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    Horror-Sensation "A Quiet Place" wäre fast ein "Cloverfield"-Film geworden
    Von Tobias Mayer — 12.04.2018 um 16:15
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    Weder „10 Cloverfield Lane“, noch „The Cloverfield Paradox“ waren als Teile der Horror-Reihe um Riesenmonster geplant – sie wurden erst im Laufe der Produktion dazu gemacht. Die Autoren des Horror-Hits „A Quiet Place“ spielten ebenfalls mit der Idee…

    Paramount Pictures

    Dan Trachtenberg, bekanntgeworden mit seinem Kurzfilm zum Videospiel „Portal“, werkelt für Paramount und J.J. Abrams' Firma Bad Robot an einem Thriller, der „Valencia“ heißen könnte und im Keller einer mutmaßlich postapokalyptischen Welt spielt… das war so ziemlich alles, was anfangs über den Film bekannt war, der dann nicht mal drei Monate vor Kinostart plötzlich als „10 Cloverfield Lane“ enthüllt wurde – als Film, der inhaltlich mit dem Found-Footage-Horror „Cloverfield“ von 2008 zusammenhängt. Auch das dritte Werk im Franchise, „The Cloverfield Paradox“, war zunächst unter einem anderen Titel bekannt und wie „Lane“ ohne Verbindung zur Monster-Reihe konzipiert worden (die Überraschung war dann komplett, als er ohne lange Vorankündigung auf Netflix veröffentlicht wurde).Nun erreicht uns die Nachricht, dass vorübergehend auch mit dem Gedanken gespielt wurde, das faszinierende Horror-Drama „A Quiet Place“ in das „Cloverfield“-Universum einzugliedern - eine Idee, die schließlich jedoch verworfen wurde.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "A Quiet Place"

    Ähnlich wie bei „Cloverfield“ ist die Welt in „A Quiet Place“ ein verdammt gefährlicher Ort geworden: Im Horror-Hit, der am heutigen 12. April 2018 auch in Deutschland startet, ist jedes Wort lebensgefährlich – weil aggressive, tödliche, blitzschnelle Monster gnadenlos Jagd auf Menschen machen und von dem leisesten Geräusch angelockt werden. Inszeniert wurde „A Quiet Place“ von John Krasinski (der neben seiner Frau Emily Blunt auch eine der Hauptrollen spielt), als Drehbuchautoren stecken Krasinski, Scott Beck und Bryan Woods hinter der originellen Prämisse. Beck und Woods unterhielten sich mit Slashfilm über den Film – und bestätigten dabei, dass sie mit der Idee von „A Quiet Cloverfield“ spielten.

    A Quiet Cloverfield?

    „Es kam uns in den Sinn und wir sprachen mit unseren Agenten über diese Möglichkeit“, so Scott Beck auf die Frage des Slashfilm-Autors Ben Pearson, ob jemals darüber nachgedacht wurde, mit der „A Quiet Place“-Idee zu Bad Robot zu marschieren und die Einreihung ins Cloverfield-Universum vorzuschlagen. Diese Überlegung passierte zu einer Zeit, als das Drehbuch noch nicht geschrieben war, also sehr früh in der Entwicklung des Films. „Als wir aber das finale Skript bei Paramount einreichten, sahen sie es als total eigenständigen Film. […] Sie dachten nie daran, ihn als ‚Cloverfield‘-Film zu etikettieren, was auch daran liegt, dass er sehr gut auf eigenen Füßen stehen kann.“

    Kollege Bryan Woods war letztlich froh, dass „A Quiet Place“ keinem Franchise einverleibt und ihre ursprüngliche Idee nicht umgesetzt wurde: „Wir lieben Bad Robot, wir lieben die Leute dort und J.J. Abrams ist natürlich ein Held für uns. Wir lieben die ‚Cloverfield‘-Filme. Sie sind exzellent. Aber als Kinozuschauer sehnen wir uns nach neuen und originellen Ideen. Sehr viel da draußen gehört schon zu irgendeiner Marke. […] Wir schauen uns diese Filme natürlich auch und mögen sie, aber unser eigentlicher Traum war immer, etwas anderes zu veröffentlichen, also sind wir dankbar dafür, dass Paramount den Film als eigenes Ding schätzte.“

     

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