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    "Auslöschung": Überragende erste Kritiken zu Alex Garlands Sci-Fi-Horrorfilm

    US-Kritiker zeigen sich begeistert von Alex Garlands „Auslöschung“. Der heiß erwartete Science-Fiction-Film, der bei uns exklusiv auf Netflix erscheinen wird, wird bereits von allen Seiten mit Lorbeeren überschüttet.

    Paramount Pictures

    Die ersten Kritiken zu Alex Garlands („Ex Machina“) Romanverfilmung „Auslöschung“ sind da. In dem Science-Fiction-Horrorfilm begibt sich ein Team von Wissenschaftlerinnen, gespielt von Natalie Portman, Jennifer Jason Leigh, Tessa Thompson und Gina Rodriguez, in das abgegrenzte, seit einem Vorfall kontaminierte Gebiet Area X, um herauszufinden, was dort vor sich geht. Der Genremix, der bei uns trotz Bedauern des Regisseurs nur auf Netflix veröffentlicht wird, begeistert die amerikanische Fachpresse. Von den albtraumhaften, blutrünstigen Horrorszenen und der Cleverness des Skriptes zeigten sich die Kritiker besonders angetan:

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    Peter Debruge von Variety nennt „Auslöschung“ „großartiges Genre-Kino“, „extrem gruselig“ und „teilweise unerwartet schön“. Er zieht Parallelen zu John Carpenters Horrorklassiker „Das Ding aus einer anderen Welt“ und hebt besonders hervor, dass es sich bei Garlands Film um anspruchsvolle, intelligente Science Fiction-Unterhaltung handelt, die „die Intelligenz des Publikums belohnt“. IndieWires Eric Kohn hält „Auslöschung“ für den Beweis, dass es sich bei Garland um einen der besten Science-Fiction-Regisseure überhaupt handelt. Er bemängelt zwar die „vor Künstlichkeit stinkenden“ CGI-Effekte, zeigt sich von allem anderen jedoch schwer begeistert. Dass alle Hauptfiguren im Film stark geschriebene Frauenfiguren sind, ohne dass diese Tatsache krampfhaft in den Vordergrund gerückt wird, gefällt ihm ebenfalls besonders gut. Er bezeichnet diese Entscheidung als „leise progressiv“.

    Todd McCarthy ist in seiner Kritik bei The Hollywood Reporter voll des Lobes für Hauptdarstellerin Natalie Portman und die musikalische Untermalung von Ben Salisbury und Geoff Barrow, deren atmosphärischer Score „den Nervositätsknopf des Zuschauers findet und auf diesen wiederholt einhämmert“.

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    Guardian-Kritiker Benjamin Lee vergibt vier von fünf möglichen Sternen und befindet sich damit noch am unteren Ende des bisher verzeichneten Bewertungsspektrums. Sein Highlight ist die Inszenierung der „grausamen […] Body-Horror-Szenen“, das Sound-Design und die effektive Musik. In der ScreenCrush-Kritik von Matt Singer wird „Auslöschung“ als der „beste Science-Fiction-Film seit Jahren“ bezeichnet. Er stellt heraus, wie gut die Horror-Elemente funktionieren, der Film sei ihm streckenweise „körperlich unangenehm“ gewesen. Er vergibt 9 von 10 möglichen Punkten.

    Die Bestwertung erhält „Auslöschung“ bei ThePlaylist. Rodrigo Perez erklärt den Film in seiner Kritik zu einem „faszinierenden Sci-Fi-Meisterwerk“ und beschreibt Garlands Inszenierung als eine Mischung aus Stanley Kubrick und David Cronenberg: „‚Auslöschung‘ ist hypnotisierend und seine ehrfurchtgebietende Auflösung wird euer Gehirn sprengen und an der Wand verteilen.“

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    94 Prozent aller bei Rotten Tomatoes registrierten Kritiker gaben „Auslöschung“ eine positive Bewertung, insgesamt wurden bislang 17 Reviews ausgewertet. Auf Metacritic steht der Film bei 11 Kritiken bei einer beeindruckenden Durchschnittswertung von 88 von 100 Punkten (Stand: 21. Februar 2018, 17.25 Uhr). Wann „Auslöschung“ in Deutschland und dem Rest der Welt auf Netflix verfügbar sein wird, steht noch nicht fest. Nach unseren Informationen darf der Streaming-Anbieter den Film aber erst 17 Tage nach US-Kinostart über seine Plattform auswerten. Demnach wäre der 12. März 2018 der frühstmögliche Termin.

     

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