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    Brad Pitt neben Leonardo DiCaprio in Quentin Tarantinos "Once Upon A Time In Hollywood"
    Von Björn Becher — 01.03.2018 um 08:57
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    Wie Sony in einer Pressemitteilung ankündigte, übernimmt Brad Pitt die zweite Hauptrolle neben Leonardo DiCaprio im neuen Film von Quentin Tarantino. Dieser trägt den Titel „Once Upon A Time In Hollywood“. Neue Details zum Inhalt gibt es auch....

    Universal Pictures / The Weinstein Company

    Once Upon A Time In Hollywood“, so heißt der neue Film von Quentin Tarantino. Der Regisseur erzählt darin laut eigener Aussage in der Pressemitteilung von Sony „eine Geschichte, die sich im Los Angeles von 1969 zuträgt – auf der Höhe von Hippie-Hollywood. Die zwei Hauptfiguren sind Rick Dalton (Leonardo DiCaprio), der frühere Star einer Western-TV-Serie, und sein langjähriges Stunt-Double Cliff Booth (Brad Pitt). Beide versuchen es verzweifelt in einem Hollywood zu schaffen, das sie nicht mehr erkennen. Aber Rick hat eine sehr berühmte Nachbarin … Sharon Tate.“

    Wie schon länger bekannt ist, wird die Ermordung der Schauspielerin Tate durch den Kult des Massenmörders Charles Manson auch eine Rolle spielen. Für Tate ist schon länger Margot Robbie im Gespräch. Ihr Name wird in der Pressemitteilung nicht genannt. Wie Variety-Autor Justin Kroll auf Twitter vermeldete, ist Robbie aber weiterhin für die Rolle eingeplant. Tarantino habe sich zudem mit zahlreichen Schauspielern für die weiteren Parts getroffen und auch hier sollten bald Ankündigungen erfolgen.

    Wohl kein Tom Cruise

    Neben Brad Pitt war für die Rolle des Stunt-Doubles auch Tom Cruise im Gespräch. Dieser ist wohl nun raus. Laut Justin Kroll habe der Superstar wahrscheinlich abgesagt, wobei der Insider dies nicht genau wisse. Brad Pitt scheint dagegen heiß darauf gewesen zu sein, nach „Inglourious Basterds“ wieder mit Tarantino zu arbeiten. Angeblich soll deswegen sogar der Dreh von David Finchers „World War Z 2“ einmal mehr nach hinten verschoben werden. Damit Pitt im Sommer Tarantinos „Once Upon A Time...“ drehen kann, sollen die Kameras für das Zombie-Sequel erst im Herbst rollen. Um das alles zu koordinieren, haben die Verhandlungen wohl auch etwas länger gedauert.

    Auch Leonardo DiCaprios Mitwirken gestaltete sich offenbar schwieriger. Bereits Mitte Januar konnten Insider berichten, dass er Tarantino seine Zusage gegeben hat. Doch laut dem Hollywood Reporter sei er bereits kurz darauf bereit gewesen, dem Projekt den Rücken zu kehren – weil sich die Verhandlungen zwischen seinem Team und Sony über den Vertrag so lange hinzogen. Nun arbeitet er nach „Django Unchained“ erneut mit Tarantino, der nach eigener Aussage fünf Jahre am Drehbuch geschrieben hat und sich freut, „diese Geschichte über ein L.A. und ein Hollywood zu erzählen, das nicht mehr existiert“. Tarantino hat nach eigener Aussage 1969 als sieben Jahre alter Junge selbst in der Gegend gelebt, in der sein Film nun spielt.

    Hommage an Sergio Leone und Clint Eastwood

    Der Titel „Once Upon A Time In Hollywood“ ist natürlich eine Reminiszenz an Sergio Leone. Der nannte in den 80er Jahren seinen letzten Film „Once Upon A Time In America“ (deutscher Titel: „Es war einmal in Amerika“). Vor allem heißt aber sein Über-Klassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ in den USA „Once Upon A Time In The West“ und kam auch noch in jenem Sommer 1969 in die US-Kinos, in dem der Film spielt.

    Bei Leones Vorgänger-Western „Für eine Handvoll Dollar“, „Für ein paar Dollar mehr“ und „Zwei glorreiche Halunken“ spielte zudem Clint Eastwood die Hauptrolle. Vieles deutet daraufhin, dass die Figur Rick Dalton nach Eastwood gestaltet wurde.

    „Once Upon A Time In Hollywood“ kommt am 8. August 2019 in die Kinos.

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    Kommentare
    • Dennis Beck
      Hateful 8 ist ab 16 ;)
    • Luksman
      Klasse :) Der ist wirklich ein Phänomen. Könnte jetzt endlos lang über seine Musik reden, Mission ist schon eine seiner Schönsten, aber für mich kommt an Once upon a Time in America nichts ran. Film + Musik: Ein Meisterwerk. Witzigerweise zitiert Tarantino ja seinen Filmtitel bei Sergio Leone.
    • Gravur51
      Naja, ich fand ihn verglichen mit seinen anderen Filmen weniger brutal. Morricone hat natürlich viel bessere Musik gemacht, dennoch passte mir die Musik in Hateful 8. hab ihn selber auch einmal live gesehen, erst gerade letztes Jahr. Wirklich ein Fest, besonders, da er meinen Lieblingssoundtrack von ihm, den von Mission am Schluss als Höhepunkt gespielt hat. Plus 3-4 Zugaben, der Mann schien nicht müde zu werden, mit knapp 90.
    • TresChic
      Schade. Ich hatte auf etwas Interessanteres gehofft. :(
    • Luksman
      Wenig unnötige Brutalität? Hab ich nen anderen Film gesehen? Es gibt schon Gründe wieso der Film ab 18 ist mit zerplatzten Köpfen etc. Ich bin ein Verehrer von Morricone, er gehört für mich zu den besten Komponisten aller Zeiten, aber fand seine Arbeit bei the Hateful Eight eher mau. Der Oscar war eh ne Konzessionsentscheidung, da hat er weitaus bessere Soundtracks gemacht und viiiieel früher mehrere verdient gehabt. Hab ihn selber schon 2x live gesehen. Ein FEST!
    • LucaBrasi
      Ersatz sollte gar nicht abwertend gemeint sein:)Pitt ist eine hervorragende Wahl, hätte dennoch viel lieber Cruise gesehen.
    • Micox
      Her damit.. Warum nur so lange..Ich finde man sollte Tarantino gesetzlich dazu verpflichten mind. 1 Film pro Jahr zu machen..
    • Alias
      Also das geht gar nicht, bei Pitt von Ersatz zu reden ;-).Hätte Cruise auch gerne gesehen aber Pitt mag ich noch ein Stück lieber - und über Di Caprio müssen wir gar nicht reden, der ist einfach grossartig!
    • W.W
      Ich verehre jeden Tarantiono-Film als Meisterwerk. Einzig mit Death Proof konnte ich gar nichts anfangen...Dabei fand ich die erste Hälfte richtig toll, als er dann jedoch SPOILERdie Mädchen alle tötet und in der letzten Hälfte des Films nochmal eine völlig neue Situation, mit völlig neuen weiblichen Hauptdarstellern etablieren will, geht das ganze meiner Meinung nach einfach den Bach runter...:(
    • Bruce Wayne
      Die Qualität der Dialoge ließ zu Wünschen übrig. Und ansonsten halt ein durchschnittliches Splatter- B Movie. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut.
    • W.W
      Cruise hätte ich eigentlich echt gerne gesehen. Hört sich so aber auch sehr gut an, wie alle Nachrichten von einem neuen Tarantino-Projekt :)Schade jedoch auch, dass World War Z deshalb verschoben werden musste (wäre mir eig egal aber FINCHER...:))So oder so bin ich zuversichtlich, dass der Film wieder der Hammer wird...
    • Pil
      Kann nicht verstehen was die Leute immer gegen Death Proof haben. Wilde Rezitierwut, famose Kamera, völlig übertriebene Autoaction, der sexiste Lapdance ever, miese Typen, miese Spelunken, tolle Mädels und ein super aufgelegter Kurt Russel als Memmenstuntman! Mir macht der heute immer noch soviel Spaß...Ein Tarantino durch und durch!
    • scorch
      Ja, wäre durchaus interessant gewesen, aber es ist wohl wieder die alte Leier, dass Cruise keinen ebenbürtigen Stars neben sich haben möchte.
    • Gravur51
      Ich persönlich find Hateful 8 sein bester Film, weil die Dialoge/Charaktere am stärksten sind und wenig unnötige Brutalität vorhanden ist. Plus Ennio Morricones Mitwirken.
    • Gravur51
      Gut, dass das Projekt nach der Feministen Attacke wieder ins Rollen kommt.
    • MajorMarquis
      ganz richtig
    • Paul S.
      Ja, so sehr ich mich auf den Film freue, finde ich es etwas schade, dass Cruise nicht dabei ist. Er hat mit Filmen wie The Color of Money, Rain Man, Born on the Fourth of July, Jerry Maguire, Eyes Wide Shut, Magnolia und Collateral bewiesen, dass er sehr gut schauspielern kann. Er hat leider nur viel zu oft in schlechten (aber auch in guten) Actionfilmen mitgespielt. Unter Tarantinos Regie haben schon einige Schauspieler entweder für sie untypische Rollen gespielt oder ein Comeback gehabt (wie z.B. John Travolta und Pam Grier). Wäre also interessant gewesen zu sehen, wie Cruise in einem Tarantino-Film gespielt hätte.
    • Luksman
      Cruise in einem Tarantino-Film hätte ich gern gesehen. Fand Brad Pitt in Inglorious Basterds stinklangweilig, der Einzige mit Eli Roth der von dem fastastischen Cast blass geblieben ist. Das Cruise auch verrückte Exzentriker spielen kann hat er seit Magnolia bewiesen. Schade. Klingt aber generell sehr spannend und wird hoffentlich besser als der langweilige Hateful 8.
    • HalJordan
      Das sehe ich absolut genauso. Selbst mit diesen Darstellern kann ich nicht gerade von Begeisterung sprechen. ;-)
    • Bruce Wayne
      Klingt sehr wie Hail Caesar! der Coen-Brüder. Dennoch, Tarantino sollte diese Prämisse als klasse Chance dienen, um einen guten Film abzuliefern. Nicht dass er mich schon vorher enttäuscht hätte (vergessen wir einfach mal Death Proof).
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