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Denis Villeneuve über sein "Dune"-Remake: "Es wird 'Star Wars' für Erwachsene"
Von Annemarie Havran — 19.01.2018 um 09:34
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Ist das jetzt eine Beleidigung oder doch eher eine wohlwollende Verbeugung vor „Star Wars“? Wie Regisseur Denis Villeneuve erklärte, werde sein Sci-Fi-Abenteuer „Dune“ der „,Star Wars‘-Film, den er nie gesehen hat“ – und eben für Erwachsene.

Mit viel Herzblut widmet sich Denis Villeneuve („Blade Runner 2049“) nun endlich seinem Traumprojekt: einer Neuverfilmung des Sci-Fi-Zyklus „Dune“ von Frank Herbert. Sogar „James Bond 25“ schlug er als mögliches Regieprojekt aus, um sich endlich dem Film widmen zu können, der ihm so am Herzen liegt und den er definitiv als nächstes inszenieren will. Und im Interview mit Fandom konkretisierte er nun, wie wir uns seinen „Dune“ vorstellen können: „Auf eine gewisse Weise wird es ‚Star Wars‘ für Erwachsene.“

Villeneuve zieht das „Star Wars“-Franchise aber nicht nur als zufälligen Vergleich heran, um seine Vision zu beschreiben. Tatsächlich geht er noch näher auf die Verwandtschaft von „Dune“ und „Star Wars“ ein: „Die meisten der zentralen Ideen von ‚Star Wars‘ kommen von ‚Dune‘, es wird also eine Herausforderung sein, dem gerecht zu werden.“ Daraus leite er seinen Ehrgeiz ab, nun den „Star Wars“-Film zu drehen, den er nie gesehen habe.

"James Bond 25": Top-Kandidat Denis Villeneuve hat wegen "Dune" keine Zeit für Regie

Wie genau sich Villeneuve dies vorstellt, bleibt abzuwarten. Wie die meisten „Star Wars“-Filme wurde auch die erste „Dune“-Verfilmung „Dune - Der Wüstenplanet“ von David Lynch von der FSK mit einer Altersfreigabe ab zwölf Jahren versehen – womöglich plant Villeneuve, seinen Film „erwachsener“ zu gestalten, indem er weniger Kompromisse bei der Darstellung von Gewalt und Sex eingeht und auch ein R-Rating beziehungsweise eine FSK-Freigabe ab 16 in Frage kommt.

Weiter erklärte Villeneuve, er werde bei der Neuverfilmung der Romanreihe ganz am Anfang starten – mit der Adaption des ersten Buches, „Der Wüstenplanet“. Darin entbrennt der Konflikt zwischen den Häusern der Atreides und der Harkonnen um die Vorherrschaft auf dem Planeten Arrakis, auf dem die begehrte Droge „Spice“ abgebaut wird, die für das gesamte intergalaktische Imperium von unschätzbarem Wert ist. Auf die Frage, ob er denn an mehr als einem „Dune“-Film arbeiten werde, antwortete Villeneuve: „Ich könnte an einem oder zwei beteiligt sein“. Der Romanzyklus birgt mit Sicherheit großes Franchise-Potenzial, doch der Regisseur selbst mahnte, seine Antworten nicht auf die Goldwaage zu legen: „Falls das überhaupt zustande kommt. Das ist nämlich die Sache: Ihr fragt mich heute diese Fragen über ein Projekt, das jetzt noch nicht existiert. Ich bin es gewohnt, über Projekte zu sprechen, wenn sie fertig sind, abgeschlossen, und ich im Schneideraum bin, kurz vor der Veröffentlichung.“ Von einer Veröffentlichung ist „Dune“ jedoch noch weit entfernt, und auch einen konkreten Starttermin gibt es demnach noch nicht.

 

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