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    Mark Hamill enthüllt: Das hatte George Lucas für Luke (und Leia) in "Star Wars 9" geplant
    Von Tobias Mayer — 27.03.2018 um 09:15
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    Die neue „Star Wars“-Trilogie entsteht größtenteils ohne Beteiligung von George Lucas. Mark Hamill, der darüber enttäuscht ist, enthüllte nun ein Detail der ursprünglichen Pläne des „Star Wars“-Schöpfers: Luke hätte „Star Wars 8“ überlebt…

    Disney

    Mark Hamill dürfte inzwischen mindestens 1138-mal öffentlich gesagt haben, dass er nicht mit der Richtung einverstanden war, in die sich Luke Skywalker in „Star Wars 8: Die letzten Jedi“ entwickelt hatte. Ein Luke, der seine Freunde im Stich lässt und deprimiert im Exil auf den Tod wartet, passt für Hamill nicht zur Figur – das sieht er genauso wie viele Fans und hielt damit auch gegenüber Regisseur Rian Johnson nicht hinterm Berg (betonte allerdings stets, dass er Johnsons Entscheidung trotzdem akzeptiert). Dass George Lucas, der „Star Wars“ erfand und sechs Filme lang prägte, auf die Sequel-Trilogie keinen nennenswerten Einfluss hat, gefällt Hamill ebenfalls nicht. Wie er nun in einem neuen Interview mit IGN enthüllte, hätte der alte Jedi Luke unter Lucas zumindest deutlich länger gelebt als unter Johnson – und Leia (die 2016 verstorbene Carrie Fisher) ausgebildet!

    „Ich weiß zufällig, dass George Luke nicht vor dem Ende von ‚Episode 9‘ getötet hätte, nachdem er Leia trainiert hat.“ Im Unterschied zur Arbeit der Autoren und Regisseure unter Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy, unter der vorneweg kein roter Handlungsfaden für die neue Trilogie erarbeitet wurde, hätte George Lucas für „Star Wars 7“, „Star Wars 8“ und „Star Wars 9“ einen Gesamtplan gehabt: „George hatte einen Handlungsbogen – zwar nicht in allen Details, aber er wusste, wohin sich die neuen Filme entwickeln sollten. Nun läuft es eher wie bei einem Staffellauf. Du rennst und gibst die Fackel dann an den nächsten Mann weiter. Rian schrieb nicht, was in 9 passiert. Es ist eine Sache, die sich ständig weiterentwickelt. Wer auch immer an Bord ist, darf mit den lebensgroßen Actionfiguren spielen, die wir alle sind.“ So wie die Beschreibung von Hamill klingt, schien Lucas bei den Sequels ungefähr gewusst zu haben, wo die Reise hingehen sollte – was bei den Prequels, den Episoden 1 bis 3, ebenfalls so war, bei der Original-Trilogie jedoch nicht.

    "Star Wars" ohne Lucas

    Obgleich einige Ideen zur Handlung, die dann in „Das Erwachen der Macht“ und „Die letzten Jedi“ umgesetzt wurden, bereits vor „Star Wars 7“ und unter George Lucas in Meetings mit anderen Kreativen diskutiert wurden, flogen Lucas eigene Entwürfe später unter Disney und Kathleen Kennedy größtenteils in den Müllschacht. Wobei die Kollegen von IGN zurecht darauf hinweisen, dass nicht genau klar ist, wann der von Hamill beschriebene Plan genau erdacht wurde. George Lucas entwickelte bereits in den Siebzigern, während seiner Arbeit an den ersten Filmen, Pläne für Fortsetzungen, die nach „Star Wars 6 – Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ spielen sollten (und in Büchern sowie online existieren so viele unterschiedliche Aussagen dazu, wann eigentlich wie viele „Star Wars“-Filme geplant waren, dass nicht mal Meister Yoda mehr durchblicken würde).

    Nun ist es an J.J. Abrams, die neue Trilogie mit „Star Wars 9“ abzuschließen. Derzeit weiß Hamill nicht, ob er (als Macht-Geist) zurückkehren wird: „Niemand hat wirklich mit mir darüber geredet.“ 2016 war er sich noch sicher, auch im letzten Film dabei zu sein – und auch wenn sich der Plan nach dem Wechsel von Colin Trevorrow zu Abrams geändert haben kann, gehen wir fest davon aus, Luke zumindest kurz wiederzusehen. Spätestens wenn „Star Wars 9“ am 19. Dezember 2019 in die deutschen Kinos kommt, wissen wir dann mehr. Hamills Diskussion mit „Star Wars 8“-Regisseur Rian Johnson wird übrigens im Dokumentarfilm über die Dreharbeiten von „Die letzten Jedi“ vertieft, der zum Bonusmaterial der Heimkinoveröffentlichung am 26. April 2018 gehört. Dann erscheint der Film auf Blu-ray* und DVD.

     

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    Kommentare
    • Uwe Simshäuser
      Kann deiner Meinung nur zustimmen. Es sind zu viele Parallelen, zu den Folgen 4-6. ....wirklich Spass machen die Folgen 7 & 8 nicht gerade.
    • Dr.Schnuggles
      und trotzdem klaut er bei Kampfstern Galactica. einfach nur armselig. Es fehlt den Verantwortlichen einfach der Mut mal was neues zu probieren. Stattdessen setzt man lieber auf altbewährtes. Naja die Kuh muss ja weitergemolken werden.
    • DER Dunkle Lord
      Wenn ich Lust auf ne hölzerne Teenager-Romanze verspüre, schau ich mir lieber Attack Of The Clones an. DEN Film find ich auf naive Weise nämlich immer ganz schön, wenn ich gerade in der richtigen Stimmung für sowas bin und es mir gelingt, meinen Zynismus für 2 Stunden abzustellen.Bei Twilight gelingt mir das aber leider beim besten Willen nicht. Wenn ich Vampire sehen will, guck ich mir entweder Buffy/Angel, Gary Oldman's Dracula oder die ersten beiden Underworld-Filme an.
    • Deliah Christine Darhk
      Bei Twilight muss man einfach die Liebesgeschichte von den Pop-Art Untoten trennen. Dann verbirgt sich dahinter eine moderne Romeo&Julia-Fassung (gilt auch für Warm Bodies). Das ist immer schön, weil *herzklopf*.Ooooh Sh!t! Musstest Du mich jetzt an KC erinnern!? Das hatte ich ja total verdrängt!!! Kacke! Und ich darf mir die (Serien-)Welt erst wieder schönsaufen, wenn Beisser und Vampirella abgestillt sind! Fck!Ja, da habe ich mich durchgequält.(Fast) nur meine Sturheit liess mich die letzte Staffel ertragen. So kurz vor Ende gebe ich nicht auf. ;)Die Storyline um Wyatt war aber schon noch interessant.Alyssa? Ich dachte das war auch Rose McGowan.Wäre aber gut möglich, dsss sie nsch ihrer Wir-drehen-den-Film-nur,-um-Alyssa-Milano-so-oft-wie-möglich-nackt-zu-zeigen-Rolle in Embrace noch eine Rechnung mit Hollywood offen hatte.Andererseits hat sie aber ja wohl keine Probleme damit, sich vor der Kamers auszuziehen. Sonst hätte sie die Rollen in Below Utopia und Outer Limits eher nicht spielen können.In Outer Limits fand ich ihr Spiel sehr mutig. Wäre enttäuschend für mich, wenn sie nicht wirklich dahinter stände. :-/Nach zwei Bänden habe ich aufgehört. Schlimmeren Schrott habe ich noch nie in einem Comic gesehen!Den bekloppten Fisch hätte ich sm Liebsten in die Pfanne gehauen! 😠
    • Deliah Christine Darhk
      ALLES vergessen Du musst!XD
    • DER Dunkle Lord
      Bei Twilight kann ich leider nicht zustimmen. Da hab ich mir mal im Fernsehen vor Jahren den ersten Film angetan, damit ich endlich mal mitreden kann. Ich hatte mir wirklich fest vorgenommen, unvoreingenommen da ranzugehen, aber Twilight kann ich einfach beim besten Willen nicht ernstnehmen. Ich fand diesen Film von der ersten bis zur letzten Minute wirklich dermaßen peinlich und hölzern. Tut mir leid! Aber man mir nicht vorwerfen, dass ich es nicht zumindest mal versucht hätte ;-)Bei Charmed war halt die komlette Story-Arc mit Julian McMahon als Cole das Highlight. Sobald der ganz rausgeschrieben wurde, wurde es von Staffel zu Staffel immer schlechter. Und spätestens nachdem Kaley Cuoco aufgetaucht ist, war die Serie nur noch zum Fremdschämen. Da hab ich dann endgültig aufgegeben. Rose McGowan ist doch ohnehin die Geistesgestörtheit auf zwei Beinen. Gruselig die Alte! War Alyssa Milano nicht sogar diejenige, die jetzt vor ein paar Monaten als Erste zu dieser Metoo-Hexenjagd aufgerufen hat? Fürchterlich.Auf eine 6. Staffel von Angel warte ich auch nach wie vor sehnsüchtig (aber vergeblich).Mach bloß nicht den Fehler, Dir die Comics durchzulesen, die den Cliffhanger nach Staffel 5 fortsetzen! Ich wünschte ich könnte diesen Schmarn aus meinem Gedächtnis löschen! :-/
    • DER Dunkle Lord
      Die idiotischen OT-Puristen haben nicht alles, was gut war, in mir zerstört.Ich weiß, es ist noch viel Gutes in mir. Ich habe es nur vergessen...
    • Deliah Christine Darhk
      Na ja, das Gesamtkonzept der ST ist 'Planlosigkeit und Plagiate'.TFA von ANH abgekupfert.TLJ von Kampfstern Galaktica abgekupfert.Wenn sie bei diesem Konzept bleiben, wird Ep9 von Star Trek - Der Film abgekupfert werden müssen.Dann doch lieber mit einem vagen Konzept arbeiten, welches zu einem stimmigen Ergebnis führt. Siehe GL.
    • Deliah Christine Darhk
      Aaaaaaaahhhhhh!!! Jedi-Alarm! Hiiilfe! Es gibt noch Gutes in ihm!;D
    • Deliah Christine Darhk
      Auch geil. XDIm doppelten Sinne geil war auch die Szene als die unsichtbare Buffy mit Spike rumsexelt, Xander in Spikes Gruft stürmt, weil er Buffy sucht und Spike fragt, was er da auf seiner Matratze eigentlich mache. Liegestütze. Sonst schlafft man auch als Untoter ab.XD Ein echter Brüller! XDSehe ich auch so. Twilight ist zwar eine sehr schöne Liebesgeschichte und wird mAn unterschätzt, aber gegenüber Charmed und Firefly sehe ich Buffy und Angel auch klar vorne.Da hat ja sogar so eine Quoten-Zicke wie Cordelia Chase oder der Nobody Jonathan eine echte Charakter-Entwicklung bekommen, oder eben auch Andrew, der mit seinem Gast-Auftritt bei Angel ihn und Spike plötzlich vorführt und den beiden Vampiren erklärt wie unreif sie mit ihren Gefühlen umgehen.Das war einfach grandiose feinsinnige Charakterschreibe. Kommt sonst keine vergleichbare Serie aus der Zeit ran.Firefly fand ich nur okay. Hat mich nicht so umgehauen.Von Charmed gefielen mir an sich nur die ersten Staffeln mit der Ur-Besetzung so richtig gut. Da passte die Chemie irgendwie besser, obwohl es backstage eher zündelte.Mit Rose McGowan kam für mich Unruhe und Generve rein.Die Story wurde insgesamt zwar besser, aber die Mädels konnten mich nicht mehr als die Macht der Drei überzeugen.Ohne JMcM hätte ich aufgehört das zu sehen.Von Angel hingegen würde ich immer noch gerne eine abschliessende S6 haben.Da L.A. ja komplett zur Hölle gefahren ist, könnte man die gealterten Darsteller mit der anderen Zeit-Wahrnehmung dort erklären. So ähnlich hatte man es ja schon mal in Buffy gemacht, als sie Anfang S4 als Kellnerin untergetaucht war und verschwundene junge Menschen nach Tagen als Greise wieder auftauchten.
    • DER Dunkle Lord
      Wenn Leute den Prequels und George Lucas wieder Liebe und Annerkennung entgegenbringen, ist das Balsam für meine dunkle, vernarbte Seele ;-D
    • DER Dunkle Lord
      Oder die Diskussion auf dem Motorrad über die gekochten Ziebeln in Blütenform XDAch ja... Buffy und Angel waren großartige Serien. Es stehen ja alle auf Whedons Firefly (was auch ganz cool ist), aber ich muss wirklich sagen, dass Buffy und Angel deutlich mehr zu bieten hatten und das lag auch entgegen popular belief nicht daran, dass Firefly zu früh wieder abgesetzt wurde.Buffy und Angel waren zwar auch sehr populär, haben aber leider allgemein nie die krasse Anerkennung bekommen, die sie definitiv verdient hätten. Die Serien hatten halt leider außerhalb ihrer primären Zielgruppe wegen der Grundthematik immer dieses Stigma anhaften von solchen zweidimensionalen Girly-Formaten wie Charmed, Twilight, etc.pp. was wirklich sehr bedauerlich ist, da Buffy und Angel größtenteils wirklich charmante und tiefgründige Fernsehunterhaltung waren.
    • Deliah Christine Darhk
      XDGeil fand ich auch in S7 die Szene als Andrew und Spike zusammen in dem Keller festsitzen und Spikes Magen knurrt. XD
    • Deliah Christine Darhk
      Langweilig fand ich Ep1 eigentlich nie. Mir ist da zu viel Generve drin (u. A. auch das Pod-Rennen. Ich steh' nicht so auf 'Autorennen'.).Ani war mir zwar auch zu jung, aber gut, Zielgruppe Kinder halt. Ich konnte ja immer nich Bio Wan (😉) anhimmeln. War schliesslich auch ein Ritter. Ihn als alten Sack zu kennen musste ich dann eben ausblenden. *lach*Bei Klonkrieger war ich anfangs enttäuscht, weil ich mir unter dem Titel einen kompletten Film über diese geheimbisvollen Klonkriege vorgestellt und erhofft hatte. Da wusste ich noch nichts von der Serie.Die Längen in der Mitte empfand ich auch als langweilig. Schlimmer fand ich aber dieses unnatürlich wirkende Gesäusel zwischen Padme und Anakin. *eyeroll* Da habe mich echt gefragt, wie GL eigentlich seine Frau aufgerissen hat. ;)Rache fand ich im Grossen und Ganzen schon ganz gut.Was mir da fehlte brachte die Serie schnell nach. Damit kam ich gut klar.Steht in meinem Ranking ja auch regelmässig in der oberen Hälfte, egal wie gerade meine Stimmung ist.Ich glaube, wenn in Ep1 Ani im Finale etwas weniger juchut und in Selbstgesprächen kluggeschissen (rollen guter Trick) und etwas mehr kindliche Überforderung mit der Gesamtsituation gezeigt hätte, wäre ich besser mit der Figur klar gekommen.Ixh weiss zwar aus welchem Grund GL das so haben wollte, aber mir war das zu viel für den kleinen Jungen.Ich muss aber auch sagen, je länger die erste Enttäuschung zurück liegt, desto weniger emotional betrachte ich die PT. Alles in Allem hat sie eine wirklich gute Geschichte und ist gelungen genug, dass ich sie alle paar Jahre erneut ansehe. Gibt Filme, die haben das nicht. Wir meckern hier also auf hohem Niveau.
    • Jimmy V.
      Siehe vorherigen Kommentar: Ich rede nicht seine Verdienste klein. Im Gegenteil, er hat doch etwas geschaffen, was andere Leute weitertragen können, sei es in Spielen, Comics, Büchern oder eben Filmen. Er hat den Grundstein gelegt, andere können darauf aufbauen. Es gibt doch - hast du ja gerade bei Han Solo gemacht - auch Ideen von Fans, die sich erst einmal besser lesen.Und, ja, ansonsten eben der andere Kommentar: Ein Kunstwerk geht über den Künstler hinaus. Das führt auf jeden Fall zu Reibungen.
    • DER Dunkle Lord
      Oh nein! Buffy hat uns entdeckt! Wir müssen sie ablenken. Schnell, Jonathan. Schnapp Dir deinen Zauberknochen! XD XD XD
    • Deliah Christine Darhk
      XDStimmt.XD
    • DER Dunkle Lord
      Der Durchschnittszuschauer hatte aber auch damals schon keinerlei Probleme mit der PT :-)Insofern gilt das, was du sagst, dann halt auch für die PT ;-)GL hat seinen eigenen Mythos [...] sabotiert --> DAS ist eine Verklärung der Vergangenheit.Er hat zwar viele Fans verärgert, aber seinem (!)Star-Wars-Mythos ist er immer treu geblieben.Wer glaubt, dass die PT nicht zum Stil von Star Wars passt, der hat den Stil von Star Wars schlicht und ergreifend nicht verstanden.Ob allerdings nun wiederum George Lucas so den Ausschlag gibt, wage ich zu bezweifeln--> Ich werde niemals diesen vollkommen irrationalen Standpunkt nachvollziehen können, dass einige Kritiker von Lucas, dem Mann im Nachhinein die Beteiligung an SEINER EIGENEN ERFINDUNG kleinreden oder absprechen wollen. Das ist doch vollkommen plemplem!Irvin Kershner und Richard Marquand haben nichts Anderes gemacht, als die Geschichte zu inszenieren, die sich George Lucas ganz allein ausgedacht hat. Das Screenplay von Empire Strikes Back ist das einzige, das nicht direkt von Lucas (mit)geschrieben wurde und selbst dafür hat ER ganz allein die inhaltlichen Vorgaben gegeben, was in dem Film passieren soll.Auch wenn Empire Strikes Back sicherlich gezeigt hat, dass es weit bessere Regisseure und Drehbuchautoren gibt als George Lucas, so ist dieser Film trotzdem George Lucas' Film. Nicht Kershner's Film. Nicht Brackett's Film. Und auch nicht Kasdan's Film. Es ist George Lucas' Story.Was du hier machst, wäre so, als wenn einer behauptet, der Herr der Ringe sei in erster Linie von Wolfgang Krege geschrieben worden, obwohl der lediglich J.R.R. Tolkien's Bücher (beschissen) auf deutsch übersetzt hat.
    • DER Dunkle Lord
      Viel geiler war's doch, als sie das längst wieder übermalt hatten, aber versehentlich die Hupe betätigen, während sie Buffy observieren, und dann das Star-Wars-Hauptthema von John Williams ertönt XD XD XD
    • DER Dunkle Lord
      Gut gesagt. Insbesondere Episode I wird halt immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen behalten, weil ich 11 Jahre alt war (perfektes Alter! :-)) und zum ersten Mal den aktuellen Star-Wars-Film im Kino sehen konnte. Die OT hatte ich halt Mitte der 90er nur in Form von VHS kennengelernt. Von den Special Editions war ich dann auf VHS ebenfalls schwer begeistert, aber da hat mich leider niemand mit ins Kino genommen :'-/Und bevor Episode I herauskam, war ich bereits Monate vorher tief in das Computerspiel zum Film versunken, in dem man die Story als Obi-Wan, Qui-Gon, Captain Panaka und Königin Amidala nachspielt und noch viel mehr von den wunderschönen, atmosphärischen Schauplätzen des Films erkunden konnte. Und so sehr ich die OT bereits vorher schon geliebt hatte, war die Dunkle Bedrohung damals in dem Alter meine Welt.Als ich übrigens mit 14 Jahren in Episode II im Kino war (ebenfalls das perfekte Alter für peinliche Teenager-Romanzen ;-)) fand ich auch damals schon, dass dieser Film insbesondere zur Mitte hin, gewisse Längen hatte. Das war eigentlich das allererste Mal, dass mich ein Star-Wars-Film stellenweise gelangweilt hat. Da konnte ich die inhaltliche Kritik dann auch nachvollziehen, die der Film da teilweise bekommen hat. Aber dieser Hass, der insbesondere Episode I da später zeitweise im Internet entgegengeschleudert worden ist, hat mich erstmal doch sehr erschüttert, weil ich bis heute finde, dass Episode I ein hervorragendes Pacing hat und dort sehr gut die Balance zwischen Actionszenen, Charaktermomenten und Expositionsszenen gewahrt wird. Ich kann zwar selbstverständlich mittlerweile nachvollziehen, wieso Erwachsene damals so genervt von Jar Jar Binks und Jake Lloyd waren (obwohl ich das letzterem gegenüber ziemlich unfair finde, weil er nunmal einfach ein Kind war). Aber ich werde nie verstehen, wie man das Tempo dieses Films als langweilig oder langatmig kritisieren kann. Bereits nach 6 Minuten geht die Jedi-Action mit den Kampfdroiden los, die eigentlich erst aufhört, nachdem sie auf Tatooine notlanden. Zur Mitte hin gibt es dann einen nötigen Ruhepol, in dem Anakin und Qui-Gon ihre Charaktermomente haben. Dann kommt aber schon direkt wieder das Podrennen und die Action ist zurück. Danach gibts auf Coruscant nochmal notwendige Exposition, die ich übrigens noch nie langweilig, sondern essentiell für den Film und die Trilogie fand, zumal Coruscant auch einfach ein faszinierender Planet ist. Und das letzte Gefecht auf Naboo, wenn zwischen den vier Schlachtfeldern (Darth Maul, Palasteroberung, Gungan-Schlacht und Raumschlacht) hin- und hergeschnitten wird, ist für mich eine DER besten finalen Sequenzen aus allen Star-Wars-Filmen.Ich finde auch Anakin's Charakterentwicklung in Episode I und II eigentlich sehr sorgfältig ausgeführt. Das Problem ist lediglich, dass er in den ersten beiden Filmen noch relativ am Anfang seiner Reise steht und deshalb der Kontrast in Episode III zu groß ist, wo wir ihn ja bereits deutlich desillusionierter im Hinblick auf den Jedi-Orden erleben und die Versuchung, dass er seiner Dunklen Seite nachgibt, sehr viel realer geworden ist. So gesehen hatte ich eigentlich mit der Glaubwürigkeit seines Seitenwechsels in Episode III die meisten Probleme bei der kritischen Betrachtung der Prequels, obwohl ich gerade diesen letzten Film thematisch natürlich superklasse fand. Aber die Clone-Wars-Serien, die diesen Zeitsprung in Anakins Charakterentwicklung geschlossen haben, haben dafür gesorgt, dass ich wirklich eine ganz neue Wertschätzung für Episode III entwickeln konnte und insbesondere diesen Film mittlerweile als Meisterwerk betrachte.
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