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Netflix-Hit "Bright": Joel Edgerton äußert sich zu den harschen Kritiken und nennt Wünsche für "Bright 2"
Von Robert Laubenthal — 01.03.2018 um 15:46
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Mit den Abrufzahlen ist Netflix offenbar sehr zufrieden, aber bei Filmkritikern kam der Fantasy-Actioner „Bright“ verhältnismäßig schlecht an. Jetzt schaltet sich Darsteller Joel Edgerton in die Diskussion ein - und spricht auch über „Bright 2“.

Netflix

Bright“ und kein Ende: Die Fronten in der Diskussion um den kurz vor Weihnachten 2017 veröffentlichten Netflix-Fantasy-Film von „Suicide Squad“-Regisseur David Ayer haben sich mittlerweile verhärtet. Auf der einen Seite wurde „Bright“ von den Netflix-Usern exzellent aufgenommen, kam allein in den ersten paar Tagen nach dem Release auf mehr als elf Millionen Zuschauer – und das alleine auf TV-Geräten, Streaming-Zahlen etwa auf PCs sind hier noch gar nicht mit eingerechnet. Die Kritiker nahmen den urbanen Fantasy-Film, in dem Orks in Ghettos leben und Elfen die Elite bilden, jedoch überwiegend schlecht auf, so kommt „Bright“ aktuell auf einen kümmerlichen Durchschnittswert von 29 Prozent auf der Kritiken-Sammelseite Metacritic. „Bright“-Darsteller Joel Edgerton (spielt den Ork Nick Jakoby, den Partner von Will Smiths Daryl Ward) reagierte nun – nicht als erster Beteiligter – auf ebendiese Kritiker (via Collider): „Ich denke, der Film kriegt ein bisschen extra Kritik-Hass ab, weil der Film die Landschaft im Filmgeschäft verändert. Aber ich denke, ‚Bright‘ ist ein Film, der eher durch die öffentliche Meinung rezensiert werden sollte, als durch die intellektuelle Perspektive der Filmkritiker.“

"Bright", "Mute" und Co.: Darum sind so viele Netflix-Filme "schlecht"

Edgerton, der auch schon für das kommende Sequel „Bright 2“ als Darsteller feststeht, sieht also einen unfairen Anteil in der „Bright“-Kritik, der seiner Sicht nach gar nichts mit dem Film selbst zu tun hat, sondern mit der Tatsache, dass solch ein Big-Budget-Werk „früher“, also vor den Netflix-Zeiten, auf der großen Kinoleinwand gelandet wäre – hierauf bezieht sich der Darsteller mit der Erwähnung der veränderten Film-Landschaft. Auch FILMSTARTS befasst sich aktuell immer intensiver mit dieser Thematik:

"Auslöschung" ist nur der Anfang: Netflix "klaut" die guten Filme aus den Kinos

Joel Edgertons Wünsche für „Bright 2“

Edgerton blickt zugleich jedoch auch in die Zukunft: Das Sequel „Bright 2“ ist bereits in der Mache und der Jakoby-Darsteller wünscht sich für den zweiten Teil eine Erforschung des „Bright“-Kosmos bis über die Stadtgrenzen von Los Angeles hinaus: „Die Welt ist sehr interessant. Ich habe von David Ayer den Eindruck bekommen, dass er ein neues Setting für ‚Bright 2‘ finden wird, was ich mir sehr gerne anschauen würde. Mich persönlich interessiert am meisten, was außerhalb von Los Angeles passiert, und ganz offensichtlich ist die ganze Welt bevölkert von ähnlichen Figuren – wie wirkt sich das etwa auf andere Städte aus?“ Auch sinniert Edgerton darüber, wie sich wohl die vom ihm verkörperte Figur Nick Jakoby sowie Will Smiths Daryl Ward durch die Erlebnisse des ersten Teils verändert haben werden.

"Losgelöst" von Realität: Netflix-Chefs äußern sich zu harschen "Bright"-Kritiken

Desweiteren betonte Edgerton, dass der Ork Jakoby eine der aufregendsten Figuren sei, die er je gespielt hat. Zwar sei die tägliche Maske „hart“ gewesen, aber der Darsteller habe am Set trotzdem eine gute Zeit gehabt. „Bright 2“ wird frühestens Ende 2018 bei Netflix landen, wahrscheinlicher ist allerdings ein Release im Laufe des Jahres 2019.

 

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