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    Netflix und Matt Reeves gewinnen Mega-Bieter-Krieg für Sci-Fi-Kurzgeschichte "Life Sentence"
    Von Björn Becher — 26.02.2018 um 10:03
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    Fast ganz Hollywood wollte die Rechte an „Life Sentence“ haben. Nun adaptierten Netflix und Regisseur Matt Reeves die Sci-Fi-Kurzgeschichte, nachdem man sich in einem Mega-Bieter-Krieg durchgesetzt hat.

    Netflix

    Warner, Universal, Fox, Amazon und sogar Apple, die endlich auch originalen und hochkarätigen Content für ihre Kunden produzieren wollen – sie alle sollen Autor Matthew Baker sehr viel Geld für die Rechte an seiner Kurzgeschichte „Life Sentence“ geboten haben. Den Zuschlag bekamen nun aber Netflix und Regisseur Matt Reeves („Cloverfield“, „Planet der Affen: Revolution“, „Planet der Affen: Survival“).

    Reeves ging vor einiger Zeit einen Deal mit Netflix ein und wird zukünftig eine Reihe von Filmen exklusiv für den Streamingdienst produzieren. „Life Sentence“ wird Teil dieses Deals. Ob Reeves, der auch „The Batman“ inszenieren wird, selbst die Regie übernimmt, ist noch unklar. Aufgrund seiner Verpflichtungen für die DC-Comicadaption und dem Drang bei Netflix, sehr schnell mit den hauseigenen Produktion voran zu schreiten, glauben wir aber, dass er nur als Produzent tätig sein wird.

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    Life Sentence“ spielt in einer nahen Zukunft, in der Verbrecher nicht mehr ins Gefängnis gesteckt werden, sondern ihre Erinnerungen gelöscht werden. Im Mittelpunkt steht ein Mann, dessen Erinnerungen so getilgt wurden, und der nun verzweifelt versucht, sich mit seiner Vergangenheit zu versöhnen.

    Laut eines Berichts von Deadline hatte Netflix beim Rechtewettstreit nun vor allem Konkurrenz von Apple, die nach einem Wettbieten zwischen acht Firmen als neunter Interessent kurz vor Schluss beinahe alle überboten hätten, unbedingt eine Serie auf Grundlage des Stoffes entwickeln wollten und dafür bereits Christopher McQuarrie („Mission: Impossible – Rogue Nation“, „Jack Reacher“) als Partner an Bord hatten. Doch Autor Baker wollte seinen Stoff lieber als Filmversion sehen. Dies habe gemeinsam mit dem fetten Scheck den Ausschlag für Netflix gegeben. Der Autor bekommt direkt eine sechsstellige Summe, diese überschreite zudem die Millionengrenze sobald der Film wirklich realisiert wird. Wann „Life Sentence“ erscheinen wird, ist noch nicht bekannt.

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