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    Bestätigt: Jeremy Renner übernimmt die Hauptrolle in "Spawn"
    Von Björn Becher — 10.07.2018 um 11:25
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    Jamie Foxx wird den Titelhelden in der Comic-Verfilmung „Spawn“ spielen, doch Jeremy Renner übernimmt die Hauptrolle, wie nun endgültig bestätigt wurde. Als Detective Twitch Williams steht er im Zentrum des Films.

    Walt Disney

    Wie Comic-Autor Todd McFarlane, der bei der Verfilmung seines Comics „Spawn“ auch selbst Regie führen wird, den Kollegen von Deadline bestätigte, wird Jeremy Renner die Hauptrolle des Detective Twitch Williams übernehmen. In „Spawn“ geht es um einen Elitesoldaten einer geheimen Einheit, der ermordet wird und dann aus der Hölle auf die Erde zurückgeschickt wird – allerdings als dämonische, entstellte Kreatur. Hier macht er nun Jagd auf all die Verbrecher auf den Straßen und erregt so die Aufmerksamkeit eines Polizisten, der schon lange einen einsamen Kampf gegen die Kriminalität führt.

    Wie McFarlane den Kollegen von Deadline erklärt, war es ihm wichtig, eine „starke Persönlichkeit“ für die Rolle von Williams zu finden, da dieser das Gesicht des Films werde. Er zeigt sich glücklich, Renner gefunden zu haben, der an der Spitze seiner Liste stand.

    Der neue "Spawn": Brutal und garantiert nicht jugendfrei

    Als die erste Verfilmung des Comics, „Spawn“, 1997 in die Kinos kam, waren nicht nur die Fans verstimmt, sondern auch Todd McFarlane, der seine eigene Kultfigur kaum wiedererkannte. Jahrelang machte er daher deutlich, dass es eine neue Adaption geben müsse. Nun kann er diese mit Unterstützung von Horror-Erfolgsproduzent Jason Blum („The Purge“, „Split“, „Get Out“) realisieren und wird selbst auf dem Regiestuhl sitzen, um so zu garantieren, dass auch wirklich seine Vision umgesetzt wird.

    Bereits im Sommer 2017 verriet McFarlane, dass der von Jamie Foxx gespielte Spawn in seinem Film nicht sprechen und wie „Der weiße Hai“ in Spielbergs Klassiker immer aus dem Nichts auftauchen und Leute meucheln wird. Zudem machte er in mehreren Interviews (unter anderem mit azcentral.com) deutlich, wie brutal sein Film werde. Er beschrieb ihn als „dunkel und schwer“ sowie garantiert nicht jugendfrei. Und es sei kein Superheldenfilm. Vor allem die Freigabe nur für Erwachsene ist ihm wichtig – wobei er sich wiederum bewusst von „Deadpool“ und „Logan“ abgrenzt, die ebenfalls ein entsprechendes R-Rating bekommen haben: Sein Film werde über eine ganz andere Härte verfügen als diese beiden Filme. Bei der Action-Komödie mit Ryan Reynolds habe es nur wegen ein paar „Fucks“ und einem nackten Hintern das R-Rating gegeben...

    Wann kommt der Film?

    Mit dem Casting der beiden Hauptrollen kommt die Produktion nun sehr gut voran. Auch das Drehbuch ist fertig. Das Budget soll zwischen zehn und zwölf Millionen Dollar liegen, was laut McFarlane auch reichen wird. Er verweist diesbezüglich auf die Erfahrung von Blumhouse, Kinofilme mit Budgets in dieser relativ bescheidenen Größenordnung zu machen. Zudem gebe es gar nicht so viele übernatürliche Elemente in seinem Film – nur „Spawn“. Es stünden vielmehr die Leute im Vordergrund, die diesen „Geist“ jagen und mit ihm interagieren. Und das sind ganz normale Menschen wie eben der von Renner gespielte Williams.

    Noch 2018 soll der Dreh zum „übernatürlichen Thriller“, so beschreibt McFarlane das Projekt selbst, beginnen. Ein Kinostart von „Spawn“ irgendwann im Laufe des Jahres 2019 scheint realistisch. Bei entsprechendem Erfolg soll dann ein ganzes Franchise mit mehreren Filmen entstehen.

    Mit dem nachfolgenden Video stellen wir euch schon einmal die wichtigsten Figuren wie Spawn selbst und den angesprochenen Twitch vor:

     

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    Kommentare
    • umit
      Danke für den Tipp, ich habe mir den Film heute angeschaut. Was soll ich sagen, für mich einer der besten Filme in letzter Zeit. Meiner Meinung nach sogar der beste Film mit Jeremy Renner. Hänsel und Gretel war nicht so meins und bei Bourne Vermächtnis hatte ich Matt Damon schmerzlichst vermisst. Aber hier hat er mich mit seinem Schauspiel voll erwischt. Habe mich in Ihm getäuscht. Bitte mehr davon.
    • Xoyo
      Oh da hat einer Wind River nicht gesehen. Tja sieh ihn dir an und dann behaupte das nochmal. Ich glaube dann hättest du die Meinung exclusiv
    • Cirby
      Bezweifle ich. 10 Mio. sind ja nur ein Drittel von Kick Ass und ein Viertel von Riddick. 30 - 40 mio. hätten es schon sein können.
    • WhiteNightFalcon
      Auf jeden Fall werden die Szenen wohl besser geplant, ohne am Ende zuviel Material über zu haben, Szenen keine 10x und mehr wiederholt, etc...
    • WhiteNightFalcon
      Wäre zu wünschen.
    • WhiteNightFalcon
      Oder so...
    • Deliah C. Darhk
      Als Antagonist in S.W.A.T. hat er super funktioniert.In den USA ist Renner ohnehin viel populärer als hier, ein echter Star. Da wird er schon recht sicher gut ankommen mit seiner Rolle.
    • Deliah C. Darhk
      Oder die bekommen mehr vom Umsatz und weniger fix.
    • Sentenza93
      Vielleicht der nächste Film, der zeigt, dass man nicht immer hunderte Millionen von Dollar braucht.
    • WhiteNightFalcon
      Stimmt. Und ich fänds cool, wenn der Film gut wird. Wäre dann mal wieder einer mehr, der zeigt, mit kleinen Budgets kann man mehr erreichen, als mit Megabudgets. Finds zb immernoch schade, dass DREDD seinerzeit so gnadenlos unterging.
    • Gaffer
      12 Mio könnte auch bedeuten, dass der Film ausnahmsweise nicht auf 2 1/2 Stunden gestreckt wird. ~100 Minuten reichen.
    • Bruce Wayne
      Naja, Punisher Warzone war in gewisser Weise schon komödiantisch brutal. Extrem überstilisiert. So wie ich McFarlane verstanden habe, will er die Sache er düster angehen. Ich denke, 12 Mio.reichen ihm da schon. Ich hab schon recht spektakuläre Filme gesehen, die ein noch kleineres Budget vorzuweisen hatten.
    • WhiteNightFalcon
      Gut, du weißt, ich seh die Dinge meist etwas positiver als du. Spektakulär ist da ein gutes Stichwort. Selbst wenn Spawn nur immer wieder mal kurz auftaucht, kann man diese Auftritte spektakulär inszenieren, dass sie im Gedächtnis haften. Aber sollte, wenn man die Auftritte zunächst dosiert, das Ende schon ihm gehören, denn dann wäre der Vergleich mit Der weiße Hai nicht sooo weit her geholt. Kommt halt auf Drehbuch und Umsetzung an, ob das alles aufgeht.
    • WhiteNightFalcon
      Vermute mal Foxx und Renner werden sich dazu bereiterklärt haben, einfach für nen normalen Gewerkschaftsstundenlohn zu spielen. Hat Stallone zb bei Copland auch gemacht damals.
    • Christian
      Ich musste auch erstmal schlucken. 12 Millionen? Alleine die Verpflichtungen von Jamie Foxx und Jeremy Renner werden doch bereits einiges aus dem Etat fressen.Dennoch: bisher läuft doch alles recht ordentlich. Mit den gecasteten Schauspielern bin ich absolut zufrieden.
    • greek freak
      Das Problem ist nur,in Punisher:Warzone haben wir den Punisher in Aktion gesehen,trotz niedrigem Budget.Soweit ich das hier verstanden habe,wird das hier ein Twitch-Film,wo Spawn ab und zu mal auftaucht.Also,ich weiss nicht wie´s dir geht,aber wenn ich in einen Film gehe,der den Titel Spawn hat,dann will ich auch besagte Figur sehen,wie sie Verbrechern und Dämonen auf die Fresse gibt und das möglichst spektakulär inszeniert.
    • WhiteNightFalcon
      Jain. Insgesamt ist Renner schon am besten in einem Ensemble aufgehoben, wie bei Mission: Impossible oder Avengers, aber er kann auch in Hauptrollen glänzen, obwohl er eher wie der unscheinbare nette Kerl von nebenan wirkt: Hurt Locker oder Hänsel & Gretel: Hexenjäger war er sehr gut. Mit nem besseren Drehbuch wäre er auch in Teil 4 der Bourne-Filme deutlich besser gewesen.
    • WhiteNightFalcon
      Ein Budget von 12 Mio (!!!). Z W Ö L F ??? Und das bei nem Film der sicher nicht ohne Effekte auskommt. Da bin ich gespannt... Dürfte vom düsteren Look und Härtegrad dann wohl eher Richtung Punisher: Warzone gehen. Der war auch recht günstig und ich fand ihn gut.
    • Silvio B.
      Doch.
    • Besserwisser
      Freue ich mich sehr drauf. Kling vielversprechend.
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