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    Deutscher Filmpreis 2018: "3 Tage in Quiberon", "Aus dem Nichts" und "Der Hauptmann" führen Liste der Lola-Nominierungen an
    Von Andreas Staben — 14.03.2018 um 15:34
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    Am 27. April wird in Berlin der Deutsche Filmpreis 2018 verliehen. Nun hat die Deutsche Filmakademie die Nominierungen bekanntgegeben. Emily Atefs „3 Tage in Quiberon“ mit Marie Bäumer als Romy Schneider wurde gleich für zehn Lolas nominiert.

    Prokino Filmverleih

    Nachdem Anfang des Jahres bereits eine Vorauswahl von 28 Spielfilmen und sieben Kinderfilmen getroffen wurde, stehen nun die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2018 fest. Die Liste wird mit deutlichem Abstand von „3 Tage in Quiberon“ angeführt, der erst kürzlich im Wettbewerb der Berlinale lief und am 12. April regulär in die Kinos kommt. Das Schwarz-Weiß-Drama über eine Episode aus dem Leben der Schauspiellegende Romy Schneider ergatterte zehn Nominierungen, unter anderem als Bester Spielfilm und für alle Mitglieder des zentralen Schauspielquartetts um Marie Bäumer. Jeweils fünf Nominierungen gingen an Fatih Akins „Aus dem Nichts“ und an Robert Schwentkes „Der Hauptmann“.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "3 Tage in Quiberon"

    Die fast 1.900 Mitglieder der Deutschen Filmakademie haben ähnlich wie ihre amerikanischen Kollegen bei den Oscars nach Berufssparten (also Regisseure für Beste Regie etc.) über die Nominierungen abgestimmt. Nun bestimmen sie in einem weiteren Durchgang alle gemeinsam über die endgültigen Preisträger in allen Kategorien, die nicht nur eine goldene Lola-Statue erhalten, sondern auch eine Geldprämie von bis zu 500.000 Euro (für den Gewinner in der Kategorie Bester Film).

    Hier die wichtigsten Nominierungen im Überblick:

    Bester Spielfilm
    3 Tage in Quiberon
    Aus dem Nichts
    Der Hauptmann
    In den Gängen
    Das schweigende Klassenzimmer
    Western

    Beste Regie
    Emily Atef für „3 Tage in Quiberon“
    Fatih Akin für „Aus dem Nichts“
    Valeska Grisebach für „Western“

    Bestes Drehbuch
    Fatih Akin und Hark Bohm für „Aus dem Nichts“
    Nicolas Wackerbarth und Hannes Held für „Casting
    Lars Kraume für „Das schweigende Klassenzimmer“

    Beste weibliche Hauptrolle
    Marie Bäumer in „3 Tage in Quiberon“
    Diane Krüger in „Aus dem Nichts“
    Kim Riedle in „Back For Good

    Beste weibliche Nebenrolle
    Birgit Minichmayr in „3 Tage in Quiberon“
    Corinna Kirchhoff in „Casting“
    Sandra Hüller in „In den Gängen“

    Beste männliche Hauptrolle
    Andreas Lust in „Casting“
    Oliver Masucci in „HERRliche Zeiten
    Franz Rogowski in „In den Gängen“

    Beste männliche Nebenrolle
    Robert Gwisdek in „3 Tage in Quiberon“
    Charly Hübner in „3 Tage in Quiberon“
    Alexander Fehling in „Der Hauptmann“

    Bester Dokumentarfilm
    Beuys
    Das Kongo Tribunal
    Taste Of Cement

    Bester Kinderfilm
    Amelie rennt
    Die kleine Hexe

    Die komplette Übersicht über alle Nominierungen auch in den technischen Kategorien gibt es direkt bei der Deutschen Filmakademie.

    Zwei Preisträger der Gala, die am 27. April 2018 im Palais am Funkturm in Berlin stattfindet, stehen übrigens bereits fest: Den Ehrenpreis bekommt der Filmemacher Hark Bohm („Nordsee ist Mordsee“) und die undotierte Lola für den erfolgreichsten deutschen Film geht an Bora Dagtekin für „Fack ju Göhte 3“, der mehr als sechs Millionen Zuschauer in die Kinos lockte.

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    Kommentare
    • Marvel5000
      Bis auf Aus dem Nichts kenne ich gar keine der nominierten Filme. Mal wieder typisch es wird nur was nominiert, was kein Schwein gesehen hat. Wo ist die Nominierung für Fack Ju Göhte 3? Warum soll man sich sowas ansehen, wenn nur Kunstfilme nominiert werden? Etwas offener gegenüber dem Zuschauergeschmack sollte man schon sein.
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