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    "House Of Cards" geht weiter: 6. Staffel wird ohne Kevin Spacey produziert
    Von Annemarie Havran — 04.12.2017 um 19:09
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    Die geplante sechste und letzte Staffel von „House Of Cards“ kommt nun doch, aber ohne Kevin Spacey – so, wie es Netflix zur Bedingung gemacht hat. Derweil gibt es neue Vorwürfe gegen den Superstar - aus der Zeit von „Die üblichen Verdächtigen“.

    David Giesbrecht/Netflix

    Mitten in den Dreharbeiten der sechsten Staffel von „House Of Cards“ wurde die Produktion nach den lautgewordenen Missbrauchsvorwürfen gegen Kevin Spacey angehalten – zwei Episoden waren zu diesem Zeitpunkt bereits abgedreht. Netflix kündigte daraufhin seine Zusammenarbeit mit Spacey auf und erklärte, sich an keinen weiteren Projekten mit dem Schauspieler zu beteiligen – somit auch nicht an der sechsten Staffel der Polit-Serie. Die „House Of Cards“-Produktionsfirma MRC hingegen sprach erst einmal nur von einer „Suspendierung“ des Stars. Nun berichtet Deadline, dass eine Entscheidung gefallen ist: Laut Netflix-Chef Ted Sarandos wird es eine sechste Staffel geben, die derzeit ruhende Produktion soll Anfang 2018 wiederaufgenommen werden – und Kevin Spacey ist endgültig raus.

    Im Zentrum der finalen Staffel wird dann die Figur von Robin Wright stehen: Claire Underwood. Wie genau mit ihrem Serien-Ehemann Frank Underwood verfahren wird, ist noch unklar. Eine Möglichkeit ist, die Figur sterben zu lassen. Die letzte Staffel fällt mit acht Episoden statt der bislang üblichen 13 Folgen sehr kurz aus, Sarandos versprach jedoch, dass sie „die Serie für Fans zum Abschluss bringen“ werde.

    Neue Vorwürfe gegen Kevin Spacey

    Derweil erhebt Schauspieler Gabriel Byrne neue Vorwürfe gegen Kevin Spacey. In einem Interview mit der Sunday Times enthüllte er, dass die Dreharbeiten zu „Die üblichen Verdächtigen“ zeitweise unterbrochen waren. Erst Jahre später habe er erfahren, dass der Grund „unangemessenes sexuelles Verhalten“ von Spacey gewesen sei.

    Man habe damals gewusst, dass Spacey sich gerne an andere Leute ranmache. „Das ist einfach Kevin“ sei darüber gewitzelt worden. Doch niemand habe damals die Tiefe dieser Vorwürfe verstanden. Er habe erst Jahre später erfahren, dass Gewalt im Spiel gewesen sei. Für „Die üblichen Verdächtigen“ wurde Kevin Spacey 1996 mit dem Oscar ausgezeichnet.

    Die aktuelle fünfte Staffel von „House Of Cards“ ist in Deutschland seit dem 30. November 2017 auf Netflix abrufbar.

     

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    Kommentare
    • Joachim M.
      Jou die Wagons sind voll weil viel zu viele Aufspringen glaubt doch keiner mehr
    • Silvio B.
      Das wird es ganz sicher.
    • Aequitas
      Eine schrecklich nette Familie ist meiner Meinung nach auch mit Al Bundy totaler Schwachsinn (und das muss jetzt nicht mal negativ gemeint sein) ;-)
    • Aequitas
      Das Duell hat Claire doch ganz klar für sich gewonnen ;-)
    • Jimmy V.
      Das kann ich jetzt nicht beurteilen, außer, dass Richardson wirklich grandios war.
    • SonnyC
      HoC wurde von Staffel zu Staffel schlechter. Zudem hat Robins Wrights Claire gerade dieses Manko ganz gut ausgeglichen. Und genau daran scheint man sich zu halten. Ob das sinnvoll ist, sei mal dahin gestellt (mir ist es schnuppe), aber im Sinne der Geldmacherei...
    • MaxPowers
      meiner Meinung nach die einzig sinnvolle Entscheidung!
    • Heavy-User
      Warum nicht einfach die Serie zu Ende machen mit ihm und dann danach (oder vorher auch schon) ankündigen:"Wir wollen unseren Zuschauern weiterhin die Serie bieten, die sie bisher kannten und auch mögen. Wir hoffen auf das Verständnis genau dieser Personen, wenn es darum geht, in Zukunft (nach dem Projekt) jedoch getrennte Wege mit K.Spacey zu gehen."
    • Darklight ..
      Werde ich definitiv NICHT gucken.Ich hoffe, das Ganze floppt dramatisch.: (
    • FAm Dusk Till Dawn
      Humor ham´se ja bei Netflix
    • Deliah C. Darhk
      Und trotzdem bieten sie seine Folgen an ...Charakterstärke und Überzeugungen sehen anders aus. Sie ähneln nicht so den $-Zeichen in den Augen. ^^
    • scorch
      Die letzte Staffel wird dann sicherlich wenig verfolgt werden. Eine Neubesetzung wäre zwar interessant, aber weitaus risikoreicher. Dass die 6. Staffel überhaupt gedreht wird, ist eine reine ABM.
    • Silvio B.
      So einer genialen, ausgeklügelten Serie verpassen sie jetzt ein zusammengezimmertes Ende. Ich würde ja gerne sagen "ohne mich", aber ich schätze die Neugierde wird siegen.
    • Silvio B.
      Das Claire jetzt im Rampenlicht steht ist absolut in Ordnung. Die Story hat sich sowieso dahingehend entwickelt. Allerdings macht das Ganze dennoch ohne Frank keinen Sinn. Wie du schon sagst, eine Neubesetzung wäre der weniger bittere Apfel gewesen.
    • greek freak
      House of Cards ohne Frank Underwood,das ist wie Schrecklich Nette Familie ohne Al Bundy,sprich totaler Schwachsinn.
    • Jimmy V.
      Robin Wright Penn muss sich doch doof vorkommen. Jetzt wird ihre Figur also ganz ins Rampenlicht gerückt, nicht, weil die Geschichte es so will und's da passt, sondern weil es ein Politikum um die Serie herum ist. Da wäre ja fast eine Neubesetzung besser gewesen.Es ist schon ironisch: Nach Staffel 2 bangte man darum, ob Kevin Spacey überhaupt noch weiter an die Serie gebunden bleiben will. Und jetzt wirft man ihn überstürzt raus, vielleicht sogar zu recht hinsichtlich seiner Vergehen, aber keinesfalls im Sinne des Projekts "House of Cards". Ich habe bisher keine Folge der Serie gesehen, kenne aber das britische Original. Das würde ohn Francis Uruquhart (= Frank Underwood) nie Sinn machen.
    • Marcel H.
      House of cards ohne Frank. Nein danke. Er ist house of cards
    • Nicolas F.
      Meiner Meinung nach ein absoluter Fehlentscheid von Seiten Netflix her.
    • Joachim M.
      Danke Netflix das war es für uns dank dem neuen HYPE
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