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"Bright" mit Will Smith: Regisseur David Ayer reagiert auf die harsche Kritik an seinem Netflix-Blockbuster
Von Christoph Petersen — 22.12.2017 um 14:52
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Nachdem IndieWire-Chefkritiker David Ehrlich den Fantasy-Actioner mit Will Smith und Joel Edgerton zum „schlechtesten Film 2017“ erklärt hat, reagierte Regisseur David Ayer per Tweet auf die harsche Kritik – und zwar ziemlich cool.

Netflix

In seiner Kritik für IndieWire nennt David Ehrlich „Bright“ nicht nur den „schlechten Film des Jahres 2017“ und verpasst ihm die Schulnote 6, er sorgt sich auch direkt um die Zukunft des Blockbuster-Kinos, falls Netflix nun auf den Geschmack kommen sollte und mehr solche 100-Millionen-Dollar-Filme produziere, die in ihrer Dummheit schon von Anfang an darauf ausgelegt seien, dass die Zuschauer nur nebenbei und ohne ihre volle Aufmerksamkeit auf den Fernseher starrten.

Regisseur David Ayer hat ja nun 2016 schon reichlich Erfahrungen mit negativer Kritik gesammelt, schließlich wurde auch sein DC-Anti-Superheldenfilm „Suicide Squad“ mit Ausnahme einiger Figuren (Harley Quinn!) von der Kritik und vielen Fans sehr negativ aufgenommen. Und offenbar hat sich diese Erfahrung ausgezahlt – denn nun hat er auf Twitter ziemlich angenehm und besonnen auf den IndieWire-Verriss reagiert: „Das hänge ich mir an meinen Kühlschrank. Für mich ist eine starke Reaktion – egal in welche Richtung - das höchste Kompliment. Das ist eine verdammt epische Filmkritik! Es ist ein großer spaßiger Film… jeder Film ist für mich eine Liebesarbeit. Ich habe niemals dem Publikum hinterhergehetzt und ich weiß, dass meine Arbeit polarisierend sein kann. Ich habe ein verrücktes Leben gelebt und ich glaube, meine Filme reflektieren das.“

Die FILMSTARTS-Kritik zu "Bright"

In „Bright“ geht es um den L.A.-Cop Daryl Ward (Will Smith), der unter starker Beobachtung steht, weil sein Partner Nick Jacoby (Joel Edgerton) der erste Ork im Polizeidienst ist. Gemeinsam schlittert das ungleiche Duo in eine großangelegte Zauberstab-Verschwörung, bei der sie schnell feststellen, dass sie absolut niemandem mehr trauen können – nicht den anderen Cops, nicht den orkischen Ghetto-Banden, nicht den Elfen-Ermitteln von der Bundesbehörde…

Bright“ gibt es seit heute auf Netflix und der Streaming-Anbieter selbst scheint sich an den allgemein negativen Reaktionen eher weniger zu stören. Die Fortsetzung „Bright 2“ ebenfalls wieder mit Will Smith wurde jedenfalls trotz der miesen Kritiken bereits vor der Veröffentlichung von „Bright“ angekündigt.

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Kommentare
  • Micox
    Hat Ayer eigentlich nur einen einzigen akzeptablen Film gemacht..?
  • Silvio B.
    Wenn ich lese "schlechtester Film des Jahres" ist die Kritik für mich nichts wert. In den Kommentaren ist dieser Spruch schon blöd und in einer ernsthaften Rezension erst recht. Aufmerksamkeit auf Kosten anderer...mehr ist es nicht.
  • Pumm T.
    Eben gesehen. Ich fand den Film gut , kann die Kritik nicht nachvollziehen. Ist jetzt kein Meisterwerk aber defintiv interessant und unterhaltsam.
  • UluKay
    Auch eben gesehen. Mir hat er nicht gefallen. Ohne W.S., den ich sehr mag, wäre es nur ein mittelmäßiger B-Movie. Ein paar nette Ideen, aber alles wirkt so zusammen gestückelt. Hat mich nicht in seinen Bann gezogen.
  • greek freak
    Schlechtester Film des Jahres? Mal Butter vor die Fische. Das ganze ist ein solides Buddy Cop-Movie mit Fantasy Twist und sehr viel Potential.Was mich gestört hat,ist dass wir von der Welt und vor allem der Vorgeschichte nicht viel erfahren haben.Ich schätze,die wollen das ganze in kommenden Sequels näher beleuchten.So viel ich mir zussamengereimt habe,gab´s vor 2000 Jahren einen grossen Krieg zwischen den obligatorischen Dark Lord und die Orks kämpften für ihn,deshalb werden sie bis heute diskriminiert.Obwohl,Jacoby erwähnt einen legendären Ork Helden,der gegen den Dark Lord rebellierte.Dazu erwähnt der Ork Gangleader,das er mit Zwergen abgefeiert hat,beim LAPD dienen Zentauren,Feen gelten als Ungeziefer,Elfen haben Geld und Macht und in einer Einstellung,sehen wir im Hintergrund die Silhouette eines Drachens,der am Nachthimmel von L.A. seine Runden dreht.Wäre cool,wenn die Macher etwas mehr an Hintergrunstory herausbringen würden.
  • Micox
    FF..? äh....
  • Petz S.
    Fand den Film garnichtmal so schlecht, intressanter Stoff und würde gern mehr davon sehen.Kein Blockbuster, aber sehr unterhaltsam und irre.
  • Andreas Kempa
    Street Kings ist top
  • mryx ..
    Bright war ziemlich gut. Man hätte aber den Hintergrund mehr beleuchten sollen. Wenigstens so neben bei. Ansonsten hätte der Film auch locker im Kino laufen können
  • blutgesicht
    Lügenpresse, Fake-News und jetzt auch immer mehr Fake-Filmkritiken ! Netflix wird immer besser ! Hollywood bringt doch zu 60% nur noch Flops und schlechte Remakes raus.
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