hartes Training hat? Und warum hält ihr das für erwähnenswert? Die Quelle weiß nichtmal, das Venom nicht zum MCU gehört.
    • Darklight ..
      Oder... - wie das Endergebnis oft beweist.
    Kommentare anzeigen
    Folge uns auf Facebook
    Die beliebtesten Trailer
    Prospect Trailer DF
    Gesponsert
    Erster The Walking Dead Film über Rick Grimes Teaser OV
    ES Kapitel 2 Trailer OV
    The Mummy Rebirth Trailer OV
    Zombie Tidal Wave Trailer OV
    Top Gun 2: Maverick Trailer DF
    Alle Top-Trailer
    Kino-Nachrichten In Produktion
    "Blade 4" bestätigt: Marvel bringt den Vampir ins MCU
    NEWS - In Produktion
    Sonntag, 21. Juli 2019
    Angekündigter Weltrekord: "ES Kapitel 2" soll blutigster Film aller Zeiten werden!
    NEWS - In Produktion
    Samstag, 20. Juli 2019
    Angekündigter Weltrekord: "ES Kapitel 2" soll blutigster Film aller Zeiten werden!
    "Avengers 4: Endgame"-Regisseure kündigen weitere Comic-Verfilmung an
    NEWS - In Produktion
    Samstag, 20. Juli 2019
    "Avengers 4: Endgame"-Regisseure kündigen weitere Comic-Verfilmung an
    Statt "The Flash"? "ES"-Regisseur werkelt mit "Avengers 4: Endgame"-Machern an originellem Sci-Fi-Film
    NEWS - In Produktion
    Freitag, 19. Juli 2019
    Statt "The Flash"? "ES"-Regisseur werkelt mit "Avengers 4: Endgame"-Machern an originellem Sci-Fi-Film
    Alle Kino-Nachrichten In Produktion
    Die meisterwarteten Filme
    Weitere kommende Top-Filme
    Back to Top