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    Skandalöses "Gladbeck"-Geiseldrama ab heute als TV-Zweiteiler im Ersten
    Von Markus Trutt — 07.03.2018 um 19:25
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    1988 sorgte vor allem die mediale Ausschlachtung einer Geiselnahme im nordrhein-westfälischen Gladbeck für viel Aufsehen. Die ARD hat die damaligen Ereignisse nun in Form eines Fernseh-Zweiteilers rekonstruiert.

    polyband

    Am 16. August 1988 überfallen Hans-Jürgen Rösner (Sascha Alexander Gersak) und Dieter Degowski (Alexander Scheer) eine Bankfiliale und treten danach mit zwei Geiseln ihre Flucht quer durch Deutschland an. Begleitet werden sie dabei von unzähligen Journalisten, die live und hautnah das Geschehen begleiten und die Verbrecher gar interviewen – während ihre Geiseln in Lebensgefahr schweben. Die überforderte Polizei trifft bei dem Versuch, dem Ganzen ein Ende zu bereiten, immer mehr fatale Entscheidungen – was letztlich in eine Katastrophe mündet...

    Die realen Ereignisse des Gladbecker Geiseldramas hielten vor 30 Jahren ganz Deutschland drei Tage lang in Atem – und wirkten nicht zuletzt aufgrund der massiven moralischen Grenzüberschreitungen der berichterstattenden Medien auch anschließend noch lange nach. Regisseur Kilian Riedhof, der zuvor unter anderem mit dem Mobbing-Drama „Homevideo“ und der Tragikomödie „Sein letztes Rennen“ von sich reden machte, hat die Vorfälle nach einem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt („Nebel im August“) nun als Zweiteiler für das Erste aufbereitet.

    Den ersten Teil von „Gladbeck“ strahlt der Sender am heutigen 7. März 2018 um 20.15 Uhr aus, Teil zwei folgt am morgigen 8. März zur selben Zeit. Einen Tag später ist der Film, in dem in weiteren Rollen unter anderem Ulrich Noethen („Der Untergang“), Martin Wuttke („Inglourious Basterds“) und Stephan Kampwirth („Dark“) zu sehen sind, bereits auf DVD und Blu-ray erhältlich.

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    Kommentare
    • Deliah Christine Darhk
      Ich lebte einige Jahre mit einem Musiker zusammen, der die CD's der Band selbst abmischte. War ich oft genug dabei, um zu wissen wie der Film es hätte besser machen können.
    • Z U
      Nein, ich hab nur gute Ohren. Von Tonabmischungen im Film hab ich keine Ahnung!
    • Deliah Christine Darhk
      Du nicht?
    • Z U
      Ach so gut kennst du dich aus ja?
    • Deliah Christine Darhk
      Ja. Ändert nichts an der minderqualitativen Abmischung des Tons.
    • Deliah Christine Darhk
      Mir gefiel die Inszenierung an sich auch. Wirkte sehr authentisch und weckte alte Erinnerungen an die damalige Berichterstattung. Ich hätte auch gerne zu Ende geschaut, aber nie so genau zu wissen, was der da gerade erzählt hatte war mir echt zu nervig.
    • Z U
      Mal dran gedacht das dass so sein sollte? In echten Ausschnitten ist er ja nun auch nicht gerade der deutlichste Redner. Und alle anderen sind ziemlich klar zu hören.
    • Dennis Beck
      Der Ton ist wirklich furchtbar. Das ist sehr schade, denn von der Inszenierung her gefällt mir der Streifen. Bringt einem nur wenig, wenn man sich beim Zuhören anstrengen muss. Bin trotzdem kleben geblieben. War zu spannend zum Abschalten ;)
    • Deliah Christine Darhk
      Nicht das ich wüsste.Du meinst wahrscheinlich den Film 'Die Geisel' mit Jürgen Vogel. Da ging es um ein Hochsicherheitsgefängnis. Soll ziemlich gut sein. Selbst habe ich den aber nicht gesehen.
    • Deliah Christine Darhk
      Sakandalös war vor Allem der Ton! Wir haben vorzeitig abgeschaltet, weil die Hälfte der Äusserungen von Rösner nicht zu verstehen waren.
    • xyz
      Wurde das nicht schon mal mit Jürgen Vogel verfilmt?
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